Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum:01.01.97 - 31.12.98

AN-INSTITUTE


Institut für Unternehmensforschung und -führung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V.

 
Universitätsring 3    Tel.:(0345) 55-2 34 11
06099 Halle (Saale)    Fax:(0345) 55-2 71 93
    eMail:ifu@uni-halle.de
    Internet:http://www.wiwi.uni-halle.de/wiwi/lui/INST/IFU/ifu.htm
Vorsitzender des Vorstandes:
    Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lassmann    Tel.:(0345) 55-2 34 01
Fax:(0345) 55-2 71 94
eMail:lassmann@wiwi.uni-halle.de
Geschäftsführer:
    PD Dr. Axel Stolze    Tel.:(0345) 55-2 34 12

 

Ziel des Institutes ist es, die praxisrelevante Forschung an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu fördern und die Umsetzung der Forschungsergebnisse in der privaten Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung zu beschleunigen. Aufgabenschwerpunkt ist dabei die Herstellung der für die Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftswissenschaften und der Wirtschaftspraxis notwendigen Kontakte.

Das Institut fördert insbesondere die praxisnahe Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Einbeziehung der Studenten in Forschungsaufgaben und Vermittlung von Praktikumsplätzen, vermittelt Forschungsprojekte und wissenschaftliche Beratungsaufträge, und es organisiert Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen.

 

 

Ergebnisse im Berichtszeitraum:

  1. Vorbereitung und Durchführung der Halleschen Wirtschaftsgespräche
    Dem schon genannten Ziel, Herstellung der für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftspraxis notwendigen Kontakte, dienen vor allem die Halleschen Wirtschaftsgespräche, die seit 1994 stattfinden. Sie sind ein Forum für die Diskussion wirtschaftswissenschaftlicher und -politischer Themen zwischen Vertretern der privaten Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung, der Politik und der Wissenschaft.

    1997
    ·Referent: Dr. Hans-Diedrich Winkhaus, Vorsitzender des Vorstandes der Henkel KGaA
    Thema: "Zukunftssicherung durch Internationalisierung"
     
    ·Referent: Gerhard Schröder, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen
    Thema: "Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland"
     
    ·Referent: Prof. Dr. h.c. mult. Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D.
    Thema: "Das vereinte Deutschland in Europa - Globalisierung als Herausforderung"
     
     
    1998
    ·Referent: Dr. Günter Rexrodt, Bundesminister für Wirtschaft
    Thema: "Globalisierung - Tödliche Falle oder Signal zum Aufbruch"
     
    ·Referent: Dr. Manfred Schneider, Vorsitzender des Vorstandes der Bayer AG
    Thema: "Chancen und Risiken der Globalisierung - Herausforderung für die chemisch-pharmazeutische Industrie"
     

  2. Fortführung und Neuaufnahme anwendungsbezogener Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Dienstleistern innerhalb und außerhalb der Region
    Ein wichtiges Element des Wissenstransfers zwischen Hochschule und privater Wirtschaft ist die Unterstützung von Forschungsprojekten, bei denen Vertreter der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, unterstützt durch wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten, eng mit Unternehmen der Region zusammenarbeiten.
    Die Forschungsschwerpunkte liegen momentan in den Bereichen Wirtschaftsinformatik und Finanzwissenschaft.

  3. Vorbereitung und Durchführung weiterer Personalkonferenzen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Die Personalkonferenzen in Halle haben sich zu einer wichtigen Plattform für den Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen den Sachverständigen aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt. Die Teilnehmer - Unternehmer, Geschäftsführer, Personalleiter und -referenten - kommen aus der gesamten Bundesrepublik. Bei Vorträgen und Diskussionen, in Arbeitsgruppen und im Expertenhearing erhalten sie neue Informationen über die aktuellen Tendenzen asystematischer Personalarbeit und tauschen eigene Erfahrungen aus. In einzelnen Arbeitskreisen werden ausgewählte Themen vertiefend diskutiert.
    ·  4. Personalkonferenz (1997)
    "Personalarbeit im Struktur- und Funktionswandel der Unternehmen, Politik - Konzepte - Instrumente - Maßnahmen"
    ·  5. Personalkonferenz (1998)
    "Kreative Personalarbeit im Spannungsfeld von Leistungserweiterung und Kostendruck"
  4. Vorbereitung und Durchführung der Ringvorlesung Existenzgründung
    Die Ringvorlesung soll helfen, Informationsdefiziten bei Existenzgründungen vorzubeugen. Referenten sind Praktikerinnen und Praktiker aus namhaften Unternehmen und Einrichtungen. Die stoffliche Breite der Ringvorlesung erstreckt sich von Finanzierungsgrundlagen bis zu Steuerfragen und rechtlichen Aspekten der Existenzgründung. Darüber hinaus werden verschiedene Förderprogramme vorgestellt und nicht zuletzt Erfahrungen bei der Umsetzung von Ideen vermittelt.
    ·  1. Vorlesungsreihe mit acht Veranstaltungen im Wintersemester 1996/97
    ·  ganztägige Ergänzungsveranstaltung im September 1997
    ·  2. Vorlesungsreihe mit zehn Veranstaltungen im Wintersemester 1998/99
  5. Organisation und Betreuung des "Dualen Studiums Halle-Wittenberg"
    Studenten mit herausragenden Leistungen erhalten die Möglichkeit, zusätzlich zu ihrer akademischen Ausbildung, Praktika in Unternehmen zu absolvieren. Diese Betriebspraktika sollen gleichermaßen die Arbeitsmarktchancen der Absolventen, die Rekrutierungsmöglichkeiten der Unternehmen und die Attraktivität der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät für künftige Studenten verbessern.

  6. Intensivierung der Kontakte zu wichtigen Unternehmen der Region Halle-Leipzig-Dessau durch Berufung von Führungskräften in den Beirat des Instituts
  7. Pflege partnerschaftlicher Beziehungen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit
    ·  der Technischen Hochschule St. Petersburg (Russland)
    ·  dem Tblisi State Institute of Economic Relations (Georgien) und
    ·  der Wirtschaftsuniversität Bratislava (Slowakei).

 

Ausblick

Intensive Fortführung der in den Schwerpunkten A bis G genannten Aktivitäten

Beispiele:

 


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