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| Newsletter 10/04 |
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11.11.2004
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| Podiumsdiskussion im Löwengebäude
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| "Gestufte Studienstruktur und Universität" |
Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums der Universitätspartnerschaft
Halle - Jena - Leipzig lädt der Rektor der Martin-Luther-Universität,
Prof. Dr. Wilfried Grecksch, am Dienstag, 23. November 2004 um
15 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in das Löwengebäude
der halleschen Universität ein. Es geht um das aktuelle Thema
"Gestufte Studienstruktur und Universität". Namhafte
Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulpolitik, Hochschulforschung
und Hochschulpraxis konnten für das Podium gewonnen werden.
So beteiligen sich
Dr. Christiane Ebel-Gabriel, Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz,
Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen, Vorsitzender des Akkreditierungsrats,
Prof. Dr. Reinhard Hüttl, Vorsitzender der Wissenschaftlichen
Kommission des Wissenschaftsrats,
Prof. Dr. Reinhard Kreckel, Direktor des Instituts für Hochschulforschung,
HoF Wittenberg und Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner,
Präsident der TU Darmstadt. Es moderiert Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn,
Prorektor für Studium und Lehre der Martin-Luther-Universität.
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| Einweihung des Ganzkörper-PET-Scanners |
| Moderne Diagnostik an der Medizinischen
Fakultät |
Das diagnostische Spektrum des Universitätsklinikums wird um die
Positronen-Emissions-Tomographie (PET) erweitert. An der Universitätsklinik
und Poliklinik für Nuklearmedizin wird am Donnerstag, 25. November
2004 um 15 Uhr ein Ganzkörper-Vollring-PET-Scanner
offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Positronen-Emissions-Tomographie
dient der onkologischen, kardiologischen und neurologischen Diagnostik
für die Patienten. Sie wird für die medizinische Forschung in
interdisziplinärer Zusammenarbeit eine wesentliche Rolle spielen.
Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Joachim Radke, stellv.
Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums und Grußworten
von Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister Sachsen-Anhalts,
wird Prof. Dr. Traute Mende, Direktorin der Universitätsklinik
und Poliklinik für Nuklearmedizin, über die Bedeutung der PET-Diagnostik
für die Medizinische Fakultät sprechen. Anschließend gibt
es für interessierte Gäste eine Führung durch die Klinik.
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| Aus dem Akademischen Senat |
Der Akademische Senat der Universität trat am 10. November zu
seiner 19. Sitzung zusammen. Beschlüsse und Informationen
sind im Folgenden zusammengefasst.
Anfang November wurde ein Amtswechsel im Universitätsrechenzentrum
vollzogen.
Der Rektor nahm die Senatssitzung zum Anlass, dem aus dem Amt scheidenden
Direktor, Dr. Friedhard Wörfel, für seine Tätigkeit
an der Spitze des Universitätsrechenzentrums zu danken. Gleichzeitig
stellte er den Senatsmitgliedern Dr. Frank Wossal als neuen Direktor
der Einrichtung vor und wünschte ihm für seine Tätigkeit
viel Erfolg.
In der Februar-Senatssitzung sollte die ausführliche Befassung mit
dem URZ eines der Themen sein, so die Ankündigung des Rektors.
Vor dem Eintritt in die Tagesordnung ging es um die Zusammensetzung
des Senats. Mit dem neuen Hochschulgesetz ist die Mitgliedschaft eines
Vertreters oder einer Vertreterin des Studierendenrats nicht mehr vorgesehen.
Nachdem in der Oktober-Sitzung festgelegt wurde, zur Mitgliedschaft des
StuRa eine Auskunft beim Kultusministerium einzuholen, verlas der Rektor
dazu ein Antwortschreiben des Ministeriums. In diesem wurde mitgeteilt,
dass eine Mitgliedschaft des Sprechers oder der Sprecherin des Studierendenrats
in den Senat als stimmberechtigtes Mitglied nicht mehr möglich ist.
Die Senatsmitglieder plädierten vor diesem Hintergrund dafür,
dem Vertreter des StuRa für die Sitzungen des Senats Gastrecht einzuräumen.
Informationen des Rektorats
Im obligatorischen Tagesordnungspunkt informierten die Rektoratsmitglieder
über:
- den Stand der Erarbeitung des Medizingesetzes - dazu teilte der
Rektor mit, dass von einer Verabschiedung des Gesetzes mit Wirkung zum
1. Januar 2005 nicht mehr auszugehen ist. Vorgesehen ist die Durchführung
eines Workshops zu Beginn des Jahres 2005. Die in der vergangenen Senatssitzung
gebildete Kommission, die eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf erarbeiten
soll, bleibt bestehen, obwohl es keinen akuten Handlungsbedarf gibt.
- das Immatrikulationsverfahren - dazu nahm der Kanzler eine erste
Auswertung vor.
- den Brand in der Heinrich-und-Thomas-Mann-Str. 22, von dem das
Dekanat des Fachbe-reichs Kunst-, Orient- und Altertumswissenschaften,
das Institut für Indologie und Süd-asienwissenschaften und das
Institut für Indogermanistik, Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft
betroffen waren. Die genannten Institutionen konnten im Nachbargebäude
Heinrich-und-Thomas-Mann-Str. 26 bzw. in der Emil-Abderhalden-Str. 9 untergebracht
werden. Dr. Martin Hecht dankte allen, die in der Brandnacht und danach
mit ihrem Einsatz geholfen haben, den Schaden zu begrenzen.
- über den Entwurf der Rechtsverordnung zur Aufhebung von Fachbereichen
und Studiengängen - dazu teilte Prof. Dr. Wilfried Grecksch mit,
dass die betroffenen Fachbereiche aufgefordert wurden, zum Entwurf der
Verordnung Stellungnahmen abzugeben. Es handelte sich um eine rein formale
Mitwirkung, der die Fachbereiche Ingenieurwissenschaften, Musik-, Sport-
und Sprechwissenschaft, Sprach- und Literaturwissenschaften und die Wirtschaftswissenschaftliche
Fakultät nachkamen. Vom Rektorat wurden die Stellungnahmen an das
Kultusministerium weitergegeben.
Zielvereinbarung Musik - Erörterung
Auf der Grundlage der im Juli unterschriebenen Ergänzungsvereinbarung
wurden von Vertretern der Universitäten Magdeburg und Halle unter
Leitung des Staatssekretärs Willems Verhandlungen zur Konzentration
der Musikausbildung an der Martin-Luther-Universität und zur Verlagerung
der Ausbildungskapazitäten von der Otto-von-Guericke-Universität
an die Universität Halle geführt. Das Ergebnis der Verhandlungen
kommt in der gemeinsamen Ergänzungsvereinbarung über die Musikausbildung
zum Ausdruck. Diese wurde in der Senatssitzung erörtert und mehrheitlich
dafür gestimmt, dass der Rektor diese Ergänzungsvereinbarung
unterschreibt. Kernpunkte der Vereinbarung sind insbesondere, dass:
- an der Martin-Luther-Universität durch Vereinigung des Instituts
für Musikwissenschaft und des Instituts für Musikpädagogik
ein Institut für Musik gebildet wird;
- zum Sommersemester 2007 die Ausbildung in den Studiengängen (LA
im Fach Musik, Musikwissenschaft, Instrumental- und Gesangspädagogik
und künstlerischer Aufbaustudiengang) von der Universität Magdeburg
an die Universität Halle verlagert werden;
- den Studierenden der Universität Magdeburg zugesichert wird, das
Studium unter vollständiger Anerkennung der bisher erbrachten und
nachgewiesenen Studienleistungen an der Universität Halle fortsetzen
zu können.
Anschließend fassten die Senatsmitglieder die folgenden weiteren
Beschlüsse:
Einrichtung eines Aufbaustudiengangs Medizin-Ethik-Recht
Dieser Studiengang wird zum Sommersemester 2005 an der Juristischen Fakultät
eingerichtet. Im deutschlandweit ersten Studiengang dieser Art werden
20 Studierende immatrikuliert. Vorgesehen ist, nach einer zweijährigen
Erprobungsphase den Studiengang in einen akkreditierungsfähigen Masterstudiengang
zu überführen.
Einrichtung berufsbegleitender Studiengänge und einsemestriger
Fortbildungskurse
Auf Bitten des Kultusministeriums prüften die angesprochenen Fachbereiche
die Einrichtung berufsbegleitender Studiengänge und einsemestriger
Zertifikatskurse. Zum Wintersemester 2005/2006 bietet die Universität
in den Bereichen Evangelische Religion, Rehabilitationspädagogik,
Latein, Philosophie, Ethik und Geowissenschaften entsprechende Kurse an,
sofern bestimmte Voraussetzungen bezüglich der personellen Ausstattung
mit dem Kultusministerium geklärt werden. Insgesamt handelt es sich
um 10 Studiengängen bzw. Kurse.
Ordnung zur Änderung der Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur Erlangung des
Grades eines "Doctor rerum medicarum (Dr. rer. medic.)"
Mit dieser Ordnung wird als zusätzliches Fach zur Erweiterung des
Fächerkatalogs die Medizinische Immunologie aufgenommen.
NC für das Sommersemester 2005
Aufgrund der aktuellen Einschreibezahlen und den verfügbaren Lehrkapazitäten
machen sich Zulassungsbeschränkungen unerlässlich. Insgesamt
sind 29 Studienfächer von dieser Festlegung im Sommersemester betroffen.
Es ist nun entsprechender Antrag an das Kultusministerium zu stellen.
Abschluss eines Kooperationsvertrages mit der Dow Olefinverbund GmbH
Im Zentrum der vertraglichen Regelung steht eine weitere Annnäherung
von Studium und Praxis sowie die bessere Vernetzung von Ressourcen der
Universität mit denen von Dow. Die Kooperation hat das Ziel einer
langfristigen Partnerschaft.
Körperschaftshaushalt
Der Jahresabschlussbericht des Körperschaftshaushaltes für
das Jahr 2003 und den Plan des Körperschaftshaushaltes für
das Jahr 2005 fanden Zustimmung.
Außerdem verabschiedete der Senat die Berufungsliste zur
C3-Stelle "Religionspädagogik und Katechetik mit Schwerpunkt
Didaktik des katholischen Religionsunterrichts" und entschied
über
- die Besetzung der Christian-Wolff-Gastprofessur vom 1.01. - 28.02.2005,
- die Änderung der Zusammensetzung von Berufungskommissionen
und
- die Änderung der Zusammensetzung der Senatskommissionen.
Kuratoriumsmitglieder
Abschließend wählten die Senatoren weitere Mitglieder für
das Kuratorium. Nach dem Willen des Senats setzt sich dieses Gremium nun
wie folgt zusammen:
Prof. Dr. Rita Süssmuth,
Manfred Aumann,
Prof. Dr. Volker ter Meulen und
Dr. Gerd Köhler.
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| neues theater trifft Universität |
| Angebot für einen herbstlichen Theaterbesuch
- SEKRETÄRINNEN |
Das neue theater halle hält wieder für Universitätsangehörige
ein attraktives Angebot bereit. Wer "Sekretärinnen",
Liederabend von Franz Wittenbrink, am Sonntag, 28. November,
um 19.30 Uhr im Großen Saal miterleben möchte,
kann seine Karten-Bestellung bis zum 24. November an der Theaterkasse
unter 0345 20 50-2 22 abgeben. Der Kartenpreis / Uni-Kontingent
(20 Karten) beträgt 9,50 Euro (Sie sparen 2 Euro pro Karte!)
Oben der unsichtbare Chef, unten der staubtrockene Bürobote und
dazwischen die Sekretärinnen. Von Herz und Schmerz singen sie und
vom Schiff, das kommen und den einen bringen wird, der ihnen zeigt, dass
es möglich ist, ganz Frau und trotzdem frei zu sein. Auf jeden Fall
soll's rote Rosen regnen oder vielleicht doch eher Diamanten, die ja bekanntermaßen
die besten Freunde eines Mädchens sind ... Die singenden, träumenden,
weinenden, lachenden, kämpfenden Sekretärinnen machen aus der
Bühne ein Büro und aus dem Büro wieder eine Bühne
für Lieder des Liebens und des Lebens...
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