10.11.2005
 
Exzellenznetzwerk Biowissenschaften
Erfolgreicher Start - zweite Ausschreibung

Die Initiative des Landes Sachsen-Anhalt zur Förderung der Biowissenschaften auf den Gebieten der Proteinforschung und der Pflanzenbiochemie am Forschungsstandort Halle durch das Exzellenznetzwerk "Strukturen und Mechanismen der biologischen Informationsverarbeitung" ist erfolgreich angelaufen. Im Ergebnis der ersten Ausschreibung konnten nach externer Begutachtung 2 Nachwuchsforschergruppen, 4 Forschungscluster und das Graduiertenprogramm "Pflanzliche Proteinkomplexe - Struktur, Funktion und Evolution" etabliert werden. Im Oktober erfolgte eine zweite Ausschreibung, die eine Erweiterung des Netzwerkes um weitere Forschungscluster sowie die Vergrößerung des Graduiertenprogramms auf 19 Stipendiaten umfasst. Alle universitären und außeruniversitären biowissenschaftlich orientierten Forschungseinrichtungen, die durch gemeinsame Berufungen mit der Universität verbunden sind, werden aufgefordert, entsprechende Anträge zu stellen.

 
Aus dem Akademischen Senat


Der Akademische Senat der Universität trat am 10. November 2005 zu seiner 29. Sitzung zusammen. Zu Beginn der Senatssitzung stand der Punkt "Informationen des Rektorats" auf der Tagesordnung. Der Rektor berichtete über den Stand der Verhandlungen zu den Zielvereinbarungen. Da sich das Kabinett erst Ende November endgültig damit befassen wird, sollten sich die Senatoren darauf einstellen, dass die Erörterungen zur Zielvereinbarung Hochschulbereich und Zielvereinbarung Medizin im Rahmen einer Sondersitzung am 7. Dezember 2005 erfolgen.

Zum Fortgang der Dinge bezüglich des Geisteswissenschaftlichen Zentrums trugen der Rektor und der Kanzler vor. Am 16. November gibt es in diesem Zusammenhang den nächsten Termin mit dem Bauministerium, dem Kultusministerium, der Oberbürgermeisterin und der Universität. In verschiedenen Rücksprachen wurde allen Beteiligten deutlich gemacht, dass am 16.11.05 die Entscheidung zum Standort getroffen werden muss. Eine "Hängepartie" in der Frage des Standortes "Spitze" oder "Bebel-Straße" darf es nicht geben, da ansonsten das gesamte Bauprojekt Geisteswissenschaftliches Zentrum in Frage gestellt werden könnte.

Den breitesten Raum in den Diskussionen des Senats nahm der Bericht des Rektorats in Anspruch. Gemäß § 69 Abs. 4 HSAG LSA ist das Rektorat verpflichtet, jährlich gegenüber dem Senat über das vergangene Studienjahr zu berichten. Der vorgelegte Bericht widerspiegelt zahlreiche Entscheidungen des Senats und viele Tatsachen, die dem Senat bereits aus den regelmäßigen Informationen des Rektorats bekannt sind.
Die Senatsmitglieder gaben in der Diskussion Hinweise und Anregungen, die sich z. B. auf die Aufnahme weiterer statistischer bzw. die Überarbeitung der vorhandenen statistischen Angaben bezogen. In der Folge wird sich nun das Kuratorium der Universität mit dem Bericht befassen und ein Votum zur Frage der Veröffentlichung abgeben.

Hochschulpartnerschaften
Die Senatoren bestätigten Kooperationsverträge mit dem Illinois Institute of Technology (USA) und der Hanbat National University (Korea).
Die Hanbat National University zählt zu den Hochschulen, die vom koreanischen Bildungsministerium als exzellente Universität evaluiert wurde. Hanbat ist eine naturwissenschaftlich orientierte Universität. Sie wird mit der Chungnam University fusioniert. Wissenschaftliche Beziehungen bestehen seit einiger Zeit in den Bereichen Chemie und Pharmazie. Eine Vertiefung dieser Beziehungen erfolgt im Rahmen einer Summer School, an der im Oktober dieses Jahres Vertreter unserer Universität teilnahmen.
Durch den Kooperationsvertrag mit dem Illinois Institute of Technology soll der akademische Austausch mit den Fachbereichen Biochemie/Biotechnologie, Chemie, Ingenieurwissenschaften und Physik intensiviert werden.

