16.10.2003
 
Feierliche Immatrikulation
Interessanter Festvortrag / Preisverleihungen

Alle Studienanfängerinnen und -anfänger sind herzlich zur feierlichen Immatrikulation eingeladen, die am 23. Oktober 2003 um 11 Uhr im Auditorium Maximum stattfinden wird. Die UNI-BIG BAND sorgt für die musikalische Umrahmung des Festakts. Nach der Begrüßung durch den Rektor Prof. Dr. Wilfried Grecksch sprechen Dr. Hans-Jochen Marquardt, Beigeordneter für Kultur, Bildung und Sport der Stadt Halle, und Claudius Dietzel als Vertreter des Studierendenrates zu den neuen Studentinnen und Studenten. Den Festvortrag zum Thema "Studieren in der Informationsgesellschaft: Hat Bildung noch eine Zukunft?" hält Prof. Dr. Volker Bigl, Universität Leipzig. In diesem festlichen Rahmen werden auch der Anton-Wilhelm-Amo-Preis sowie der DAAD-Preis für ausländische Studierende verliehen. Die Moderation übernimmt Matthias Horn.
Anschließend gibt es für alle Interessierten Führungen durch die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, das Juridicum, den Botanischen Garten sowie durch Museen und Akademische Sammlungen.
Im Foyer des Auditorium Maximum locken darüber hinaus interessante Infostände: Unter anderem stellen sich dort hallesche Buchhandlungen und Theater, die Stadt Halle, Krankenkassen, Banken und nicht zuletzt einige universitäre Einrichtungen vor.

 
Investitur des Rektors und Disputation in Wittenberg
Amtsübergabe

Zum 260. Rektor der Universität wurde Prof. Dr. Wilfried Grecksch am 25. Juni 2003 durch das Konzil gewählt. Die feierliche Amtsübergabe wird am 31. Oktober 2003 um 11 Uhr im Auditorium Maximum der Stiftung Leucorea in Wittenberg, Collegienstraße 62, stattfinden.
Der Landtagspräsident Sachsen-Anhalts, Prof. Dr. Adolf Spotka, Halles Bürgemeisterin Dagmar Szabados und der Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Eckhard Naumann, werden Grußworte sprechen. Prof. Dr. Holm Altenbach, Vorsitzender des Konzils, übergibt anschließend Insignien und Amtsurkunden an den Rektor und die Prorektoren. Mit der Rede des Rektors wird dieser Festakt beendet, den Mitglieder des Akademischen Orchesters der Universität musikalisch umrahmen werden.

Festsitzung des Akademischen Senats

Auch in diesem Jahr lädt die Universität wieder am Reformationstag zu einer öffentlichen Disputation in Wittenberg ein. Im Rahmen einer Festsitzung des Akademischen Senats treffen sich die Disputanten am 31. Oktober um 15 Uhr in der Stiftung Leucorea (Collegienstraße 62). Es geht um das spannende Thema "Reformierung des Gesundheitswesens - oder: In welchem Gesundheitssystem wollen wir leben?" Als Disputanten konnten Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, die Vorsitzende des Vorstandes des Verbandes der Angestelltenkrankenkassen e. V. (VdAK) und des Arbeiter-Ersatzkassen-Verbandes e. V. (AEV), Dr. Doris Pfeiffer, sowie der Päsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention, Prof. Dr. Johannes Gostomzyk, gewonnen werden. Repliken halten Prof. Dr. Reinhard Turre, Präsident der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt und Direktor des Diakonischen Werks in der Kirchenprovinz Sachsen e. V., Dr. Henning Friebel, Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt und Dr. Georg Frank, Geschäftsführer der Bayer Bitterfeld GmbH. Die Einführung und Moderation wird Prof. Dr. Wolfgang Slesina, Medizinische Fakultät der halleschen Universität (Sektion Medizinische Soziologie), übernehmen.

