13.11.2003
 
Aus dem Senat


Der Akademische Senat trat am Mittwoch, dem 12. November 2003, zu seiner 5. Sitzung zusammen. Beschlüsse und Informationen sind im Folgenden zusammengefasst.

NC Sommersemester 2004
Der Senat folgte einer Empfehlung der Kommission für Studium und Lehre, einmalig in überbuchten Studiengängen für das Sommersemester 2004 einen 0-NC beim Kultusministerium zu beantragen. Es handelt sich dabei vor allem um Lehramts- und Magisterstudiengänge. Grund ist vor allem, die Qualität der Lehre in den kommenden Semestern nicht weiter ernsthaft zu gefährden.

Studien- und Prüfungsordnungen
Es wurden folgende Studien- und Prüfungsordnungen verabschiedet:
- Ordnung zur Verleihung des Diplomgrades an der Juristischen Fakultät
- Ordnung für den Studiengang Medizin und
- Studienordnungen für Magisterstudiengänge am FB Musik-, Sport- Sprechwissenschaft.

Gründung eines InGraS-Sektors "Materials Science"
Auf Empfehlung der Forschungskommission wurde der Antrag des FB Ingenieurwissenschaften auf Gründung eines InGraS-Sektors "Materials Science" an der International Graduate School der Martin-Luther-Universität angenommen, die somit über einen zweiten Sektor verfügt.

DFG-Forschergruppen
Ferner befürworteten die Senatsmitglieder den Fortsetzungsantrag für eine 2. Förderperiode der DFG-Forschergruppe FOR 382 "Programmgeschichte DDR- Fernsehen- komparatistisch" sowie den Neuantrag auf Einrichtung einer Forschergruppe "Mikroprozesse schulischer Selektion bei Kindern und Jugendlichen" im Rahmen der Förderinitiative "Forschergruppen in der empirischen Bildungsforschung". Sollte der Antrag von der DFG genehmigt werden, wären an der Martin- Luther- Universität sechs DFG- Forschergruppen tätig.

Architekturpreis 2003
Die Mitglieder des Senats nahmen erfreut die Information zur Kenntnis, dass das architektonische Ensemble aus Juridicum, Audimax und Campus der Martin- Luther-Universität eine Auszeichnung zum Deutschen Architekturpreis 2003 erhalten hat.

Berufungskommissionen
Der Senat bestätigte Änderungen der Zusammensetzung folgender Berufungskommissionen:
- FB Physik: C3 "Experimentelle Physik (Hochfrequenzspektroskopie)" (Erstbest. 9. Juli 2003),
- FB Physik: C3 "Theoretische Physik (Quantenfeldtheorie von Vielteilchensystemen)" (Erstbest. 9. Juli 2003) und
- Medizinische Fakultät: C4 "Gynäkologie und Geburtshilfe" (Erstbest. 15. Oktober 2003).

"Kurt-Mothes-Professur" 2004
Auf Antrag der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät wurde für die "Kurt-Mothes-Professur" 2004 als Gastprofessor für Enzymologie Prof. Dr. Roland Kluger von der University of Toronto bestätigt. Ferner wird Prof. Dr. James R. Varner von der Alfred University, N.Y. am FB Physik im Rahmen einer Gastprofessur auf dem Fachgebiet Festkörperphysik/ Materialwissenschaften tätig sein.

Ombudsmann
Zum Ombudsmann der Martin-Luther-Universität wurde Prof. Dr. Wolfgang Ruf, FB Musik-, Sport-, Sprechwissenschaft bestellt, nachdem Prof. Dr. Hermann-Josef Rupieper diese Funktion nach fünfjähriger Tätigkeit beendet hat.

Stiftung LEUCOREA
Für das Kuratorium der Stiftung LEUCOREA beriefen die Mitglieder des Senats ergänzend Prof. Dr. Ernst-Joachim Waschke und Prorektor Hans-Joachim Solms.

Kommissionen und Aufsichtsrat des Studentenwerks
Die Senatskommissionen wurden durch Nachnominierungen von den Statusgruppen 3 und 4 ergänzt. Als Vertreter der Studierendenschaft im Aufsichtsrat des Studentenwerks wurde Nils Richthofen benannt.

Sondersitzungen
Der Senat wird aus gegebenem Anlass im Monat November zwei themengebundene Sondersitzungen durchführen:
- Schwerpunkt Hochschulstrukturdiskussion im Land Sachsen-Anhalt am 21.11.2003,
- Schwerpunkt Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt in Auswertung des Arbeitsberichtes der Senatskommission am 28.11.2003.

