Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum:01.01.1995 - 31.12.1996

Wissens- und Technologietransfer, Messebeteiligungen


Zu den klassischen Aufgaben einer Universität, Studenten gründlich und umfassend auf ihre spätere Tätigkeit vorzubereiten, tritt zunehmend die Aufgabe, ihr Forschungspotential für die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft einzubringen. Dies trifft vor allem auf Bereiche zu, in denen die Grundlagenforschung den nötigen Vorlauf für neue Technologien schafft und auf Bereiche, in denen anwendungsorientierte Forschung betrieben wird. Dabei trägt der Forschungs- und Technologietransfer zur Kontaktherstellung zu Kooperationspartnern sowie zur Vermittlung und zum Austausch von Forschungsergebnissen bei. Partner einer Forschungszusammenarbeit können dabei andere Forschungseinrichtungen, kommunale Körperschaften sowie (vor allem regionale) Unternehmen sein.

Ein effektiver Transfer sollte dabei immer ein wechselseitiges Geben und Nehmen der Partner sein, unabhängig davon, ob es sich um eine Forschungskooperation, einen Ergebnisaustausch oder eine Ergebnisübergabe handelt. Die Universität ist vor allem dann ein geeigneter Transferpartner, wenn das zu lösende Problem auch Anregungen für die eigene Arbeit in Forschung und Lehre verspricht, z.B. bei der Anwendung und Erprobung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, bei einer Forschungsproblematik, die neue wissenschaftliche Ergebnisse erwarten läßt bzw. wenn Studenten oder wissenschaftliche Nachwuchskräfte gefördert werden.

In enger Abstimmung mit dem Prorektorat für Forschung übernimmt die Abteilung Forschung und Technologietransfer eine koordinierende Funktion auf diesem Gebiet.
Die sich daraus ergebenden Aufgaben umfassen:

 

Die Universität hat sich im Berichtszeitraum an folgenden Messen beteiligt:

Auch die Zusammenarbeit mit den den Technologie- und Gründerzentren der Region, TGZ Halle, Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (mitz) und TGZ Mansfelder Land" (Eisleben) unterstützen den Transfer zwischen Universität und Unternehmen. Besonders für Absolventen und Promovenden der Universität bieten sich hier ausgezeichnete Möglichkeiten, ihre Forschungsergebnisse und Ideen umzusetzen und wirtschaftlich zu verwerten. Die weitere Zusammenarbeit mit den ehemaligen Forschungsbereichen und somit die Rückkopplung zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung zum Zweck der wirtschaftlichen Verwertung von Ergebnissen erweist sich hier von großem Vorteil.


Zurück zu