16.01.2004
 
Aus dem Senat

In der Senatssitzung am 14. Januar erhielten die Senatoren Informationen, die insbesondere den Themenbereich Entwicklung der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums betrafen. Der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Dr. Bernd Fischer, sprach über die C-Stellen-Struktur der Fakultät. Darüber hinaus informierte er über den erarbeiteten Entwurf zur Zielvereinbarung zwischen der Medizinischen Fakultät und dem Land Sachsen-Anhalt zur Berufungssituation und zu den Studiengängen. Es folgte ein Bericht des Ärztlichen Direktors, Prof. Dr. Hans Gert Struck, zur baulichen Entwicklung des Klinikums sowie zum Stand des Umzugs. Die Verwaltungsdirektorin Astrid Baudis berichtete dem Akademischen Senat über die Einführung des DRG-Systems, dessen Auswirkungen und die geplante Rechtsformänderung zum Klinikum.
Außerdem legte das Rektorat in der Senatssitzung das weitere Vorgehen zur Strukturdebatte dar. Die Ausführungen des Kanzlers bezogen sich auf die Situation zur Antragstellung im Bereich der Altersteilzeit und Prorektor Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn erinnerte an die Verantwortung der Dekane im Zusammenhang mit der Lehrdeputatserfassung.
 
regiostart: Studierende und Absolventen in die Wirtschaft


"regiostart" ist ein neues Projekt, das an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg angesiedelt ist und durch das Kultusministerium des Landes gefördert wird.
Ziel des Projektes regiostart ist die Förderung (angehender) junger Hochschulabsolventen des Landes Sachsen-Anhalt durch ihre direkte Einbindung in regionale Unternehmen. Mit Begleitung und Beratung durch eine(n) MentorIn führen in diesem Modellprojekt ca. 20 junge Studierende und Absolventen eigenständig Projekte in Unternehmen durch. Parallel zu ihrer Projektarbeit im Unternehmen erhalten die Studierenden und Absolventen flankierende Trainings u. a. zu "Projektmanagement" und "Teamentwicklung".
Wer voraussichtlich bald sein Studium abgeschlossen haben wird und an dem Projekt interessiert ist, der kann sich über www.regiostart.info informieren und bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2004.

 
Thalia nach 8
Premiere im Großen Thalia Theater: das giraffenkind

wieder ein jahr umsonst - der schmerzpunkt - das giraffenkind
Trilogie von Christopher Pellet
Deutschsprachige Erstaufführung
Premiere: 25. Februar 2004/ 20 Uhr/ Großes Thalia Theater/ Regie: Carlos Manuel/
Zweite Vorstellung am 27. Februar 2004

Was würde man sehen, wenn ein ganzes Menschenleben in zwei Stunden vor einem ablaufen würde?
In Pellets Das Giraffenkind sieht man dieses Leben. Doch dieses Theaterstück ist mehr als ein Panorama aus Jugend und Alter - es hält den Ablauf des Lebens fest und zeigt, wie wir waren und was wir sind.
Clarisse, Nathalie und Julien heißen die Personen, deren Lebensläufe miteinander verwoben werden. Sie lernen sich in jungen Jahren kennen und dieser verhängnisvolle Moment bestimmt ihr zukünftiges Leben. Ihr Verhältnis ändert sich im Lauf der Zeit, aber sie werden sich nie mehr los. Was immer sie tun, wohin sie auch gehen, sie bleiben einander verbunden. Ihre Beziehung durchlebt Liebe und Hass ebenso wie Verlangen und Verlust, selbst Geburt und Tod teilen sie, aber die Erfüllung finden sie nicht.

ÖFFENTLICHE PROBEN
Das Thalia Theater bietet seinem Publikum die seltene Möglichkeit, hinter die Kulissen des Theaters zu schauen und das Entstehen dieser Inszenierung zu verfolgen. Regisseur Carlos Manuel lädt jeden Freitag zwischen 19 und 20 Uhr herzlich zur öffentlichen Probe ein.
Weitere Informationen unter Tel. 0345 20-40537.

 
neues theater trifft Universität
Der eingebildete Kranke

Das neue theater halle bietet für Universitätsangehörige aufgrund der großen Nachfrage eine weitere Aufführung der Komödie "Der eingebildete Kranke" von Jean-Baptiste Molière (Regie: Sewan Latchinian) zum ermäßigten Eintrittspreis an. Wer am Sonntag, dem 15. Februar 2004, um 20 Uhr in der Kommode diese Inszenierung miterleben möchte, der kann bis zum 6. Februar an der nt-Theaterkasse unter 0345 20 50-2 22/2 23 seine Karten-Bestellung abgeben. Der Kartenpreis/ Uni-Kontingent (20 Karten, PG I) beträgt 10,00 Euro (Sie sparen 2 Euro pro Karte).
Argan (Peter W. Bachmann) ist nicht eingebildet und auch nicht krank. Aber er leidet. Kein Organ, das nicht von einer Störung bedroht ist. Für Ärzte und Apotheker ist er ein guter Kunde. Je mehr Medizin, desto mehr Gesundheit, denkt er - und versucht, seine Tochter Angelique mit einem Arzt zu vermählen. Die jedoch liebt einen andern. Und Argans Frau hofft, da Krankheiten ja mitunter zum Tode führen, auf das Erbe. Wäre da nicht eine gescheite und liebenswerte Haushälterin, würde die Geschichte böse enden ...
Der Regisseur Sewan Latchinian zum Stück: "In einer Gesellschaft lebend, in der von der Gesundheitsindustrie mehr Geld ins Marketing als in die Forschung gepumpt wird und die Einnahmen boomen, wo fast täglich neue Krankheiten nicht gefunden, sondern erfunden werden, ist Molières Stück leider noch immer hochaktuell. Aber das ist nur die eine Schicht des Stückes, die Schicht, die zu einer schenkelklatschenden, kurzschlüssigen Amüsierveranstaltung verleiten könnte. Die große Leistung Molières liegt darin, das eigentliche Leiden Argans auch gestaltet zu haben, jenseits der eingebildeten Krankheiten. Und das hat mit dem Thema zu tun: Welches Leben, welche Werte, welche Ziele braucht ein Mensch, um wirklich Mensch zu sein."

 
 

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