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Dienstsitz: |
Universitätsplatz 8/9 |
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Tel.: |
(0345) 5 52 30 00 |
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Fax: |
(0345) 5 52 70 89 |
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eMail: |
lessander@theologie.uni-halle.de |
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Internet: |
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Dekan: |
Prof. Dr. Hermann Goltz |
Die Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht in einer fast 500-jährigen Tradition. Die 1502 gegründete Universität Wittenberg wurde insbesondere durch die Berufungen von Martin Luther und Philipp Melanchthon bald zu einen Zentrum europäischer Bildung. Die Blüte der Wittenberger Universität hielt im 17. Jahrhundert an, bis letztere 1817 mit der 1694 gegründeten Universität Halle vereinigt wurde. Die Hallenser Fakultät war im ausgehenden 17. und 18. Jahrhundert das Zentrum des Pietismus, dessen hohe Zeit in Halle vor allem mit August Hermann Francke (1663-1727) verbunden ist. Große hallische Theologen der Folgezeit waren Sigmund Jacob Baumgarten, Johann Salomo Semler, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, August Tholuck, Wilhelm Gesenius, Martin Kähler, Hermann Gunkel, Ferdinand Kattenbusch, Friedrich Loofs, Julius Schniewind und Otto Eißfeldt.
Die hallische Fakultät gliedert sich heute, dem klassischen Fächerkanon entsprechend, in vier Institute: Bibelwissenschaften, Historische Theologie, Systematisch-Ökumenische Theologie, Praktische Theologie/Religionspädagogik.
Das Institut für Bibelwissenschaften umfaßt die Seminare für Altes und Neues Testament sowie die Abteilung Corpus Hellenisticum. Die Forschungsschwerpunkte am Seminar für Altes Testament liegen auf den Gebieten der Theologie und Hermeneutik des Alten Testaments, der Weisheitsliteratur, der Prophetie der nachexilischen Zeit sowie der Bedeutung des Exils für die Entstehung des Alten Testaments. Am Seminar für Neues Testament stehen die Erforschung der paulinischen und johanneischen Theologie sowie der Spätschriften des Neuen Testaments im Mittelpunkt. Dem neutestamentlichen Seminar zugeordnet ist die Abteilung Corpus Hellenisticum, in der u.a. das renommierte Hallenser Projekt "Corpus Iudaeo-Hellenisticum" weiterverfolgt wird. Ziel dieses Projektes ist es, die Bedeutung des hellenistischen Judentums für das Neue Testament umfassend zu erschließen.
Zum Institut für Historische Theologie gehören das Seminar für Kirchengeschichte, die Abteilung für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst sowie das Seminar für Konfessionskunde der Orthodoxen Kirchen. Die Forschungsschwerpunkte liegen entsprechend den Traditionen Halles in der Reformationsgeschichte und der Kirchengeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, wobei der Pietismusforschung eine besondere Bedeutung zukommt. Als Spezialgebiet ist auch die Westslawische Kirchengeschichte zu nennen. Die Abteilung für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst verfügt über eine Kunstsammlung und eine umfangreiche, auch Altbestände umfassende Diathek. Am Seminar für Konfessionskunde der Orthodoxen Kirchen werden Theologie und Geschichte sowie Liturgie und Kunst der Orthodoxen Kirchen erforscht, darüber hinaus auch die Beziehungen des deutschen Protestantismus zu den altorientalischen, besonders zur Armenischen Apostolischen Kirche (auf der Grundlage des Dr. Johannes-Lepsius-Archivs).
Das Fach der Systematisch-Ökumenischen Theologie gliedert sich in die Bereiche Dogmatik und Ethik. Es untersucht in gedanklicher Verantwortlichkeit die christlichen Glaubenszusammenhänge in Vergangenheit und Gegenwart unter Berücksichtigung der Religionsphilosophie. Zum Institut gehört das Seminar für Ökumenik, Konfessionskunde und Allgemeine Religionsgeschichte. Forschungsschwerpunkte bilden hier christliche Sondergemeinschaften, neureligiöse und okkulte Bewegungen; zugeordnet ist eine Abteilung für Esoterikforschung mit einer umfangreichen Bibliothek.
Das Institut für Praktische Theologie und Religionspädagogik setzt im Bereich der Praktischen Theologie, der kirchliche, christliche und religiöse Praxis der Gegenwart zum Thema hat, einen Schwerpunkt auf die Religionspädagogik als der Theorie religiöser Bildung. Ein zweiter Schwerpunkt der Forschung besteht in Bemühungen um Gemeindeaufbau in der (ostdeutschen) Diaspora.
Forschungsschwerpunkte:
Institut für Bibelwissenschaften:
Alttestamentliches Seminar:
Dr. Konstantin Zobel:
Thomas Neumann:
Dr. Karl-Martin Beyse:
Neutestamentliches Seminar:
Prof. Dr. Udo Schnelle:
Prof. Dr. Hermann von Lips:
Dr. Michael Labahn:
Titus Nagel:
Abteilung Corpus Hellenisticum:
Dr. Manfred Lang:
Institut für Historische Theologie
Seminar für Kirchengeschichte
Prof. Dr. Arno Sames:
Prof. Dr. Udo Sträter:
Seminar für Konfessionskunde der Orthodoxen Kirchen
Prof. Dr. Hermann Goltz:
Abteilung Christliche Archäologie und kirchliche Kunst
Dr. Andrea Zimmermann:
Institut für Systematisch-Ökumenische Theologie
Seminar für systematische Theologie:
Prof. Dr. Ulrich Barth:
Prof. Dr. Klaus Tanner:
Dr. Claus-Dieter Osthövener:
Seminar für Ökumenik, Konfessionskunde und Allgemeine Religionsgeschichte:
Prof. Dr. Helmut Obst:
Dr. Michael Bergunder:
Harald Lamprecht:
Institut für Praktische Theologie und Religionspädagogik
Seminar für Praktische Theologie:
Dr. Jan Hermelink:
Seminar für Religionspädagogik:
Prof. Dr. R. Hoenen: