12.01.2006
 
Neujahrskonzert - Winternacht - Disputation
Gäste sind herzlich willkommen

Auf die ersten im Jahr 2006 anstehenden kulturellen und wissenschaftlichen Highlights für Universitätsangehörige möchte die Redaktion an dieser Stelle noch einmal kurz aufmerksam machen, wenn sie auch im Newsletter 12/2005 bereits ausführlich angekündigt wurden: das Neujahrskonzert in der Aula am 13. Januar, die Zweite Hallesche Winternacht am 28. Januar und die erste Disputation im Rahmen der Disputationsreihe zum Stadtjubiläum am 29. Januar 2006. Interessenten sind zu diesen Ereignissen herzlich eingeladen.

 
Winterakademie 2006
Innovations- und Gründernetzwerk UNIVATIONS lädt ein

Vom 19. bis 22. Januar 2006 lädt das Innovations- und Gründernetzwerk UNIVATIONS zum dritten Mal zu einer Akademie für Gründungsinteressierte aus den Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt in die Räumlichkeiten des Biozentrums Halle, Weinbergweg 22, ein.

 
Auschwitz in Recht und Politik
Internationales Universitäts-Seminar in Auschwitz

Mit Auschwitz in Recht und Politik befasst sich vom 18. bis 23. Januar 2006 in Auschwitz (Oswiecim) ein von den Juristischen Fakultäten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Armin Höland, Prof. Dr. Michael Kilian) und der Universität Passau (Prof. Dr. Werner Beulke) gemeinsam mit Professor Dr. Andrzej Zoll (Juristische Fakultät der Jagiellonischen Universität Krakau) veranstaltetes Seminar.

 
Aus dem Akademischen Senat


Nach den obligatorischen Informationen des Rektorats, die sich auf:

- die Veröffentlichung der Grundordnung (erschienen im Ministerialblatt des Landes Sachsen-Anhalt, Nr. 51, 2005)
- die Unterzeichnung der Zielvereinbarung (Unterschrift am 16.12.05)
- und die in Auftrag gegebene Studie der Landesrektorenkonferenz gegenüber dem Institut für Hochschulforschung zur Entwicklung der Studierendenzahlen im Land Sachsen bezogen,

befasste sich der Senat in seiner Sitzung am 11. Januar 2006 mit folgenden Themen:

Kooperationsvertrag der Universität mit dem Herzzentrum Coswig
Dazu begrüßte der Rektor Wilfried Grecksch als Gast Prof. Dr. Rolf-Edgar Silber (Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie und wissenschaftlicher Leiter der Abteilung für Herz- Gefäß- und Thoraxchirurgie des Herzzentrums Coswig). Entsprechend dem im Jahr 2002 abgeschlossenen Kooperationsvertrag mit dem Herzzentrum Coswig berichtet der wissenschaftliche Leiter jährlich dem Akademischen Senat über die Entwicklung der Kooperation.
Als Fazit seines Berichts stellte Professor Silber fest, dass die Kooperation ein Gewinn für die Medizinische Fakultät ist. Dafür spricht u. a. - entgegen dem bundesdeutschen Trend - die Steigerung der Operationszahlen am offenen Herzen in Halle. Silber informierte des Weiteren über zwei klinische Studien und die damit im Zusammenhang stehenden eingeworbenen Drittmittel.

Institutsstruktur innerhalb der neuen Fakultäten
Auf der Grundlage einer Empfehlung des Rektorats beschloss der Senat die Binnenstruktur innerhalb der zum 1. September 2006 zu bildenden neuen Fakultäten. Der detaillierte Beschluss ist ab dem 23. Januar auf der Internetseite des Senats nachzulesen.

Allgemeine Gebührenordnung
Das Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalts sieht im § 111 für bestimmte Sachverhalte die Erhebung von Gebühren und Entgelten vor. In diesem Zusammenhang sind die Hochschulen gefordert, allgemeine Gebührenordnungen zu erlassen. Dazu legte das Rektorat einen Vorschlag vor, der im Ergebnis einer intensiven Diskussion aber nicht die Mehrheit des Senats fand.

Zentrum für Lehrerbildung
In der Ergänzungsvereinbarung zur Lehrerbildung ist die Gründung eines Zentrums für Lehrerbildung vorgesehen. Im Sinne einer zentralen Einrichtung soll es insbesondere die Koordination und Umsetzung von Studienordnung und Studienplänen für die Lehramtsausbildung, die Vernetzung von Fachwissenschaften und Fachdidaktiken, Erziehungswissenschaften und schulpraktischen Studien, die Organisation und Koordination der Schulpraktika und die Konzeption und Koordination des Studienauswahlverfahrens übernehmen. Dem Senat oblag es in diesem Zusammenhang, die Ordnung des Zentrums zu verabschieden, die neben der Rechtsstellung und den Aufgaben auch die Organisation des Zentrums regelt. Als eine dem Rektorat unterstellte Einrichtung soll sie von einem Direktorium geleitet werden, das als Kollegialorgan entscheidet.

