Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum:01.01.97 - 31.12.98

Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften

Gimritzer Damm 2
06099 Halle (Saale)
 
 
Tel.: (0345) 55 2 3501
Fax: (0345) 55 2 7043
e-mail: dekan@sprachlit.uni-halle.de
Internet: http://www.uni-halle.de/MLU/sprachlit.html
Dekan: Prof. Dr. Hans-Joachim Solms



Die Situation des Fachbereiches ist gekennzeichnet durch steigende Studierendenzahlen und eine erhebliche Anzahl unterschiedlicher Studiengänge mit den sich daraus ergebenden umfangreichen Lehr- und Prüfungsbelastungen. Nach den vorliegenden Kapazitätsberechnungen sind die Studiengänge Lehramt und Magister Anglistik und Hispanistik an der Grenze ihrer Kapazität bzw. haben sie bereits überschritten. Der Studiengang Magisternebenfach Medien- und Kommunikationswissenschaften unterliegt einem Numerus Clausus. Zur Zeit studieren am Fachbereich 1393 Studierende in über 20 Studiengängen. In enger Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium werden umfangreiche Lehrernach- und Umqualifikationen, so u.a. in Berufsbegleitenden Studiengängen bzw. in einem dreijährigen Zertifikatskurs "Förderstufe Deutsch" durchgeführt.
 

Forschungsschwerpunkte:

Die Forschungstätigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches ist trotz der sehr starken Belastung durch die Lehre außerordentlich umfangreich, dabei aber - angesichts der unterschiedlichen vertretenen Sprach- und Kulturräume unvermeidlich - uneinheitlich. Ein Schwerpunkt, unter dem sich die Forschungs- und Publikationsaktivität zahlreicher Angehöriger des Fachbereiches subsumieren lässt, ist die Frage des "Sprach- und Kulturkontaktes". Im Berichtszeitraum haben zahlreiche Vorbereitungstreffen stattgefunden, um diesen Forschungsschwerpunkt in Form einer Forschergruppe fest zu institutionalisieren. Aus dem Fachbereich sind dabei Einzelprojekte aus den Gebieten der Germanistischen Sprachwissenschaft, der Medien- und Kommunikationswissenschaft, der Anglistischen Sprachwissenschaft, der Indogermanistik, der Romanistischen Sprach- sowie auch Literaturwissenschaft vertreten; dazu treten Einzelprojekte u.a. aus den Bereichen der Geschichtswissenschaft und der Orientalistik. Erste Publikationen im Blick auf diesen Forschungsschwerpunkt sind erfolgt. Zugleich sind im Berichtszeitrum zwei große internationale Kongresse zum Thema (Sprachkontakt in Europa, Kulturkontakt zwischen Europa und Lateinamerika) abgehalten worden.

Weitere, über individuelle Forschungsaktivitäten der Mitglieder des Fachbereiches hinausgehende, Schwerpunkte lassen sich wie folgt charakterisieren:

An wissenschaftlichen Veranstaltungen im Berichtszeitraum sind insbesondere hervorzuheben: Die Einwerbung von Drittmitteln durch den Fachbereich war - wie schon im vorangegangenen Berichtszeitrum - außerordentlich erfolgreich. An den Instituten des Fachbereiches sind insgesamt 13 Drittmittelbeschäftigte und eine VW-Stipendiatin tätig. An sechs Promotionsstudierende des Fachbereiches konnte die Graduiertenkommission der Universität ein Stipendium vergeben.


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