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| Newsletter 2/04 | ||
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13.02.2004
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| Aus dem Senat | ||
Der Akademische Senat der Universität trat am 11. Februar 2004 zu seiner 10. Sitzung zusammen. Unter dem Tagesordnungspunkt "Informationen des Rektorats" berichtete Rektor Wilfried Grecksch über den Fortgang der Hochschulstrukturdiskussion. Auf der Grundlage der Zuarbeiten aus den Hochschulen habe Minister Jan-Hendrik Olbertz in der Ministerdienstberatung bzw. in einem Gespräch mit dem Rektorat angekündigt, dass nun Feinarbeiten bzw. Abstimmungsfragen zu den einzelnen Strukturkonzepten notwendig seien. Olbertz bewertete das Konzept der Martin-Luther-Universität als ein tatsächliches Strukturkonzept und lobte die hochschulübergreifenden Ansätze. Kritisch äußerte sich der Rektor zu der Tatsache, dass dem von der Universität im Rahmen der Strukturdiskussion verfolgten Aspekt der Komplementarität, der auch eine Hauptforderung im Hochschulstrukturplan ist, vom Kultusministerium leider nicht mit Nachdruck nachgegangen wird. Trotzdem wird das Rektorat entsprechende Verhandlungen mit der Magdeburger Universität fortführen. Deutlich machte Prof. Dr. Grecksch aber auch, dass die Universität für die weiteren Verhandlungen konkrete finanzielle Untersetzungen auf der Grundlage der Strukturüberlegungen vorlegen muss. In diesem Punkt ist deshalb jede Fakultät / jeder Fachbereich gefordert. Weitere Informationen des Rektors bezogen sich auf das Anhörungsverfahren zum Hochschulgesetz am 28. Januar 2004. Ob es Nachbesserungen zum Hochschulgesetz im Ergebnis des Anhörungsverfahrens geben wird, dazu gibt es keine Erkenntnisse - so der Rektor auf Anfrage. Über Verhandlungen zum Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrum informierte der Kanzler Dr. Martin Hecht den Senat. Nach wie vor wird der Standort "Spitze" für dieses Bauvorhaben favorisiert. Voraussetzungen sind aber die Finanzierbarkeit und die Verfügbarkeit des Grundstücks. Zu beiden Fragen muss es kurzfristig Entscheidungen geben und danach gegebenenfalls die Diskussion zu Alternativen eröffnet werden. Der Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und internationale Beziehungen, Prof. Dr. Reinhard Neubert, berichtete über die Bestellung von insgesamt zehn Mitgliedern der Universität in DFG-Gutachtergremien. Die Wahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität in diese Fachkollegien sei Ausdruck dafür, dass sie in der Wissenschaftsgemeinschaft Deutschlands bekannt und anerkannt sind und dies sei auch ein Ausdruck von Qualität, so Neubert. Insbesondere die Informationen des Rektorats zum Fortgang der Hochschulstrukturdiskussion führte bei den Senatoren zu heftigen Debatten. Unter anderem wurde die Frage des weiteren strategischen Vorgehens erörtert. Im Ergebnis kam der Senat überein, mit Blick auf die Moderationen und Gespräche, das Universitätskonzept weiter zu präzisieren und die künftige C-Stellenstruktur zu entwickeln. Je nach Ausgang der moderierten Gespräche muss der Senat weitere Überlegungen anstellen. Aufhebung des Selbstbindungsbeschlusses Grundlagen der Aufteilung der Mittel von Lehre und Forschung 2004 Personalangelegenheiten Studien- und Prüfungsordnungen Weitere Entscheidungen des Akademischen Senates bezogen sich auf: Darüber hinaus verabschiedeten die Senatsmitglieder die Berufungslisten
für folgende Professuren, die dem Kultusminister zur Ruferteilung
übergeben werden: Zusätzlich befürworteten die Senatsmitglieder den Antrag auf Verleihung einer apl-Professur an der Medizinischen Fakultät und die Ehrenpromotion für Prof. Dr. Dr. h.c. mult. M.C.L. Erwin Deutsch an der Juristischen Fakultät. Die Behandlung des Tagesordnungspunktes Doppelhaushalt 2005/2006 wurde auf die Märzsitzung vertagt. |
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| weinberg campus e.V. in Halle gegründet | ||
| Förderung der Attraktivität des Technologie-Standortes |
Der weinberg campus e. V. wurde am Montag, dem 2. Februar 2004,
auf einer konstituierenden Sitzung im TGZ-Verwaltungsgebäude in der
Heinrich-Dammerow-Straße 3 gegründet. | |
| neues theater trifft Universität | ||
| "Asche und Aquavit" |
Das neue theater halle hält für Universitätsangehörige wieder ein attraktives Angebot bereit: Wer am Dienstag, dem 23. März, um 19.00 Uhr in der Kommode eine Komplettprobe von: "Asche und Aquavit" (Komödie von Bengt Ahlfors) miterleben möchte, der kann bis zum 5. März an der nt-Theaterkasse unter 0345 2050-222/223 seine Karten-Bestellung abgeben. Der Kartenpreis / Uni-Kontingent (20 Karten, freie Platzwahl) beträgt 6,50 Euro. Vielleicht wissen Sie, dass Aquavit einen hohen Alkoholanteil hat. Aber
was hat nun dieser Aquavit, das Wasser des Lebens, mit Asche zu tun, und
in welchem Mischungsverhältnis ergeben "Asche und Aquavit"
eine anregende Mischung? Das neue theater will versuchen, darauf mit der
deutschsprachigen Erstaufführung dieses Stücks eine komödiantisch-heiter-besinnliche
Antwort zu geben. In der wohldosierten Mischung sind enthalten: eine Urne,
die sich nicht an dem ihr zugedachten Platz befindet, ein Tagebuch mit immens
wichtigen Eintragungen, ein Zeitungsnachruf, ein Grammophon, etliche Teppiche
in gerolltem und ungerolltem Zustand, ein beständig abnehmender Vorrat
an eben jenem nach Kümmel schmeckenden Destillat, ein Brotbackautomat,
in dem kein Brot gebacken wird, eine Nachricht auf einem Anrufbeantworter.
In wechselnde Berührung mit diesen Zutaten geraten ein Architekt, eine
Oberstenwitwe, eine Putzfrau, eine mehrfach geschiedene Dame, eine mehrfache
Mutter, ein als Maler getarnter Psychiater und der Mann, der die Nachricht
auf den Anrufbeantworter gesprochen hat ... |
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