 
Gespräch zur hochschulpolitischen Situation
Erklärung
Prof. Dr. Holm Altenbach, Vorsitzender des Konzils der Universität:
Am 14.Oktober 2003 fand ein erstes Treffen zwischen Rektorat und Konzilsvorstand der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt. In dem Gespräch wurden die Kernpunkte der aktuellen angespannten hochschulpolitischen Situation in Sachsen-Anhalt thematisiert und die Möglichkeiten gemeinsamer Aktivitäten diskutiert. Es wurde festgestellt, dass die gerüchteweise existierenden Pläne des Kultusministeriums zur Novellierung des Landeshochschulgesetzes noch keine Grundlage für eine statusgruppenübergreifende universitätsweite Diskussion sind. Beide Seiten erwarten, dass umgehend ein autorisierter Entwurf zur Diskussion durch das Kultusministerium freigegeben wird, um in dieser Frage wieder zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium zurückzukehren. Gleichzeitig sprachen beide Seiten ihr Bedauern aus, dass die Eckpunkte der Entwürfe grundsätzlich die Hochschulstruktur des Landes verändern und die Autonomie der Universitäten und Hochschulen weitgehend einschränken sollen. Übereinstimmend wurde die Bedeutung der akademischen Selbstverwaltung an den Hochschulen hervorgehoben. Allen Bestrebungen auf Ausschaltung der parlamentarischen Kontrolle der Hochschulpolitik im Lande und der damit verbundenen Einschränkung der Autonomie der Hochschulen sollte gemeinsam von Seiten des Rektorats, des Konzils, des Senats und der Studentischen Vertreter entschieden entgegengetreten werden. Das Rektorat und der Konzilvorstand ermuntern ausdrücklich alle gewählten Mitglieder des Konzils zur couragierten und verantwortungsvollen Mitarbeit bei der Mitgestaltung neuer Strukturen und Lehrangebote im Sinne des Bolognaprozesses und der Berliner Deklaration der Bildungsminister der EU-Staaten.
 
Aus dem Senat
Informationen des Rektorats

In der 4. Sitzung des Akademischen Senats am 15. Oktober 2003 informierte der Rektor den Senat über den "Stand der Diskussionen zum Hochschulgesetz" und über das Zusammentreffen der Rektoren der Universitäten und Fachhochschulen des Landes mit dem Ministerpräsidenten. Es ist davon auszugehen, dass das Kabinett am 21. Oktober 2003 einen autorisierten Entwurf zum Hochschulgesetz zur Diskussion in den Hochschulen freigeben wird. Die dazu vom Senat gebildete Kommission - die den Auftrag hat, Stellungnahmen zu entsprechenden Gesetzesentwürfen zu erarbeiten - wird ihre Arbeit nach Einberufung durch Prof. Dr. Wilfried Grecksch unverzüglich aufnehmen. Die Kommission steht unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Michael Kilian und setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Prof. Dr. Ernst-Joachim Waschke, Prof. Dr. Hermann-Josef Rupieper, Dr. Manfred Knörgen, Dr. Axel Rüdiger, Claudius Dietzel, Anja Worm, Hans-Ulrich Spannaus, Jürgen Schwarzkopf. Zusätzlich gehören der Kommission die Mitglieder des Konzilsvorstandes Prof. Dr. Holm Altenbach, Ingrid Stude und Tobias Bergmann an.

Befristete Aussetzung von Entscheidungen
Im Zusammenhang mit einem Strukturkonzept der Universität für das Jahr 2012, zu dem das Rektorat gegenwärtig einen Vorschlag erarbeitet, unterbreitete die Universitätsleitung einen Beschlussvorschlag zur befristeten Aussetzung von Entscheidungen zu Berufungen, Ausschreibungen und Einrichtung neuer Studiengänge, dem der Senat mit folgendem Wortlaut entsprach:
Im Ergebnis der Hochschulstrukturdiskussion wird es an der Martin-Luther-Universität zu Änderungen in der C4/C3-Stellenstrukur kommen. Daher beschließt der Senat Senatsentscheidungen zu
- Denominationsänderungen,
- Neuausschreibungen von C4-/C3-Stellen und Juniorprofessuren und zur
- Verabschiedung von Berufungslisten für C4-/C3-Stellen und Juniorprofessuren
bis zu einem Strukturbeschluss des Senats vorläufig zurückzustellen.
Analog wird zu Anträgen auf Einrichtung neuer Studiengänge verfahren.
Dabei geht der Senat davon aus, dass nach einem Strukturbeschluss des Senats die Kenntnisnahme von Ausschreibungen sowie die Bearbeitung von Berufungsakten im Kultusministerium ohne Verzögerungen fortgesetzt werden.

