13.10.2005
 
Begrüßungsfeier für die neuen Studierenden
Feierliche Immatrikulation am 20. Oktober 2005

Die Studienanfängerinnen und -anfänger des Wintersemesters 2005/2006 sind am 20. Oktober herzlich zur feierlichen Immatrikulation eingeladen. Der Festakt beginnt um 11.00 Uhr im großen Hörsaal des Auditorium Maximum auf dem Universitätsplatz und wird per Video in die beiden anderen Hörsäle des Gebäudes übertragen. Begrüßt werden die Neuen durch den Rektor der Martin-Luther-Universität, Prof. Dr. Wilfried Grecksch, Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler und den Vertreter des Studierendenrates, Nicolas Nguyen-Van.
Den Festvortrag zum Thema "Auswirkungen der Globalisierung auf die Arbeitswelt - Chancen und Herausforderungen" hält Manfred Aumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Dow Olefinverbund GmbH und Leiter von Dow in Deutschland. In diesem festlichen Rahmen werden auch der Anton-Wilhelm-Amo-Preis sowie der DAAD-Preis für ausländische Studierende verliehen. Auf der speziell für diesen Festakt eingerichteten Homepage erhalten Sie weitere Informationen.

 
Diskussionsrunde mit Wirtschaftsminister Rehberger
Innovations- und Gründernetzwerk UNIVATIONS lädt ein

Unter dem Titel "Existenzgründungen aus den Hochschulen Sachsen-Anhalts" lädt UNIVATIONS alle Interessierten zum Semesterstart herzlich zu einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung mit Diskussionsrunde ein, an der Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger teilnehmen wird. Diese Veranstaltung wurde auf vielfachen Wunsch von Gründern und ego.-Beauftragten der am Netzwerk beteiligten Hochschulen, Kammern und Gründerzentren organisiert. Termin ist der 26. Oktober 2005 (Mittwoch) um 10.00 Uhr, Ort: Biozentrum Halle, Weinbergweg 22 (Seminarraum 1). Das Rahmenprogramm kann hier abgerufen werden. Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Anmeldung notwendig.

Ringvorlesung
Das Innovations- und Gründernetzwerk UNIVATIONS bietet wieder eine interessante Ringvorlesung an. Die erste Veranstaltung findet am 17. Oktober 2005 statt. Hier ist das ganze Programm abrufbar.

 
Wissenschaftliche Disputation
Veranstaltung am Reformationstag in Wittenberg

Auch in diesem Jahr findet wieder am Reformationstag eine wissenschaftliche Disputation in Wittenberg statt. Im Rahmen einer Festsitzung des Akademischen Senats treffen sich die Disputanten am 31. Oktober um 15 Uhr in der Stiftung LEUCOREA (Collegienstraße 62). Der Rektor Prof. Dr. Wilfried Grecksch und Wittenbergs Oberbürgermeister Eckhard Naumann werden Grußworte sprechen. Es geht um das spannende Thema: Bildung durch Physik - oder doch "nur" physikalische Bildung?. Die Einführung und Moderation wird Prof. Dr. Heinrich Graener (Dekan des Fachbereichs Physik der halleschen Universität) übernehmen. Als Disputanten konnten Dr. Reiner Haseloff (Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt), Prof. Dr. Hartmut Knopf (Fachbereich Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität), Prof. Dr. Siegfried Großmann (Philipps-Universität Marburg) und Prof. Dr. Helmut Fischler (Freie Universität Berlin) gewonnen werden.

 
Aus dem Akademischen Senat


Der Akademische Senat der Universität trat am 12. Oktober zu seiner 28. Sitzung zusammen.

