Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum:01.01.97 - 31.12.98

AN-INSTITUTE


Institut für Technische Biochemie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V. (ITP)

 
Kurt-Mothes-Str. 3   
06120 Halle (Saale)   
Vorsitzender des Vorstandes:
    Prof. Dr. Rainer Rudolph    Tel.:(0345) 55-2 48 60
Fax:(0345) 55-2 70 13
eMailrudolph@biochemtech.uni-halle.de
Geschäftsführer:
    PD Dr. Uwe Spohn    Tel.:(0345) 55-2 48 66
eMailspohn@biochemtech.uni-halle.de

 

Aufgaben
Das am 10. Juni 1996 gegründete Institut für Technische Biochemie (ITB) setzt sich für die Überführung von Ergebnissen der biochemisch-biotechnologischen Grundlagenforschung, bevorzugt im Sinne von Firmenausgründungen und Überführungen in vermarktungsfähige Produkte ein. Das ITB gliedert sich in die Arbeitsgruppen Recombinante Proteinexpression, Enzymologie der Peptidbindung, Technische Enzymologie und Biosensoren/Bioanalytik, die sehr eng mit den entsprechenden universitären Arbeitsgruppen verzahnt sind.

Ziel ist nach wie vor der Aufbau und die Entwicklung einer funktionsfähigen Struktur, die jungen Wissenschaftlern mit innovativen Ideen die Entwicklung und spätere Kommerzialisierung von neuen Produkten und die Gründung eines eigenen mittelständischen Unternehmens bzw. eine entsprechende Beteiligung oder Produkteinführung ermöglichen soll. Darüber hinaus wird angewandte Auftragsforschung betrieben.

Die praktische Arbeit des ITB untergliedert sich in die Teilbereiche anwendungsorientierte Forschung, Förderung des wissenschaftlichen Informationsaustausches, Organisation und Patentierung/Lizenzierung. Zur Umsetzung von Prinziplösungen in marktfähige Produkte ist eine Phase der anwendungsorientierten Forschung und Produktoptimierung unabdingbar. Aufgabe des ITB ist die Einwerbung von Drittmittelprojekten und Forschungsaufträgen, deren räumliche und personelle Absicherung, die Unterstützung bei der Knüpfung von Industrie- und Bankkontakten, die Förderung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Nachwuchswissenschaftlern.

 

Ergebnisse
Organisatorisch-adminsitrativ
Im Berichtszeitraum konnte der organisatorische Aufbau des An-Instituts weiter vorangetrieben werden. Das An-Institut wurde Mitglied in der Berufsgenossenschaft und erfüllt alle sonstigen rechtlichen Voraussetzungen für die Anstellung von wissenschaftlichen Mitarbeitern. So wurden auf der Grundlage von Forschungsaufträgen zwei Wissenschaftler angestellt. Darüber hinaus ist das An-Institut inzwischen in der Lage, Forschungsaufträge aus der Industrie und dem mittelständischen Bereich zu realisieren und abzurechnen. Alle Aktivitäten des An-Instituts werden aus Forschungs- und Entwicklungsaufträgen sowie Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Forschungsprojekte
Die folgenden Forschungsprojekte werden erfolgreich bearbeitet:

Forschungs- und Entwicklungsaufträge
Die folgenden Entwicklungs- und Forschungsaufträge wurden inzwischen erfolgreich abgeschlossen bzw. befinden sich in der erfolgreichen Realisierung:

Die Firmen beteiligten sich dafür an der Finanzierung entsprechender Forschungsarbeiten und beteiligten sich an der finanziellen Förderung gemeinnütziger Aktivitäten des An-Instituts.

Patente

Firmenausgründungen
Die Arbeitsgruppen Biosensoren/Bioanalytik und Recombinante Proteinexpression bereiten die Ausgründung von Firmen vor, die auf den Gebieten "Automatisierte Durchflussanalytik" und "Gentherapie" kommerziell aktiv werden sollen. Die Firmengründungen sind durch die Beschaffung von Fördermitteln, professionelle Marktanalysen und die umfassende Ausarbeitung von Finanzierungs-, Arbeits- und Forschungsplänen vorbereitet worden.

 

Ausblick
Durch die enge Einbindung des An-Instituts in die biotechnologische Forschung am Fachbereich Biochemie/Biotechnologie und am Biozentrum Halle sind gute Voraussetzungen für den Ausbau und die Förderung von entsprechenden Forschungsaktivitäten gegeben. Basis aller wesentlichen Aktivitäten des An-Instituts wird auch in Zukunft die Eigeninitiative und Kreativität seiner Mitglieder sein.


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