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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
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Forschungsbericht |
Berichtszeitraum: |
01.01.97 - 31.12.98 |
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Fachbereich Ingenieurwissenschaften
Geusaer Straße
06217 Merseburg
| Tel.: |
(03461) 46-2806 |
| Fax: |
(03461) 46-2838 |
| eMail: |
dekanat@iw.uni-halle.de |
| Internet: |
http://www.iw.uni-halle.de/index.html |
| Dekan: |
Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang Fratzscher | (FB VT bis 30.09. 97)
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| Prof. Dr.-Ing.habil. Martin Sommerfeld | (FB VT ab 01.10.97, FB IW
ab 01.10.98)
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| Prof. Dr.-Ing. habil. Rainer Schnabel | (FB WeWi bis 30.09.98) |
Der Fachbereich Verfahrenstechnik an der ehemaligen Technischen Hochschule
Merseburg wurde im Jahre 1958 als Fakultät für Verfahrenstechnik
und Grundlagenwissenschaften gebildet und war damals eine der ersten Fakultäten
für Verfahrenstechnik an Technischen Hochschulen bzw. Universitäten
im deutschsprachigen Raum.Seit Beginn der verfahrenstechnischen Ausbildung
wurden etwa 4500 Diplomingenieure ausgebildet und 500 Promotionen erfolgreich
verteidigt.
Der Fachbereich Werkstoffwissenschaften existiert seit 1993. Er ist
aus der 1975 an der ehemaligen Technischen Hochschule Merseburg gegründeten
Sektion Werkstofftechnik, die 1984 in Sektion Werkstoff- und Verarbeitungstechnik
umbenannt wurde, hervorgegangen.
Seit dem 1. 4. 1993 gehören die Fachbereiche Verfahrenstechnik
und Werkstofftechnik entsprechend der Empfehlung des Wissenschaftsrates
für den Erhalt der universitären Ausbildung zur Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg. Seit dem Wintersemester 1998/99 bilden die beiden Fachbereiche
den Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Martin
Sommerfeld wurde zum Dekan des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften gewählt.
Derzeit besteht der dieser Fachbereich aus den o. g. Instituten. Eine neue
Struktur ist in Vorbereitung.
Zum Fachbereich Verfahrenstechnik gehören insgesamt folgende Haushaltsstellen
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28 Professoren,
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106 wissenschaftliche Mitarbeiter,
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102 nichtwissenschaftliche Mitarbeiter und
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durchschnittlich ca. 54 Drittmittelbeschäftigte und 25 Promotionsstudenten.
Die materielle Ausstattung des Fachbereiches Verfahrenstechnik besteht
aus
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Nutzfläche:
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14 200 m2 insgesamt
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davon
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6 800 m2 Labors u. Praktika; Lager
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4 100 m2 Technika u. Werkstatt
Versuchsstände zur Destillation, Extraktion, Absorption/Desorption,
Stoff-und Wärmeübertragung, Kondensation, Verdampfung, Trocknung,
Plasmatechnologie, Strömungsmechanik, Filtration, Stoffdatenermittlung,
Granulometrie, Zentrifugentechnik, Schüttgutmechanik, Elektrotechnik,
Automatisierungstechnik, Reaktionstechnik, Biotechnologie, Wasseraufbereitung
und Apparate- und Anlagentechnik und ausgerichtet auf die Aufgabenkomplexe
Struktur-Eigenschafts-Bestimmung, Kennwertermittlung und Technologie der
Verarbeitung polymerer Werkstoffe und Verbunde sowie anorganisch-nichtmetallische
Werkstoffe .