Das Rektorat informierte den Senat über folgende Themen:

Zielvereinbarung
Zum Prozess der Aushandlung der Zielvereinbarung führte der Rektor Wilfried Grecksch aus, dass in der Landesrektorenkonferenz Verständigung darüber erzielt wurde, von gleichlautenden Rahmenbedingungen für alle Hochschulen auszugehen. Nach Ansicht der Rektoren beziehen sich diese auf folgende Punkte:

- Die Zielvereinbarungen werden für fünf Jahre abgeschlossen.
- Die Budgetzuweisungen erfolgen während der Laufzeit der Zielvereinbarung auf dem Niveau des Jahres 2006.
- Das Budget der Hochschulen ist für die nachfolgenden Jahre um die auf das Personal voraussichtlich entfallenden Tarifsteigerungen zu erhöhen.
- Die Hochschulen werden von Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen ausgenommen.
- Die jährliche Übertragbarkeit nichtverbrauchter Haushaltsmittel wird garantiert.
- Die Hochschulen werden bei der Akkreditierung der Studiengänge finanziell unterstützt.
- Zur Fortführung der Exzellenoffensive des Landes schließt das Land mit den Hochschulen einen Hochschulvertrag ab.
- Die Aufstockung der W-Besoldung muss nach 2006 fortgesetzt werden.
- Die Hochschulen behalten die volle Verfügbarkeit über ihre Liegenschaften.

Der Minister wurde in diesem Zusammenhang gebeten, in diesem Sinne das Kabinett zu informieren und die Verhandlungen mit den Finanzministerium zu führen.

Leistungsbezügeordnung
Der Rektor unterrichtete die Senatsmitglieder über die Genehmigung der Ordnung der Martin-Luther-Universität über die Vergabe von Berufungs- und Bleibeleistungs-Bezügen, besonderen Leistungsbezügen, Funktions-Leistungsbezügen und Forschungs- und Lehrzulagen. Der Senat befasste sich bereits mehrfach mit der Regelung und verabschiedete diese in der Juni-Sitzung. Danach wurde sie zur Genehmigung beim Kultusministerium eingereicht. Die Genehmigung war an Auflagen gebunden, die sich u. a. darauf bezogen, dass von der Ordnung auch die Medizinische Fakultät erfasst sein muss. Bisher war die Medizinische Fakultät nicht im Geltungsbereich.
Die entsprechenden Änderungen wurden in die Ordnung eingearbeitet. Sie wird demnächst im Amtsblatt der Universität veröffentlicht.

Studierendenzahlen
Prorektor Prof. Dr. Schenkluhn gab Erläuterungen zu den Einschreibezahlen zum WS 05/06 und zog das Fazit, dass sich die Zahlen bei etwa 18 000 Studierenden (ohne Promotionsstudenten, Studienkollegiaten und Gasthörer) stabilisiert haben. Die Zahlen lassen sich für Uni-Angehörige immer aktuell über das Intranet abrufen.
Der größte Anteil der Studierenden kommt mit mehr als 10 100 aus Sachsen-Anhalt, gefolgt von Sachsen mit über 2 500, Thüringen mit rund 1 100 und Brandenburg mit etwa 800.
An der Universität haben sich über 1 500 ausländische Studierende eingeschrieben, das entspricht einem Anteil von 8 Prozent. Noch bis Ende Oktober wird es Bewegungen bei den Einschreibezahlen geben.

Langzeitstudiengebühren
Im Zusammenhang mit der Verabschiedung der Gebührenordnung für Langzeitstudierende (siehe Newsletter 4/05) wurde das Rektorat vom Senat aufgefordert, mit Beginn des WS 05/06 über die Entwicklung der Langzeitstudiengebühren zu informieren. Der Rektor trug in diesem Zusammenhang das Verfahren vor.
Als Fazit legte er dar, dass insgesamt 1 233 Studierende aufgefordert wurden, Gebühren zu zahlen. 140 Studierende haben bisher ihre Zahlungspflicht erfüllt. Bei 546 Studierenden ist davon auszugehen, dass sie sich exmatrikulieren lassen, da sie sich bisher noch nicht zurückgemeldet haben. Schätzungsweise wird sich die Zahl von Gebührenzahlern auf 700 belaufen.
Endgültige Zahlen werden erst im November vorliegen.

