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AN-INSTITUTE
| Selkestr. 9 | Tel.: | (0345) 55-2 29 80/-2 29 81 | ||
| 06122 Halle (Saale) | eMail: | fst@paedagogik.uni-halle.de | ||
| Internet: | http://www.fst.uni-halle.de | |||
| Vorsitzende des Vorstandes u. wissenschaftliche Leitung: | ||||
| Prof. Dr. Christa Schlenker-Schulte | Tel.: | (0345) 55-2 37 58 | ||
| Fax: | (0345) 55-2 72 71 | |||
| eMail: | schlenker-schulte@paedagogik.uni-halle.de | |||
| Geschäftsführung: | ||||
| Dipl. BW/DV (FH) Siegfried Berger | Tel.: | (06221) 60 13 70 | ||
| Fax: | (06221) 60 13 71 | |||
| eMail: | FST-geschaeftsstelle@t-online.de | |||
| Wissenschaftliche Mitarbeiter: | ||||
| Cremer, Inge, Dr. phil. | ||||
| Edert, Hans, M.A. | ||||
| Ehrhardt, Elsbeth, M.A. | ||||
| Schliebs, Frank, Dipl.-Ing. | ||||
| Luntz, Edwin, Dipl.-Soz. | ||||
| Rausch, Christfried, Dipl.-Päd. | ||||
| Salazar, Christiane, Dipl.-Übers. | ||||
| Schulte, Klaus, Prof. em. Dr. phil. | ||||
| Strauß, Hans-Christoph, Dr. phil.(Stellv.Ltg.) | ||||
Innerhalb der laufenden Forschungsarbeiten konnten folgende FST-Projekte sachgerecht abgeschlossen werden:
Laufende FST-Projekte in 1998
Fortgeführt und inzwischen bis 06/2000 verlängert werden konnte das Projekt "Textoptimierte Prüfungen zur Sicherstellung der beruflichen Erstausbildung bei hör- und sprachbehinderten jungen Menschen (TOP)", gefördert vom Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (BMAS), ein interessanter und bundesweit einmaliger Kooperationsverbund von wissenschaftlicher Leitung und Begleitung durch die FST mit dem Rheinisch-Westfälischen Berufskolleg (rwb) für Hörgeschädigte Essen und der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Essen als der inzwischen bundesweit geltenden "Leitkammer" für die entwickelten Top-Prüfungstexte für die Berufsabschlussprüfung in einer großen Zahl von Facharbeiterberufen. Bis zum Ende des Berichtszeitraums konnten mehr als 730 textoptimierte Prüfungen eingesetzt und durchgeführt werden.
Für eine Weiterführung des Projektes AUVIDOK "Audiovisuelle Dokumentation von Sprach- und Kommunikationsverhalten, Diagnostik und Therapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Kommunikationsproblemen" mit 142 fertiggestellten Dokumentationen als Basis konnten mit Berufungsmitteln technologisch für die Videoproduktion erste Voraussetzungen geschaffen werden. Für beabsichtigte Postproduktionen fehlen bisher die Voraussetzungen.
Im Zusammenhang mit Video-Dokumentationen im neu eingelobten Projekt HELP soll es ab Sommer 1999 zu weiterführenden Produktionen kommen; Postproduktionen sind erst nach Freigabe der restlichen Berufungsmittel möglich. Für dieses Projekt macht sich neben der räumlichen Enge, sowie den noch fehlenden technologischen Voraussetzungen und eingearbeiteten Mitarbeitern, auch der noch nicht in Aussicht stehende Umzug in die Franckeschen Stiftungen und somit das Fehlen der notwendigen Sprachheilambulanz auf den Projektfortschritt deutlich bemerkbar, weil gerade hier eine enge Kooperation von Experten und die entsprechende Einbeziehung der Studierenden möglich wird.
Neu bewilligte FST-Projekte in 1998
Im Berichtszeitraum 1998 konnte drei Kooperationsangeboten gefolgt und drei Forschungsvorhaben eingelobt werden, bei denen zwei unter der wissenschaftlichen Leitung des An-Institutes und eines als Begleitforschung durchgeführt werden:
HELP "Gemeinsame Berufsausbildung von kommunikationsbehinderten mit nichtbehinderten Frauen und Männern in der Heilerziehungspflege" (gefördert vom BMAS)
ZUK(II) "Zukunftssicherung hörbehinderter Arbeitnehmer in kaufmännischen und technischen Berufen durch berufsfeldübergreifendes Lernen - Aufbau und Evaluation einer virtuellen Fachschule für schwerhörige Erwerbstätige in kaufmännischen und technischen Berufen" (gefördert vom BMAS, als Anschlussprojekt zu ZUK (I)
BAUM "Berufsbildung und Umwelt - Ausarbeitung rechnergestützter und internetfähiger Unterrichtsmodule in mehreren Gewerbebereichen" (gefördert aus dem Europa-Projekt "Leonardo da Vinci").
Die zur Verfügung stehenden Drittmittel erlauben es, in den nächsten zwei Jahren bis zu zehn wissenschaftliche Mitarbeiter in den Projekten der FST entsprechend den Forschungsintentionen zu beschäftigen. Die Anzahl der wissenschaftlichen und ebenso vielen nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter bedeutet gleichzeitig in Halle eine nicht vorhersehbar enge Raumsituation der FST. Unter den gegebenen Umständen ist es deshalb für die FST hilfreich, dass die vier eingearbeiteten und nun in angemieteten Räumen tätigen wissenschaftlichen Mitarbeiter der FST-Außenstelle Heidelberg die Raumsituation in Halle nicht noch weiter verschärfen. Der notwendige intensive Austausch unter den Mitarbeitern der FST wird durch den Einsatz neuer Technologien und durch regen personellen Austausch gewährleistet und nicht zuletzt durch die finanzielle Ausstattung der neu eingelobten Projektmittel ermöglicht.
Zusammenfassend kann zur Gesamtsituation festgestellt werden, dass das Interesse und Entgegenkommen der Universität, ihrer Gremien und leitenden Mitarbeiter den Start der FST Anfang 1998 als An-Institut sehr begünstigt haben. In den neuen Projekten versucht die FST, auch Absolventen der Martin-Luther-Universität aus verschiedenen Fachbereichen Zeitstellen in den verschiedenen Forschungsvorhaben anzubieten und so beispielsweise Mitarbeitern, die kein Lehramt studiert haben und auf Stellen im wissenschaftlichen Bereich stärker angewiesen sein werden, erste Chancen einzuräumen. Sobald Raum- und Personalsituation und der immer im Drittmittelbereich sehr eng gesteckte Zeitrahmen es erlauben, wird die FST sich an der Außendarstellung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verstärkt beteiligen.
Insgesamt kann die Anlaufphase der FST als An-Institut an der Martin-Luther-Universität Halle als gelungen bezeichnet werden.
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