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Drittmittel:
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3,8 Mill. DM 1998
-
3,2 Mill. DM 1997
Die Ausbildung am Fachbereich Ingenieurwissenschaften erfolgt derzeit
in den Studiengängen
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Verfahrenstechnik
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Umwelttechnik (seit WS 96/97),
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Bioingenieurwesen (seit WS98/99),
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Werkstoffwissenschaft,
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Verarbeitungstechnik,
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Lehramt Wirtschaft/Technik an Gymnasien,
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Lehramt Wirtschaft/Technik an Haupt- und Realschulen,
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Lehramt Wirtschaft/Technik an Sonderschulen,
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Aufbaustudiengang Materialwissenschaft,
darüber hinaus gemeinsam mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
im Studiengang
-
Wirtschaftsingenieurwesen
sowie gemeinsam mit dem Fachbereich Mathematik und Informatik im Studiengang
Forschungsschwerpunkte:
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Abtrennung oder chemische Umwandlung von gasförmigen, flüssigen
und festen Schadstoffen aus Gasen, Flüssigkeiten, Schlämmen und
Böden mit Hilfe von Methoden der mechanischen Verfahrenstechnik, der
thermischen Verfahrenstechnik, der chemischen und biologischen Reaktionstechnik,
der Bioreaktionstechnik und der Hochtemperatur- und Hochdrucktechnik.
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Optimale Energienutzung durch Energieverbund als Maßnahme des integrierten
Umweltschutzes.
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Anwendung von Alternativenergien
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Einbeziehung sicherheitstechnischer Fragen in die Forschungen zur Umwelttechnik.
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Thermische und stoffliche Abfallverwertung
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Verarbeitung und Nutzung nachwachsender Rohstoffe
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Aufbau eines modularen Reaktorsystems zur Analyse des Zusammenwirkens der
Strömungsmechanik, des Wärme- und Stoffüberganges und der
Reaktionskinetik in heterogenenReaktoren sowie zur Versuchsplanung.
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Aufbau eines neuen Zweiges bioverfahrenstechnischer Forschung, der insbesondere
auf die Beeinflussung von Produkten mit Hilfe gentechnologischer Methoden
abzielt.
Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Biochemie/Biotechnologie
der Universität dringend erforderlich.
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Ausbau der systemverfahrenstechnischen Forschung mit den Themenkomplexen
Fließschemasimulation für Hochdruck-, Abwasser- und Wasseraufbereitungstechnologien
und Entwurf und Optimierung verfahrenstechnischer Systeme.
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Aufbau der sicherheitstechnischen Forschung unter besonderer Beachtung
der Anlagensicherheit und der Analyse von Gefahrstoffwirkungen.
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Aufbau des Forschungsbereiches Informationssysteme für Automatisierungsanlagen.
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Grundlegende Untersuchungen zu Kondensationsvorgängen am horizontalen
Rohr
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Mathematische Modellierung und meßtechnische Analyse von Zweiphasenströmungen
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Meßtechnische Erfassung und mathematische Modellierung von turbulenten
Einphasenströmungen
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Untersuchung des Stoffüberganges an fluiden Phasengrenzen mit Hilfe
digitaler Bildverarbeitung
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Erarbeitung eines Expertensystems zur Berechnung von Gleichgewichtsdaten
in Systemen Flüssig-Flüssig und Gas-Flüssig, unter besonderer
Berücksichtigung von Mischungslücken.
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Grundlagenforschung auf dem Gebiet Automatisierungstechnik: Experimentelle
Modellierung und Identifikation
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Eigenschaftscharakterisierung/Kennwertermittlung für Kunststoffe,
Anorganisch-Nichtmetallische Werkstoffe und Metallische Werkstoffe einschließlich
Begründung von Konstitutivgesetzen
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Bauteilanalyse (Diagnostik, Modellierung, Berechnung) für Anwendungen
in der Energietechnik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Leichtbau, Automobilindustrie,
...)
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Bruchmechanik/Mikromechanik mit dem Schwerpunkt Kunststoffe
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Rheologie mit dem Schwerpunkt Fluidrheologie
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In situ-Untersuchungen mit Elektronen- und Raster-Kraft-Mikroskopie mit
dem Schwerpunkt Morphologieaufklärung
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Oberflächentechnik (einschließlich Korrosion/-schutz)
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Werkstoffe für Anwendungen in der Medizintechnik
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Plasmatechnologie
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Entwicklung neuer Werkstoffe (Heterogene Polymerblends, Bioaktive Materialien,
Compositmaterialien, Keramik
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Werkstofftechnologie mit dem Schwerpunkt Kunststoffe und Anorganisch-Nichtmetallische
Werkstoffe (Rapid Prototyping Engineering, Beschichtungen)
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