Leitlinie zur strukturellen Verankerung von Qualifikationsverhältnissen - Promotion, Habilitation, Juniorprofessuren
In 2. Lesung behandelte der Senat die o. g. Leitlinie und verabschiedete diese mit der Auflage, noch einige redaktionelle Änderungen vorzunehmen.
Hintergrund dieser Regelung ist die Reform des Hochschulrahmengesetztes und das in diesem Zusammenhang erlassene Gesetz zur Änderung dienst- und arbeitsrechtlicher Vorschriften im Hochschulbereich.
In der Leitlinie heißt es u. a. zum Instrument der Juniorprofessur:
"Aufgrund ihrer spezifischen Bestimmung sollen Juniorprofessuren nur dort eingerichtet werden, wo tenure track möglich ist. Voraussetzung ist dabei eine innerhalb von sechs Jahren frei werdende W2/W3-Professur, gemessen vom Berufungszeitpunkt des Juniorprofessors. Unabhängig von der im Stellenplan der Universität ausgewiesenen Stellenwertigkeit der späterhin zu besetzenden Professur W2/W3 erfolgt die durch tenure track durchgeführte Besetzung generell als W2-Berufung. Von einer Ausschreibung einer freien Professur kann gemäß § 36 Abs. 2 Satz 4 HSG LSA und mit Zustimmung des Ministeriums abgesehen werden, wobei der Verzicht auf die Ausschreibung bzw. die Überführung auf die W2-Position ein noch näher zu bestimmendes und an der Zwischenevaluierung orientiertes Evaluationsverfahren am Ende des 5. Jahres voraussetzt. Es liegt nahe, dass die Entscheidung über den Verzicht zur Ausschreibung bzw. die Überführung in die W2-Position in Anlehnung an das übliche Berufungsverfahren durchgeführt wird (Berufungskommission, Gutachten, Senat etc.)."

Konzept zur Evaluation von Forschung und Lehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Aufgrund der Vorgaben des HSG des Landes sowie der geltenden Ergänzungszielvereinbarung besteht seitens der Universität die Notwendigkeit, ihre bestehende Evaluation zu überdenken und neu zu fassen. In diesem Zusammenhang legte der Prorektor für Studium und Lehre gemeinsam mit dem Prorektor für Forschung, wiss. Nachwuchs und internationale Beziehungen ein Konzept vor, das die grundsätzliche Zustimmung des Senats fand.
In der Folge ist das Konzept zu verdichten, indem nun Leitfäden für die Lehrveranstaltungsevaluation und die Fachevaluation zu erarbeiten sind.
Am Ende des Prozesses wird die Erarbeitung einer Evaluationsordnung stehen.

Bauangelegenheiten
Die Architekten und Planer Heiko Donath und Gábor Freivogel informierten den Senat über das Bauvorhaben Heide-Süd sowie die Machbarkeitsstudie zum Geistes- und sozialwissenschaftlichen Zentrum (GSZ). Am Standort Heide-Süd entsteht das Forschungsverfügungsgebäude, in dem die Bereiche Landwirtschaft, Chemie und Physik untergebracht werden.
Zum GSZ wurde seitens des Kultusministeriums eine Standortvergleichsstudie in Auftrag gegeben. Dabei ging es darum, welche der beiden in Betracht gezogenen Standorte, die Spitze am Hallmarkt oder das Viertel um die August-Bebel-Straße der geeignete Standort für ein künftiges GSZ sein könnte. Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist, dass sowohl der Standort Spitze als auch der Standort August-Bebel-Straße hochwertig bebaubar sind.
Aufgrund der Tatsache, dass das Zeitfenster für eine Standortentscheidung nur noch bis Ende des Jahres geöffnet ist und die Gefahr besteht, dass die Interessen der Universität nicht ausreichend berücksichtigt werden, erhielt das Rektorat vom Senat das Mandat, nochmals mit der Stadt zu verhandeln.

Exzellenzförderung (Bundesinitiative) - 3. Förderlinie
Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes beteiligt sich die Universität mit Anträgen im Rahmen der Förderlinie 1 (Graduiertenschulen) und der Förderlinie 2 (Exzellenzcluster) - siehe Newsletter 08/05.
Zur Förderlinie 3 informierte das Rektorat den Senat über die Antragstellung und legte dazu die bei der DFG eingereichte Antragsskizze "Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau universitärer Spitzenforschung" zur Kenntnisnahme vor.

