14.01.2005
 
Aus dem Akademischen Senat


Der Akademische Senat der Universität trat am 12. Januar 2005 zu seiner 21. Sitzung zusammen. Die Beschlüsse und Informationen sind im Folgenden zusammengefasst.

Vereinbarung mit dem Studentenwerk
Der Senat begrüßte in der Sitzung den Geschäftsführer des Studentenwerks Halle, Dr. Volmar Thom, als Gast. In seiner Gegenwart erörterten die Senatsmitglieder eine Ziel- und Leistungsvereinbarung, die zwischen der Universität und dem Studentenwerk abgeschlossen werden soll. Nach ausführlicher Diskussion - es ergingen Hinweise zu geringfügigen Modifizierungen der Vereinbarung - sprachen sich die Senatoren für die Verabschiedung der Vereinbarung aus.

Informationen des Rektorats
Der Rektor teilte mit, dass die Verordnung zur Neuordnung von Fachbereichen und von Stu-diengängen an staatlichen Hochschulen noch nicht veröffentlicht wurde und damit noch nicht in Kraft getreten ist.
Des weiteren verwies er darauf, dass alle Entscheidungen des Rektorats, die von allgemeiner Bedeutung sind, unter der Internet-Adresse: http://www.verwaltung.uni-halle.de/SENAT/rektor/beschlue.htm als Beschlüsse des Rektorats nachzulesen sind.

Die Martin-Luther-Universität gehört zu den 20 ausgewählten Hochschulen, die durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) im Rahmen des Programms "Bologna-Experten an deutschen Hochschulen" unterstützt werden. Damit hat sich die hallesche Universität unter insgesamt 127 deutschen Bewerberhochschulen durchsetzen können. An der Ausschreibung zur Teilnahme am "Kompetenzzentrum Bologna" hatten sich 57 Fachhochschulen, 52 Universitäten, 10 Kunst- und Musikhochschulen sowie 8 private Hochschulen beworben. Im Mittelpunkt stehen die Umstellung des bestehenden Studienangebots auf gestufte Studiengänge, die Einführung von ECTS und des Diploma Supplement und die Qualitätssicherung.
Die Entscheidung der HRK ist Bestätigung des schlüssigen Konzepts der Universität zur Entwicklung der neuen Studienstruktur - so der Beitrag des Prorektors für Studium und Lehre unter dem Punkt "Informationen des Rektorats".

Eine weitere Mitteilung des Rektors bezog sich auf die Änderung des Hochschulrahmengesetzes, die am 31.12.2004 in Kraft trat. Prof. Dr. Wilfried Grecksch kündigte in diesem Zusammenhang eine Zusammenkunft mit den Dekanen an, in der die Änderungen des Gesetzes im Detail erläutert werden.

Rektoratsbericht 2003/2004
Bereits in der Dezember-Sitzung lag den Senatoren der Rektoratsbericht für das Studienjahr 2003/2004 vor. Der Rektor forderte die Senatsmitglieder auf, sich mit den statistischen Materialien der Universitätsleitung zu befassen.
Nach der Weihnachtspause befasste sich der Senat erneut mit den Materialien. Damit kam der Rektor seinen Verpflichtungen gemäß § 69 Abs. 6 HSG-LSA nach, dem Senat zur Entwicklung der Hochschule in Forschung, Lehre und Studium sowie über die Verwendung der Mittel und die Entwicklung der Personalstruktur zu berichten.
(Anmerkung: Der Bericht ist in der Gremiengeschäftsstelle erhältlich.)

Professorenstruktur
Der Senat befasste sich in 2. Lesung mit einer Liste zur Professorenstruktur der Universität. Nach intensiver Diskussion verabschiedete der Senat den überarbeiteten Vorschlag, der nach der 1. Lesung nochmals mit einzelnen Dekanen abzustimmen war.
Der Beschluss, der im wesentlichen das gesetzlich vorgegebene Verhältnis von 60 : 40 bei W3 : W2 widerspiegelt, bildet eine Orientierung für künftig zu besetzende Stellen im Bereich der Professoren. Ausdrücklich verwies der Rektor in diesem Zusammenhang auf den Beschluss des Rektorats zum Stellenfreigabe-/Ausschreibungsverfahren für Professuren und zum Führen von Berufungsverhandlungen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses sind künftig Anträge auf Ausschreibungen von Professorenstellen zu stellen.

Einstellung von Berufungsverfahren
Die Senatoren beschlossen die Einstellung folgender Berufungsverfahren:
C3 "Praktische Informatik"
C3 "Technische Informatik"
C4 "Makromolekulare Chemie"
C3 "Präventive Zahnheilkunde"
C4 "Pharmazeutische Molekularbiologie".
Die Entscheidung resultiert zum einen aus der Änderung der Hochschulstruktur und dem daraus folgendem Wegfall der Professorenstellen und zum anderen aus verfahrenstechnischen Gründen.

Ausschreibung
Die W3 "Molekulare Zellbiologie" wurde zur Ausschreibung frei gegeben. Es handelt sich dabei um eine gemeinsame Berufung des Fachbereichs Biologie mit dem IPK Gatersleben.