Der Beschluss dient dazu, die vom Rektorat angekündigte Strukturdiskussion offen führen zu können.
Zum Prozedere teilt der Rektor mit, dass ab dem 20.10.03 Gespräche des Rektorats mit Senatsmitgliedern und Dekanen zu den Vorstellungen zur Universitätsstruktur 2012 geführt werden. In einer Sondersitzung soll sich der Senat am 19.11.2003 mit den Eckwerten für die künftige Universitätsstruktur befassen.
Im Dezember wird der Senat prüfen, ob dieser Selbstbindungsbeschluss über das Jahr 2003 hinaus aufrecht erhalten bleibt.

Tarifverhandlungen
Der Bericht des Rektors zu den Tarifverhandlungen rief bei den Senatoren eine intensive Diskussion hervor. Im Ergebnis der Debatte lehnten die Senatsmitglieder die Einbeziehung der Hochschulen in den Tarifvertrag ab. Begründet wurde dieser Standpunkt wie folgt:
Ein Tarifvertrag zur Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen durch die Absenkung der Arbeitszeit und der Vergütungen und Löhne hätte für die Martin-Luther-Universität einen erheblichen Nachteil zur Folge, da er sich leistungshemmend und für den Wettbewerb um junge Wissenschaftler als kontraproduktiv auswirken wird. Eine Reduzierung der Arbeitszeit kann nicht mit einer Verringerung des Lehrdeputats einhergehen und wird daher zwangsläufig dazu führen, dass das Erbringen von Forschungsaufgaben in den Hintergrund tritt. Die derzeitigen Überlegungen führen zudem zu einer Spaltung. So wird u. a. befristeter wissenschaftlicher Nachwuchs auf Haushaltsstellen gegenüber Mitarbeitern auf Drittmittelstellen schlechter gestellt.

Situation zum Studienjahresbeginn
Breiten Raum nahm in den Senatserörterungen die Situation zum Studienjahresbeginn ein.
Die hohe Zahl von über 17 000 eingeschriebenen Studierenden für das WS 2003/2004 wurde grundsätzlich positiv betrachtet. Für die damit im Zusammenhang stehenden Probleme legte der Prorektor für Studium und Lehre Lösungsvorschläge dar. Um die Situation insbesondere bei den Lehramtsstudiengängen zu entschärfen, wurden bereits Gespräche mit dem Kultusministerium geführt, in denen u. a. Zusagen zur Abordnung von Lehrern gegeben wurden.

Der Kanzler erläuterte seine Verfügung, deren Folge die Einschränkung von personalwirtschaftlichen Maßnahmen ist. Bis Ende 2003 wird es grundsätzlich keine Freigabe von Personalstellen für Einstellungsvorgänge geben. Für Dezember kündigte Dr. Martin Hecht eine präzisierte Personalkostenabschätzung für die Folgemonate an, von der auch die Aufhebung der Verfügung abhängen wird.

