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| Newsletter 6/04 |
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27.05.2004
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| kinderuniversität 2004 |
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Kinder hören in einem großen Hörsaal den spannenden Vortrag
eines Professors und probieren dann alles praktisch in der Kinderstadt
aus - erleben, wie es ist, Student zu sein. Sie bekommen einen Studentenausweis
und können an einer Führung durch die Universität teilnehmen.
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr lädt das Thalia
Theater auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg zu sieben Vorlesungen ein, von denen die ersten
vier im Auditorium Maximum, jeweils um 9 Uhr, stattfinden. Das
Angebot richtet sich an die Altersgruppe 8 bis 12 Jahre.
Am 1. Juni 2004 beginnt die kinderuni: Prof. Dr. Rainer Enskat
spricht zu dem Thema "Warum bin ich glücklich?".
Die nächsten Vorträge widmen sich den spannenden Fragestellungen
"Warum bleibt Wasser im Fluss?" (Dr. Thomas Vetter,
7. Juni) und "Warum spiegeln Spiegel?" (Prof. Dr. Horst
Beige, 14. Juni). "Warum brauchen wir Gesetze?" klärt
Prof. Dr. Hans Lilie am 21. Juni. Zu den ersten Veranstaltungen liegen
bereits 600 Anmeldungen vor. (Weitere Vorträge in der Kinderstadt
auf der Peißnitzinsel entnehmen Sie den aktuellen Meldungen).
Anmeldungen bei Irina Tomow 0345 20 405-27 oder Ina Riede 0345
20 405-28.
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| 3. Lange Nacht der Wissenschaften am 2.
Juli 2004 |
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Am 2. Juli 2004 locken wieder Universität und andere Forschungseinrichtungen
ab 19 Uhr zu einer Abendtour durch die hallesche Wissenschaftslandschaft.
"Wissen und Nacht!" - lautet diesmal das Thema, das sicher nicht
nur "nachtaktive" Interessenten ansprechen wird. Alle Interessierten
können sich in den unterschiedlichen Labors, Instituten, Museen,
Kliniken und Bibliotheken von 19 bis 1 Uhr nachts umsehen und Wissenschaft
vor Ort erleben. Auf dem Programm
stehen Vorführungen, Experimente, Vorträge, Diskussionsrunden,
Führungen, und Präsentationen. Unterstützt wird die Lange
Nacht durch die Stadtwerke Halle GmbH (Hauptsponsor).
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| Konzil aufgelöst |
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Am 14. Mai 2004 (15 Uhr) tagte das Konzil der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg zum letzen Mal in der Aula. Mit dem Inkrafttreten des
vom Landtag Sachsen-Anhalt verabschiedeten Hochschulgesetzes,
das ein Konzil nicht mehr vorsieht, waren die Mitglieder des Konzils sowie
die Angehörigen der Universität zu dieser abschließenden
Sitzung eingeladen. In diesem Rahmen wurde das langjährige Wirken
des Gremiums gewürdigt. Der Vorsitzende des Konzils, Prof. Dr. Holm
Altenbach, warf in seiner Begrüßungsrede einen Blick zurück
und zog ein Resümee. Zum Thema "Das Universitätskonzil
und die akademische Selbstverwaltung im historischen Verhältnis"
sprach Dr. Axel Rüdiger vom Fachbereich Geschichte, Philosophie
und Sozialwissenschaften (siehe auch Juli-Ausgabe der Uni-Zeitung).
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| Sondersitzung des Akademischen Senats |
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Der Rektor lud für den 25. Mai 2004 zu einer Sondersitzung
des Akademischen Senats ein. Er kündigte für diese Sitzung Strukturüberlegungen
der Universitätsleitung an, die den Sparvorgaben des Landes (zum
1. Januar 2006 14,7 Mio. Euro) Rechnung tragen. Unmittelbar vor der Sitzung
trug Kultusminister Olbertz die Rahmenbedingungen für den Hochschulstrukturplan
vor und verteidigte den Hochschulkurs der Landesregierung gegen zum Teil
heftige Kritik von Studierenden und Beschäftigten der Universität.
Er stelle sich auf eigenen Wunsch den Fragen der Universitätsöffentlichkeit.
Prof. Olbertz gab zu bedenken, dass die Universität zu spät
mit dem Sparen begonnen hat und gut beraten wäre, ihre Strukturen
schnellstmöglich zu überarbeiten.
Nach dieser Diskussion schloss sich die Senatssitzung an, in der das Rektorat
tiefgreifende Maßnahmen und Schließungen von Bereichen und
Studiengängen vorschlug. Konkret unterbreitete die Universitätsleitung
folgende Vorschläge:
- Der Fachbereich Ingenieurwissenschaften wird aufgelöst.
Es erfolgt die Umsetzung von Professuren in die jetzigen Fachbereiche
Physik, Chemie, Mathematik/Informatik und die Verlagerung von Professuren
in die künftige Fakultät für Biowissenschaften bzw. Materialwissenschaften.
Die verbleibenden Professuren des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften
werden sukzessive nach Freiwerden abgebaut. Der Studiengang Chemie- und
Umweltingenieurwesen wird zum Wintersemester 04/05 nicht mehr angeboten.
Die verbleibenden Diplomstudiengänge Werkstoffwissenschaft und Bioingenieurwesen
werden in der bisherigen Form weitergeführt und die Umwandlung in
Bachelor- und Masterstrukturen geprüft. Der Studiengang Applied Polymer
Science bleibt erhalten.
- Das Institut für Psychologie wird aufgelöst. Innerhalb
der Psychologie werden Ressourcen beibehalten, um den Bereich der für
die Universität schwerpunktbildenden Lehrerbildung wesentlich zu
unterstützen. Die Immatrikulation in die Studiengänge Psychologie
(Diplom und Magister) erfolgt letztmalig zum Wintersemester 04/05.
- Die künstlerische Musikausbildung (Studiengänge Musikerziehung/Gesang
und Musikerziehung/Klavier) wird eingestellt. Die für die Musiklehrerausbildung
(alle Schulstufen) notwendigen Musikanteile bleiben erhalten.
- Das Institut für Sportwissenschaft wird geschlossen. Es
erfolgt die Konzentration allein auf die Lehramtsstudiengänge und
die Schließung aller weiteren Studienangebote (Diplom und Magister).
- Die Informatik wird zur angewandten Informatik profiliert. Mittelfristig
wird die Wirtschaftsinformatik in den Bereich Informatik integriert. Die
Studienstrukturen bleiben bis auf weiteres erhalten.
- Der Bereich Fachübersetzen wird an die Fachhochschule Magdeburg-Stendal
abgegeben. Die Immatrikulation in die einschlägigen Studiengänge
wird eingestellt.
Darüber hinaus wird es Maßnahmen geben, die alle Fachbereiche
und Fakultäten einbeziehen, und die bereits im Dezember beschlossene
Fakultätsneuschneidung - Reduzierung der 18 Fakultäten und Fachbereiche
auf 9 Fakultäten - bis 2006 umgesetzt. Insgesamt werden 56 Professorenstellen
gestrichen.
In der anschließenden Diskussion wurde die Rektoratsvorlage zur
Diskussion in die Struktur- und Finanzkommission verwiesen. Zu dieser
Sitzung werden die Dekane eingeladen. Sie findet am 9. Juni 2004
statt. Die Juni-Senatssitzung wird in diesem Zusammenhang um
eine Woche verschoben. Der Rektor forderte auf der Grundlage des Hochschulgesetzes
die Dekane auf, die Rektoratsvorlage in den Fachbereichen und Fakultäten
zu erörtern.
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| Universitätssportfest |
| Ein Angebot nicht nur für sportlich
Interessierte |
Am 15. Juni 2004 ab 14 Uhr ist es wieder so weit: Das Universitätssportfest
auf dem Sportplatz "Ziegelwiese" lockt mit vielen attraktiven
Angeboten zur sportlichen Betätigung oder auch zum Zuschauen. Am Nachmittag
ist aus diesem Anlass Dies academicus angesagt. Es gibt zum Beispiel Turniere
im Volleyball und Basketball, Wettkämpfe und weitere Sportwettbewerbe
im Fechten, Kraft-Dreikampf, Tennis, Bogenschießen und an der Kletterwand.
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| Thalia Theater Halle |
| Tartuffe von Jean Baptiste Molière |
Zur Premiere von Molières "Tartuffe" - Open Air auf
dem Universitätsplatz - lädt das Thalia Theater am
25. Juni um 21 Uhr herzlich ein.
Wie im vergangenen Jahr bei "Romeo und Julia" bietet das Theater
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität einen Sonderpreis
an: Bis zum 11. Juni können Sie unter 0345 20 40 5 27/ -28 oder
-37 Karten für 3,50 Euro (statt 8 Euro) reservieren!
Regie: Carlos Manuel/ Bühne: Gernot Schulze/ Kostüme: Vinzenz
Gertler/ Termine: 25. bis 30. Juni und 5. bis 11. Juli 2004, immer 21 Uhr.
Die Komödie spielt in der Mitte des 17. Jahrhunderts in Paris. Es
ist ein grotesk-komisches Schauspiel, mit aberwitzigen Szenen und einem
derben Humor, das alle Normen und Konventionen aufs Korn nimmt - ein bittersüßer
Spaß für Publikum und Spieler.
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