Aufbaustudiengang
Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät beantragte die Einrichtung eines bilateralen Auf-baustudienganges "Internationales Finanzmanagement" (MSc.). Das Studienangebot wird gemeinsam von der Wirtschaftsuniversität in Bratislava und der Universität Halle getragen. Mit diesem Studiengang soll den Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, einen berufsqualifizierenden Abschluss mit der Vertiefung im Bereich Finanzmanagement zu erwerben.
Der Senat befürwortete nach Diskussion sowohl die Einrichtung des Studiengangs als auch die vorliegenden Studien- und Prüfungsordnungen.

Arbeitsberichte der An-Institute
Dem Senat lagen die Ergebnisberichte zur Arbeit der folgenden An-Institute vor:
- Institut für Polymerwerkstoffe e. V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
- Institut für Unternehmensforschung und Unternehmensführung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V.,
- Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
- Institut für Angewandte Dermatopharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V.,
- Institut für deutsche Sprache und Kultur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V.,
- Institut für Hochschulforschung Wittenberg e. V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
- Institut für Technische Biochemie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V.,
- Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung (FST) e. V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
- BioService GmbH an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (An-Institut) und
- An-Institut für Genossenschaftswesen e. V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Der Senat nahm das ausführliche Material zustimmend zur Kenntnis und befürwortete eine Fortführung der Kooperationsverträge mit den An-Instituten.
Zu den Berichten der sechs noch ausstehenden An-Institute wird der Senat bis Juli informiert und Stellung nehmen.

Weitere Entscheidungen des Akademischen Senats bezogen sich auf:
- die Einrichtung einer Augenlaser-Zentrum Halle GmbH (An-Institut) und die Bestätigung des Kooperationsvertrages, der die Beziehungen zwischen Universität und An-Institut regelt,
- die Verlängerung des Kooperationsvertrags mit der BioService GmbH (An-Institut),
- die Änderung der Entgeltordnung der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät, die auf dem neuen Arzneimittelgesetz basiert,
- die Ergänzung der Liste der Gastprofessuren für das Jahr 2005,
- eine Vertretungsprofessur im Sommersemester 2005,
- die Zusammensetzung von Berufungskommissionen und
- die Verleihung einer apl-Professur.

Verabschiedet wurde die Berufungsliste für die C4/W3 "Märkte der Agrar- und Ernäh-rungswirtschaft und internationaler Handel".
Außerdem sprachen sich die Senatsmitglieder für die Aufhebung des Sperrvermerks in der Liste für die W2 "Klinische Pharmazie" aus.

 
Interessante Vorträge in der Leopoldina

An dieser Stelle möchten wir auf interessante wissenschaftliche Vorträge in der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina aufmerksam machen. Die Veranstaltungen sind öffentlich und interessierte Zuhörer sind herzlich willkommen.
 
Preisausschreiben
Entwicklung eines Emblems für den Uni-Shop
Seit Juli 2004 hat die Martin-Luther-Universität einen eigenen Shop. Neben Tassen, Kugelschreibern, T-Shirts, Jacken und anderen Textilien im Uni-Design werden auch der Universitätswein und die CD der UNI-BIGBAND verkauft. Der Uni-Shop ist seit August 2004 online zu erreichen. Ziel dieses Shops ist es, dass sich insbesondere Studierende, aber auch Mitglieder und Angehörige sowie Ehemalige (Alumni Halenses) mit ihrer Uni identifizieren. Es sollen jedoch auch Hallenserinnen und Hallenser sowie Gäste angesprochen werden.
Aber eines fehlt noch - etwas, das den Uni-Shop unverwechselbar macht - ein eigenes Emblem!
Im Rahmen eines hochschulinternen Preisausschreibens soll ein passendes Symbol gefunden werden. Alle Studierenden, Mitglieder und Angehörige sowie Ehemaligen sind aufgerufen, ihre Kreativität zu beweisen und ein ansprechendes Kennzeichen für den Uni-Shop zu entwerfen.
 
Winterball 2005
Das Universitätssportzentrum lädt zum Tanz

Es wird getanzt! Der Winterball bietet allen interessierten Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Martin-Luther-Universität die Gelegenheit, unbeschwert eine Sohle aufs Parkett zu legen. Das Universitätssportzentrum lädt am 28. Januar um 19.30 Uhr in den Festsaal Kröllwitz (Hoher Weg 4) zum Tanzen ein. Der Winterball stellt an der Universität längst eine gute Tradition dar, er findet zum neunten Mal statt. Es stehen Standard- und Lateinamerikanische Tänze auf dem Programm und in den wenigen Tanzpausen gibt es Show, die studentisch, frisch und mitreißend für Unterhaltung sorgen wird (Unkostenbeitrag: 3 Euro, Studierende 2 Euro)
Gesamtleitung / Regie: Edith Renner, Universitätssportzentrum
Telefon: 0345 55 24432 oder 55 24448
E-Mail: e.renner@sport.uni-halle.de

 
 

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