In den Fächern Geologie/Paläontologie Diplom und Magisternebenfach sowie Mineralogie wird zum Sommersemester 2006 nicht immatrikuliert. Beraten wurde in diesem Zusammenhang ein Antrag des Fachbereichs Geowissenschaften auf Zulassungsbeschränkungen für das Sommersemester 2006, der aus der erschöpften Kapazität in den o. g. Fächern resultiert.

Weitere Beschlüsse des Senats bezogen sich auf:
- die Geschäftsordnung des Senats (2. Lesung),
- die Satzungsänderung für die Studienordnung für den Studiengang Agrarwissenschaften,
- die Satzungsänderung für die Studien- und Prüfungsordnung für den Studiengang Biochemie,
- die Berufungslisten für folgende Professuren:

- W3 "Physiologie"
- W2 "Molekulare Herz- und Thoraxchirurgie"
- W3 "Molekulare Zellbiologie und Physiologie der Pflanzen" (gemeinsame Berufung mit dem IPK Gatersleben
- W3 "Mikrostrukturiertes Materialdesign" (gemeinsame Berufung mit der Fraunhofer-Gesellschaft) sowie
- W3 "Theoretische Physik - Quantenfeldtheorie von Vielteilchensystemen",

- den Antrag auf eine "Außerplanmäßige Professur" der Medizinischen Fakultät und
- die Änderungen von Berufungskommissionen.

 
"Trockene Politik(er)beratung? - Pustekuchen"
Informationsveranstaltung am 21. November 2005

Studierende und Professoren des Masterprogramms der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät laden interessierte Studierende aus den Bereichen BWL, VWL, Politik- und Sozialwissenschaften am 21. November 2005 um 18.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein. Es geht um den Masterstudiengang "Empirische Ökonomik und Politikberatung", der seit dem Sommersemester 2004 in Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) angeboten wird (Veranstaltungsort: Großer Hörsaal der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät).

 
Student sucht Praktikum …
"Wissenstransfer" arrangiert Kontaktbörse zwischen Unternehmen und Studierenden

Netzwerk - das ist wohl das weitläufigste Wort, welches das Projekt "Wissenstransferverbund" in einem umschreibt. Die gemeinsame Initiative der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und des DGB Sachsen-Anhalt arbeitet seit drei Jahren (mit Sitz in Halle) an dem Geflecht, Studierende und mitteldeutsche Unternehmen zusammenzuführen. Praktika, Diplomarbeiten, Nebenjobs und Berufseinstiege können dank der beachtlich großen Datenbank vom Projekt Wissenstransfer in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen in suchende Unternehmen vermittelt werden.

 
Wirtschaftsethik-Studie liegt vor
Zur Theorie und Praxis der Korruptionsbekämpfung

Unter dem Titel "Prävention von Wirtschaftskriminalität - Zur Theorie und Praxis der Korruptionsbekämpfung" liegt eine Studie vor, die Prof. Dr. Ingo Pies mit seinem Team am Lehrstuhl für Wirtschaftsethik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erarbeitet hat. Die Wirtschaftsethik-Studie richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker, die an einem Überblick zum aktuellen Stand der Diskussion sowie an einem Einblick in die Argumentationsstrategie der Wirtschaftsethik und an den daraus folgenden Empfehlungen für die Prävention von Korruption interessiert sind.

 
Lacht Euch gesund!
oXYmoron - das Solo-Erfolgsstück für Mitarbeiter der Uni-Klinik zum Exklusivpreis

Am 3. November erlebte das Solo-Bühnenstück "oXYmoron" seine Deutschlandpremiere ausgerechnet in Halle! 90 Minuten sorgt die perfekt inszenierte Show mit teils hartem verbalen Tobak für reichlich Unterhaltung. Kurzum: Ein echtes Comedy-Highlight, das in seiner Bühnenfassung in Halle erstmals auf deutschem Boden zu erleben ist.
Auf dem OP-Tisch der Uniklinik wurde der Preis halbiert!
Schwesternverbände oder OP-Teams dürfen so am 16. und 17. November 2005 ein noch kostengünstigeres Training ihrer Lachmuskulatur absolvieren. In diesem Sinne: Lacht Euch gesund.

 
 

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