Aufgaben des Ausländerbeauftragten
Gemäß der Grundordnung hatten die Senatoren die Befugnisse des Ausländerbeauftragten zu regeln. Auf der Grundlage einer mit dem Ausländerbeauftragten abgestimmten Vorlage definierte das Rektorat Aufgaben, die der Senat bestätigte. Danach fungiert der Ausländerbeauftragte als Vertrauensperson und Ansprechpartner für die internationalen Studierenden und Wissenschaftler innerhalb der Universität sowie bei Problemen mit Behörden und Einrichtungen der Stadt Halle. Ebenso ist er Vertrauensperson und Ansprechpartner für die deutschen Mitglieder und Angehörigen der Universität bei Problemen mit Studierenden und internationalen Wissenschaftlern. Auf Wunsch von mindestens einer an einer Prüfung beteiligten Partei kann er als beobachtender Beisitzer an Prüfungen teilnehmen.
Er wirkt bei der Optimierung der Studien- und Betreuungsbedingungen der internationalen Studierenden und internationalen Wissenschaftlern und der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur weiteren Internationalisierung der Universität mit.
Ausländerbeauftragter der Universität ist Prof. Dr. Gregor Borg.

Vereinbarung über die künftige Entwicklung der Stiftung Leucorea
Zwischen dem Kultusministerium, der Stiftung Leucorea und der Martin-Luther-Universität wurde im Dezember 2005 eine Vereinbarung erarbeitet, die der Rektor vorbehaltlich der Erörterung im Akademischen Senat unterzeichnete.
Die Vereinbarung formuliert die Leitlinien für die weitere Entwicklung der Stiftung Leucorea. Wesentlicher Punkt der Vereinbarung ist der Übergang von der bisherigen überwiegend institutionell geprägten zu einer projektbezogenen Arbeitsweise. Damit verbindet sich die Verlagerung der Zentren und Sektionen von der Leucorea an die Universität.
Die Vereinbarung sieht in diesem Zusammenhang vor, dass über die Weiterführung der Zentren und Sektionen der Leucorea an der Universität das Rektorat nach interner Evaluation in Abstimmung mit den betroffenen Bereichen und im Einvernehmen mit dem Kultusministerium zu entscheiden hat.

Weitere Entscheidungen des Akademischen Senates bezogen sich auf die Ausschreibung der W2 "Grundschuldidaktik/Sachunterricht", die Zusammensetzung der dazu gehörigen Berufungskommission und die Änderung von zwei Denominationen für Professuren.

 
400 Teilnehmer zum 8. Halleschen Symposium erwartet
Universitäts-Augenklinik demonstriert medizinische Fortschritte

Etwa 400 nationale und internationale Teilnehmer erwartet die Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum 8. Halleschen Symposium am 21. und 22. Januar 2006. Aus sechs Operationssälen heraus werden den Gästen live die neuesten Fortschritte in der Orbita-, Lid- und Tränenwegschirurgie demonstriert. Bereits einen Tag zuvor (Freitag, 20. Januar) bietet das Universitätsklinikum verschiedene Kursveranstaltungen an. Das Symposium ist inzwischen eine der gefragtesten wissenschaftlichen Tagungen in der Augenheilkunde in Deutschland.

 
10. Winterball des Universitätssportzentrums
Für alle, die gern tanzen ...

Einen Tag bevor die 2. Hallesche Winternacht im Löwengebäude alle vom Tanz Begeisterten in ihren Bann ziehen wird, gibt es ein weiteres Ereignis, das die Herzen bewegungshungriger Universitätsangehöriger höher schlagen lässt. Der Termin stand allerdings schon vor einem Jahr fest, lange bevor die Planungen zur Winternacht begannen: Die Gesellschaftstänzer des Universitätssports laden am Freitag, dem 27. Januar 2006, zu ihrem traditionellen Winterball ein. Dieser Ball findet bereits zum 10. Mal statt. Für alle, die gern tanzen, ist das eine gute Gelegenheit, eine Sohle aufs Parkett zu legen. Tanzen pur ... , dazu wird beste Unterhaltung geboten.
Beginn: 19.30 Uhr, Ort: Festsaal Kröllwitz, Hoher Weg 4, Eintritt: 3 Euro, für Studenten 2 Euro.

 
 

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