| Projektleiter: |
Prof.Dr.phil.habil. W.Orthmann |
| Thema: |
Ausgrabungen in Tell Chuera/Arabische
Republik Syrien |
| Kurzbeschreibung: |
Der Tell Chuera ist einer der größten antiken
Ruinenstätten in Syrien und birgt die Reste
einer bedeutenden Stadt des 3.Jt.s.
Systematische Grabungen finden hier seit
1958 statt, seit 1982 unter der Leitung von W.
Orthmann. In den Jahren 1997 und 1998
fanden jeweils im Sommer und Frühherbst
Grabungskampagnen in Tell Chuera statt.
Schwerpunkte waren dabei Untersuchungen
zur Stadtgründung (ca. 2800 v.Chr.), zur
strukturellen Entwicklung eines zentralen
Siedlungsviertels sowie die weitere
Erforschung eines großen Tempelkomplexes
aus der Mitte des 3. Jt.s und eines Palastes aus
dem 24. Jh. Durch geomagnetische
Prospektion konnten neue Erkenntnisse zur
Befestigungsanlage und zur Erschließung der
Stadt gewonnen werden. Weiterhin gelang der
Nachweis einer Vorgängersiedlung aus dem
4./5.Jt.v.Chr. Die wissenschaftliche
Aufarbeitung der Grabungsergebnisse erfolgte
in der Zwischenzeit im wesentlichen in Halle. |
| Partner: |
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
Frankfurt/Main (Prof. Dr. J.-W. Meyer),
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
(Prof. Dr. P. Pfälzner) |
| Finanzierung: |
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und
Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung (Köln).
Martin-Luther-Universität stellt Arbeitsräume,
Lagerräume und einen Photographen zur
Verfügung. |
| Laufzeit: |
DFG-Projektförderung voraussichtlich bis
1999, weitere Förderung ist in Aussicht
gestellt. |
| Projektleiter: |
Prof.Dr.phil.habil. W.Orthmann |
| Thema: |
Archäologische Ausgrabungen im Alasani-Tal
in Ostgeorgien
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Kurzbeschreibung:
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Seit 1991 beteiligen sich deutsche
Wissenschaftler unter der Leitung von W.
Orthmann an Grabungen der Kachetischen
Archäologischen Expedition im Osten
Georgiens. Im Berichtszeitraum fand 1997
eine dritte gemeinsame georgisch-deutsche
Grabungskampagne statt, die die
Untersuchung einer großen Hügelgrabanlage
in der Nähe des Dorfes Ananauri im Alasani-
Tal zum Ziel hatte. Es konnte festgestellt
werden, daß die Anlage aus mindestens drei
separaten Bestattungen besteht, die zu einem
großen Kurgan zusammengefaßt wurden.
Zwei Grabkammern wurden ergraben, das vor
allem keramische Inventar spricht für eine
Datierung in die ausgehende Kura-Arax-Zeit
bzw. den Beginn der nachfolgenden Martqopi-
Periode (ca. 2300 v. Chr.).
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| Partner: |
Georgische Akademie der Wissenschaften (Prof. Dr. K. Pizchelauri)
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| Finanzierung: |
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
Aus Mitteln der Forschungsförderung des
Landes Sachsen-Anhalt wurde ein
Laser-Pantograph erworben. |
| Laufzeit: |
Das Projekt wurde 1991 begonnen, die
DFG-Projektförderung läuft seit 1996,
voraussichtlich bis 1999. Für den Sommer
1999 ist eine Abschlußkampagne vorgesehen. |