Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum:01.01.97 - 31.12.98

Fachbereich Biochemie/Biotechnologie

Kurt-Mothes-Strasse 3
06120 Halle

 
Tel.: (0345) 55-24800/-24801
Fax: (0345) 55-27011
eMail: neubert@biochemtech.uni-halle.de
Internet: http://www.biochemtech.uni-halle.de/
Dekan: Prof.Dr.rer.nat. Klaus Neubert



Der Fachbereich Biochemie/Biotechnologie besteht aus zwei Instituten, dem Institut für Biochemie mit den Abteilungen
 - Allgemeine Biochemie (Prof. Dr. E. Wahle)
 - Mikrobielle Biochemie (N.N.)
 - Enzymologie (Prof. Dr. G. Hübner)
 - Naturstoffbiochemie (Prof. Dr. K. Neubert)
 - Ökologische und Pflanzenbiochemie (Prof. Dr. G.-J. Krauß)
 - Molekulare Biochemie (Prof. Dr. G. Fischer)
  gemeinsame Berufung mit der Forschungsstelle "Enzymologie der 
  Proteinfaltung" der Max-Planck-Gesellschaft, Halle
 - Zellbiochemie (Prof. Dr. B. Parthier, Vertretung Dr. C. Wasternack)
  gemeinsame Berufung mit dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie, Halle
und dem Institut für Biotechnologie mit den Abteilungen
 - Technische Biochemie (Prof. Dr. R. Rudolph)
 - Biotechnologie I - Technische Enzymologie (Prof. Dr. R. Ulbrich-Hofmann)
 - Biotechnologie II (N.N.).

Das Forschungsprofil des Fachbereiches liegt auf den Gebieten der Proteinbiotechnologie, Enzymologie, Peptidchemie, Biochemie der Ribonucleinsäuren und Ökologischen Biochemie.

Im Berichtszeitraum erfolgte eine wesentliche Stärkung der anwendungsorientierten proteinchemischen und proteintechnologischen Ausrichtung der Forschungsarbeiten, verbunden mit einer effektiveren konzeptionellen Einbindung der Arbeiten in das Profil des Biozentrums und des An-Institutes für Technische Biochemie e.V. an unserer Universität sowie der weitere Ausbau der Kooperationsbeziehungen zur Industrie. Darüber hinaus führte die enge Verzahnung zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung auf dem Gebiet der Proteinfaltung zu einer Stärkung des profilbestimmenden Potentials des Fachbereiches auf den Gebieten der Proteinbiotechnologie und Proteinchemie. Aus der Intensivierung der Kooperation zum Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle resultierte eine stärkere Ausrichtung der Arbeiten auf die Indikation ökosystemarer Schadstoffbelastungen.

Die Forschungsarbeiten am Fachbereich sind in Teilprojekte

sowie in 52 Einzelprojekten, die über die DFG (16), das BMBF (5), das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt (11), das Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (2), die Deutsche Krebshilfe (1) und die Industrie (18) finanziert werden, eingebunden. Die Drittmitteleinwerbungen aus diesen Projekten beliefen sich 1997 auf 1,7 Millionen DM, 1998 auf 2,8 Millionen DM. Darüber werden 47 Personalstellen finanziert.

Intensive Forschungskooperationen bestehen innerhalb der Universität zu Arbeitsgruppen der Fachbereiche Biologie, Pharmazie sowie zu Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und zum Biozentrum, im außeruniversitären Umfeld zur Forschungsstelle ”Enzymologie der Proteinfaltung” der Max-Planck-Gesellschaft, des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle, dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie Halle und zu klinischen Einrichtungen der Universität Magdeburg (SFB 387). Darüber hinaus existieren Kooperationsbeziehungen im Rahmen der DFG-Schwerpunktprogramme und BMBF- und EU-Verbundprojekte zu ca. 20 nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen. Intensiviert wurde im Berichtszeitraum die Zusammenarbeit mit der Industrie (Boehringer Mannheim, Hoffmann La Roche, Arzneimittelwerk Dresden).
 

Forschungsschwerpunkte:

1. Proteinchemie: Struktur-Funktions-Beziehungen von Peptiden und Proteinen

2. Molekulare Proteinbiotechnologie 3. Biochemie und Molekularbiologie der Ribonucleinsäuren 4. Ökologische und Pflanzenbiochemie

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