 
START - Der Service für Studium und Beruf


Das Hochschulteam des Arbeitsamtes Halle und die Allgemeine Studienberatung der Martin-Luther-Universität haben gemeinsam eine Initiative zur Erweiterung der Möglichkeiten einer studienbezogenen Berufsberatung und berufsbezogenen Studienberatung für Studierende vor allem der höheren Semester ergriffen.
"START - der Service für Studium und Beruf" steht jetzt mit einer eigenen Homepage im Netz: http://www.verwaltung.uni-halle.de/STUDIUM/start.htm. START ist auch über die Homepage der Allgemeinen Studienberatung zu erreichen und wird in den nächsten Tagen sein Angebot ebenfalls in gedruckter Form verbreiten.
START ist keine eigenständige Institution, sondern soll verschiedene Angebote zur Beratung beim Übergang vom Studium in den Beruf koordinieren und einer interessierten Öffentlichkeit bekannt machen. Dazu läuft START in diesem Semester zunächst in einer Testphase mit einigen Angeboten.
Mittelfristig soll START eine doppelte Funktion haben:
1. soll START zu einer umfassenden Informationsplattform zu allen Fragen des Berufseinstiegs werden. Dazu ist die Mitarbeit der Fachbereiche der Universität, der Fachschaften u. v. a. erforderlich. Informieren Sie bitte die Allgemeine Studienberatung (E-Mail: studienberatung@uni-halle.de) bzw. das Hochschulteam (E-Mail: Hochschulteam.Halle@arbeitsamt.de), wenn Sie entsprechende Veranstaltungen planen. Diese Informationen werden dann ins Netz gestellt und auch auf anderem Wege publik gemacht. Gegebenenfalls erhalten Sie Unterstützung bei deren Vorbereitung.
2. soll START ein Netzwerk interessierter und thematisch tangierter Institutionen werden. In diesem Sinne sind entsprechende Anbieter gebeten, sich an START zu beteiligen. Informieren Sie bitte die Allgemeine Studienberatung bzw. das Hochschulteam über Ihr Profil und Ihre Offerten! Ihre Informationen werden dann in geeigneter Weise aufgenommen.
Ansprechpartner: Dr. Ralf Kessler, Tel.: 0345 552-1308
Besuchen Sie dazu auch die Homepage der Allgemeinen Studienberatung.

 
Interdisziplinäre Ringvorlesung


Zum Themenjahr in der Stadt Halle "ALTERnativen. Auf dem Wege zu einer Alterskultur" gibt es eine interdisziplinäre Ringvorlesung, die jeweils donnerstags 18.15 Uhr im Melanchthonianum stattfindet. Es konnten namhafte Wissenschaftler der halleschen Universität als Referenten gewonnen werden. Die Themen der attraktiven Vortragsreihe entnehmen Sie dem Gesamtprogramm.

 
Neue Sprecher des Studierendenrates


Die drei Allgemeinen Sprecher des Studierendenrates heißen Anja Worm (5. Semester Politik, Geschichte und Medienwissenschaften), Anne Neumann (5. Semester Dipl. Psychologie) und Dirk Missal (7. Semester Ingenieurwissenschaften).
Studierende können an sie alle Anfragen, Probleme und Ideen herantragen (Sprechzeit: dienstags 18 bis 20 Uhr, Studierendenrat, Raum 26, 1. Etage). Wer die Anfrage oder das Problem per E-Mail klären möchte, kann sich auch unter folgender Adresse an die Allgemeinen Sprecher wenden: sprecher@stura.uni-halle.de (Diese E-Mailadresse gilt automatisch für alle drei Sprecher). Zur Sprechzeit sind sie natürlich auch telefonisch erreichbar unter: 0345 55-21411 (ausführlich siehe Dezember-Ausgabe der Uni-Zeitung).

 
Thalia nach 8 - Premiere im Lichtstudio


Eine besondere Premiere der Reihe "Thalia nach 8" kündigt das Thalia-Theater für den 10. Dezember 20.00 Uhr an: Totentrompeten von Einar Schleef im Lichtstudio Halle! 60 Jahre alt wäre Schleef im Januar 2004 geworden, der Jugendclub GUSTAV hat in der letzten Spielzeit seine "Bande" gespielt und das Thalia hat wieder einen spannenden Spielort in Halle entdeckt!
Weitere Termine: 11. bis 13.12. und 17. bis 19.12., immer 20.00 Uhr im Lichtstudio (Dreyhauptstraße 3, Nähe Hallmarkt).

 
neues theater trifft Universität
Fabian

Das neue theater halle hält für Universitätsangehörige wieder ein attraktives Angebot bereit: Wer die Aufführung "Fabian" nach Erich Kästner am Sonntag, dem 30. November (19.30-22.00 Uhr, im Großen Saal) miterleben möchte, der kann bis zum 25. November 2003 an der nt-Theaterkasse unter 0345 2050-222/223 seine Karten-Bestellung abgeben. Der Kartenpreis / Uni-Kontingent (20 Karten) beträgt 8,50 Euro (Sie sparen 2 Euro).
Kästners Roman "Fabian" entsteht in turbulenten Zeiten: Deutschland befindet sich zu Beginn der 30er Jahre in einer tiefgreifenden Krise, die Rezession scheint unaufhaltbar, das Land hat Millionen von Arbeitslosen. - Der junge Mann, Fabian strebt nicht nach Reichtum und der großen Karriere, sondern durchstreift seine Zeit auf der Suche nach dem Sinn des Daseins in dieser offensichtlich verrückt gewordenen Welt ...
Der Intendant Peter Sodann inszenierte die dramatisierte Fassung von Kästners Roman. Franz Sodann, einer seiner Söhne, spielt die Titelfigur. In vielen weiteren Rollen ist das gesamte nt-Ensemble zu erleben.

 
 

Sie können den Newsletter hier abonnieren.
Tragen Sie dazu Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf Anmelden.

 
 

Newsletter-Redaktion
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt über: newsletter@uni-halle.de