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Dienstsitz: |
Merseburger Str. 165, 06112 Halle |
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Tel.: |
(0345) 1326324, 1326327 |
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Fax.: |
(0345) 1326326 |
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Trauma-Notruf: |
(0345) 1326666 (direkte Verbindung zum diensthabenden Oberarzt) |
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e-mail: |
in Aufbau |
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Internet: |
in Aufbau |
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Direktor: |
Univ. Prof. Dr. med. W. Otto |
Klinikstruktur:
Moderne Unfall- und Wiederherstellungschirurgie beginnt heute am Unfallort und endet mit der Wiedereingliederung in Familie und Beruf. Die Ärzte der Klinik besetzen ein Notarzt-Einsatzfahrzeug in Halle-Süd und beteiligen sich an Diensten mit dem Rettungshubschrauber Christoph 61 in Schkeuditz und übernehmen so schon die präklinische Versorgung der verletzten Patienten.
Nach einem standardisiertem Schockraummanagementkonzept werden in interdisziplinärer Zusammenarbeit alle personellen, instrumentellen und operationstechnischen Möglichkeiten genutzt um eine rasche und umfassende Diagnostik und Primärtherapie bei Schwerverletzten zu gewährleisten.
Das Leistungsangebot der Klinik umfaßt die modernen Verfahren der operativen Knochenbruchbehandlung, die Versorgung von Kapselbandverletzungen und Gelenkfrakturen und die Rekonstruktion schwerer Becken- und Wirbelsäulenverletzungen auch unter Einsatz der arthroskopischen und endoskopischen Chirurgie zur Verringerung des Operationstraumas.
Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erreichen, sind gelegentlich Folgeoperationen notwendig, die im Rahmen einer Behandlungsstrategie eingeplant werden. Wiederherstellende Eingriffe bei ausbleibender Heilung, bei Fehlstellungen oder bei verbleibenden Gelenkschäden gehören hier ebenso dazu wie Weichteildeckungen durch lokale oder freie Weichteillappen, Knochen- und Gewebedistraktion, Knochen-, Bänder- und Knochen-Knorpel-Ersatz.
Der wissenschaftlich etablierte künstliche Gelenkersatz am Hüft-, Knie- und Schultergelenk steht am Ende einer Behandlungskette, wenn andere Behandlungsmaßnahmen keinen Erfolg mehr versprechen.
Das Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung möglichst ohne Funktionseinschränkung. Für die dafür wichtige Begleit- und Nachbehandlung, die so früh wie möglich beginnen soll, stehen geschulte Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und umfangreiche Räumlichkeiten mit modernen Geräten und zwei Bewegungsbädern für eine umfassende Physiotherapie und Ergotherapie zur Verfügung. Verbliebene Einschränkungen in der Funktion werden mit allen geeigneten Mitteln der Orthopädietechnik kompensiert, um so die Reintegration in die Gesellschaft zu erreichen. Besondere Hilfestellung wird bei der beruflichen Wiedereingliederung nach Unfall gewährleistet- überwachte Arbeitbelastungserprobungen, Berufsfindung, Einleitung von Umschulungsmaßnahmen.
Am Ende der Behandlungskette steht die erweiterte Begutachtung von Dauerschäden, Minderung von Erwerbsfähigkeit, Klärung von Unfallzusammenhangsfragen und Überprüfung von laufenden Heilverfahren.
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