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ERFOLG IM WETTBEWERB "InnoProfile"
Nachwuchsforschergruppe der Uni wird vom Bund gefördert
  14.09.2006
 
Zwei Technologie-Projekte aus Sachsen-Anhalt haben sich in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs "InnoProfile" gegen starke Konkurrenz durchgesetzt, darunter ein Projekt der Biotechnologie (Prof. Dr. Rainer Rudolph) der halleschen Universität. Von insgesamt 127 Bewerbungen aus den neuen Bundesländern wählte eine hochkarätig besetzte Jury im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 14 Projektskizzen aus. Für sie ist eine fünfjährige Förderung von durchschnittlich drei Millionen Euro vorgesehen.

"InnoProfile" fördert gezielt gemeinsame Projekte von jungen Forschern und regionaler Wirtschaft in den neuen Ländern. Wesentliche Auswahlkriterien sind die technische und wissenschaftliche Bedeutung des Vorhabens, die wirtschaftliche Auswirkung und das Marktpotenzial der erwarteten Forschungsergebnisse. Gewichtet wird auch die Nachhaltigkeit der Strategie zur Entwicklung eines Forschungs- und Ausbildungsprofils.

Diese beiden Projekte aus Sachsen-Anhalt
setzten sich in der zweiten Auswahlrunde durch:

1. Projekt:
"Entwicklung von Fertigungstechnologien für die effizientere und wirtschaftlichere Herstellung von siliziumbasierten Solarzellen und -modulen"
Antragsteller:
Fraunhofer Institut Werkstoffmechanik, Institutsteil Halle, Komponenten der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologien, Dr. Jörg Bagdahn
Im Vorhaben sollen Beiträge zum Einsatz neuer Materialien, zur Ausbeutesteigerung in der Fertigung und zur Verbesserung der Langzeitzuverlässigkeit geliefert werden. Darüber hinaus wird ein Forschungs- und Ausbildungsprofil für die Region entwickelt. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit Firmen im regionalen Umfeld und dienen auch der regionalen wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen den Firmen und der Forschergruppe.

2. Projekt:
"Neue Methoden zur künstlichen Erzeugung von hochaffinen und hochspezifischen Bindeproteinen"
Antragsteller:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Biotechnologie, Prof. Dr. Rainer Rudolph
Natürliche Bindeproteine - wie beispielsweise Antikörper - werden schon seit Jahrzehnten in technischen Prozessen und im Besonderen in der Diagnostik verwendet. Da die derzeit auf dem Markt befindlichen Antikörpertherapien sehr teuer sind, gibt es einen großen Bedarf für neue, kostengünstige Alternativen. Dafür gilt es allerdings eine gravierende technologische Hürde zu überwinden; darauf zielt das Forschungsprojekt.
Entwickelt werden sollen neuartige Funktionalisierungs- und Selektionsstrategien sowie neuartige Gerüstproteine (Scaffolds). Eine Nachwuchsforschergruppe wird etabliert, die sich gemeinsam mit Unternehmen der Region mit der Erforschung und Entwicklung neuer Methoden zur künstlichen Erzeugung von hochaffinen und hochspezifischen Bindeproteinen befasst.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Rainer Rudolph
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Biotechnologie/Abteilung Proteintechnologie
Telefon: 0345 55-24801
E-Mail: rudolph@biochemtech.uni-halle.de
Internet: www.biochemtech.uni-halle.de/biotechnologie

 
  Ute Olbertz, 14.09.2006
 
     
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