Außerdem fanden Zustimmung im Senat:

- der Jahresabschluss des Körperschaftshaushalts 2002 und der Plan für das Haushaltsjahr 2004, wofür die Vorlagen der Abteilung 2 der ZUV die Grundlage bildeten;

- die Änderung der Ordnung der Medizinischen Fakultät, mit der eine größere Flexibilität im Fakultätsrat bei der Aufteilung der Geschäftsbereiche erreicht wird;

- die Verlängerung des BMBF/NBL-Programms "Verbesserung der Leistungsfähigkeit der klinischen Forschung an den medizinischen Fakultäten der neuen Bundesländer einschl. Berlin (Charité)" und

- der Kooperationsvertrag mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung Golm, der zur Stärkung des Forschungsschwerpunktes Materialwissenschaften beiträgt und auf eine enge wissenschaftliche und personelle Zusammenarbeit im Interesse einer praxisnahen Ausbildung von Studenten und Graduierten und der wirtschaftswirksamen Umsetzung von Forschungsergebnissen orientiert.

Umwidmung, Ausschreibungen und Berufungen
Der Senat stimmte der Änderung der Denomination der C4-Stelle "Gynäkologie und Geburtshilfe/Operative Gynäkologie" in C4 "Gynäkologie und Geburtshilfe" zu und verabschiedete den dazu vorgelegten Ausschreibungstext. Zur Ausschreibung freigegeben wurde ebenfalls die C4 "Neurochirurgie". Die zu beiden Ausschreibungen beigefügten Vorschläge zu Berufungskommissionen fanden darüber hinaus Befürwortung durch den Senat.
Verabschiedet wurden die Berufungsliste für die C4-Professur "Volkswirtschaftslehre", die mit der Berufung des Präsidenten des IWH Halle verbunden ist, und zwei Vorschläge für die Verleihung von Honorarprofessuren an der Juristischen Fakultät.
Befürwortung fanden auch die Vertretungen für die C4-Professur "Gynäkologie und Geburtshilfe" und die C4-Professur "Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie".

Kommissionen
Die Senatsmitglieder befassten sich außerdem mit der personellen Besetzung der Fachkommissionen:
- Bibliothekskommission,
- Gerätekommission,
- Graduiertenförderungskommission/Kommission für die Vergabe des Martin-Luther-Stipendiums,
- Kommission zur Vergabe von Universitätspreisen,
- Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens,
- Kommission für den Internationalen Austausch,
- Kommission für IT und Multimedia und
- Lehrerbildungskommission.

 
THALIA THEATER lockt mit STUDENTEN TICKET

Mit dem neuen Semesters beginnt im Oktober auch die Reihe THALIA NACH 8 wieder!
THALIA NACH 8 bietet mittwochs und freitags um 20.00 Uhr spannende Inszenierungen im Großen und Kleinen Thalia Theater sowie an anderen Spielorten.
Die nächsten Aufführungen:
Fr 17.10. / Schläfer - Die Septemberverschwörung / PB II Weidenplan
Mi 22.10. / Stones / Kleines Thalia Theater
Fr 24.10. / Faust.Eins. / PB II Weidenplan
Mi 29.10. / Schnitt ins Fleisch / Großes Thalia Theater
Mit dem THALIA STUDENTEN TICKET können Strudierende für 20,00 Euro im ganzen Semester alle THALIA NACH 8-Aufführungen erleben!
Karten + Infos unter: 0345 20 40 50 oder reservierung@thaliatheaterhalle.de

 
neues theater trifft Universität
Die Dreigroschenoper

Das neue theater halle hält für Universitätsangehörige Karten zum ermäßigten Preis für ausgewählte Inszenierungen bereit: Wer die Aufführung der "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht und Kurt Weill am Freitag, dem 31. Oktober (19.30 im Großen Saal, 2. Vorstellung nach der Premiere!), miterleben möchte, der kann noch bis zum 24. Oktober 2003 an der nt-Theaterkasse unter 03 45 20 50-2 22/2 23 seine Karten-Bestellung abgeben. Der Kartenpreis/ Uni-Kontingent (20 Karten) beträgt 8,50 Euro (Sie sparen 2 Euro).
Die Karten liegen dann an der Abendkasse bis eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn (falls nicht anders vereinbart) für Sie bereit.

 
 

Sie können den Newsletter hier abonnieren.
Tragen Sie dazu Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf Anmelden.

 
 

Newsletter-Redaktion
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt über: newsletter@uni-halle.de