Kuratorium Stiftung Leucorea
Durch das altersbedingte Ausscheiden von Prof. Dr. Alois Wenig aus dem Kuratorium hatte der Senat (gem. § 11 Abs. 1a der Satzung der Stiftung Leucorea) über eine Nachfolge zu entscheiden. Die Senatorinnen und Senatoren sprachen sich dafür aus, Prof. Dr. Rüdiger Pohl als neues Mitglied in das Gremium aufzunehmen.

Kooperationsvertrag mit dem CPI ChemiePark Institut GmbH Bitterfeld
Das CPI ChemiePark Institut wurde im Dezember 2003 am Standort Bitterfeld gegründet. Das Institut versteht sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es hat das Ziel, für mittelständische Unternehmen gezielte wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Gleichzeitig erhalten junge Wissenschaftlerinnen eine interessante Tätigkeit. Dazu strebt das Institut eine enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen Mitteldeutschlands an. Vor diesem Hintergrund wurde ein Kooperationsvertrag erarbeitet, der die Zustimmung des Senats fand.

Weitere Entscheidungen des Akademischen Senates bezogen sich auf die:
- Satzungsänderung zu den inhaltlichen Anforderungen der musikalischen Eignungsprüfung des Instituts für Musikpädagogik,
- Satzungsänderung der Schwerpunktbereichsprüfungsordnung der Juristischen Fakultät,
- Satzungsänderung zur Änderung der Promotionsordnung der Theologischen Fakultät,
- Freigabe folgender Professorenstellen zur Ausschreibung:

W3 "Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Handelsrecht",
W3 "Evangelische Religionspädagogik",
W3 "Neue deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt 17. bis 19. Jahrhundert",
W3 "Historische Musikwissenschaft",
W3 "Enzymologie",
W3 "Pharmazeutische Chemie",
W3 "Festkörperchemie/Materialwissenschaften",

- Verlängerung einer Gastdozentur,
- Ergänzung der Liste der Vertretungsprofessuren 2005/2006 und
- Zusammensetzung von Berufungskommissionen.

 
Nachwuchsschmiede für Nanoforscher
Internationales Forschungs- und Lehrzentrum eröffnet

Mit Beginn des Wintersemesters nahm in Halle/Saale am 11. Oktober 2005 ein internationales Forschungs- und Lehrzentrum zur Weiterbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte im Bereich Nanostrukturen offiziell die Arbeit auf: die International Max Planck Research School for Science and Technology of Nanostructures.

 
Hortus botanicus - grüne Oase inmitten der Stadt
Foto-Ausstellung am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie

Fotografien von Gudrun Hensling sind in einer Ausstellung, die am 13. Oktober 2005 eröffnet wird, auf Fluren und in Foyers des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) zu sehen. Vor allem Blütenmotive und exotische Gewächse des Botanischen Gartens sind Thema der Ausstellung. Einige Fotos entstanden in der Zeit von 1978-94, während der Tätigkeit Henslings als Fotografin am Institut für Geobotanik in Halle. Andere Motive kamen durch zahlreiche weitere Besuche des Botanischen Gartens in späteren Jahren hinzu.

 
Studierendenschnäppchen fürs Ballett!
OPERNHAUS HALLE mit attraktiven Angeboten

Wer am kommenden Freitag oder Samstag seinen Studierendenausweis an der Kasse des OPERNHAUSES HALLE vorzeigen kann, hat gute Karten:
Zum Semesterstart gibt es die Ballett-Abende Góreckis Dritte / Carmen - Das Ballett und Prokofjews Cinderella für je 6 Euro.
Ein weiteres Angebot: Das Junge Abo bringt Studierende günstig ins OPERNHAUS HALLE! Ob neu in Halle oder schon länger hier - ein Abonnement lohnt sich. Das Junge Abo besteht aus fünf Vorstellungen, die zu günstigen Konditionen besucht werden können.

 
 

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