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An-Institute
Institut für Polymerwerkstoffe e.V.
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Geusaer Straße
06217 Merseburg
| Vorsitzender des Vorstandes: | Prof. Dr. Goerg H. Michler | Tel.: | (03461) 46-27 45 | ||
| Fax: | (03461) 46-25 35 | ||||
| e-mail: | michler@werkstoff.uni-halle.de | ||||
| Geschäftsführer: | Dr.-Ing. Hartmut Reichenbach |
Das Institut für Polymerwerkstoffe e. V. (IPW) wurde 1992 gegründet, wobei auf langjährige Erfahrungen aus mehreren wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt bei der Herstellung, der Charakterisierung, der Verarbeitung und des Einsatzes von Kunststoffen zurückgegriffen werden konnte. Dank dieser Voraussetzungen entwickelte sich das Institut in den letzten fünf Jahren zu einem anerkannten Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Kunststoffe.
Anliegen des Institutes ist es, durch Transfer von Wissen und Technologie die rasche Überführung
neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Produktion zu fördern. Unter diesem Blickwinkel
werden problemorientierte Forschungsarbeiten, spezielle Untersuchungen sowie umfangreiche
Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Institut für Polymerwerkstoffe e.V. ist mit seinem Wirken in die vielfältigen Aktivitäten der
Martin-Luther-Universität auf dem Gebiet der Materialwissenschaften eingebunden.
Struktur des Institutes
Das Institut gliedert sich in vier Abteilungen:
Öffentlichkeitsarbeit
Im Zeitraum 1995-1997 sind aus den Arbeiten des Institutes 21 Veröffentlichungen (teils noch im
Druck) und 1 Buchbeitrag hervorgegangen. Auf nationaler und internationaler Ebene wurden 56
Vorträge und Posterbeiträge vorgestellt. Im gleichen Zeitraum wurden 8 Tagungen und Workshops,
wie z. B. "Elektronenmikroskopie in der Materialforschung", "Ultrakryomikrotomie",
"Polymermischungen", "Polymerwerkstoffe", "Deformation und Bruchverhalten" sowie
"Fortschritte in der Kunststoffprüfung und -diagnostik" im Rahmen des Institutes organisiert und
ausgerichtet. Diese Tagungen und Workshops werden auch im Jahr 1998 und in den Folgejahren
angeboten. Ergänzt wird dieses Angebot in der Perspektive durch Problemseminare zu
biomedizinischen Werkstoffen.
Gegenwärtig wird federführend durch den Vorstandsvorsitzenden des Institutes die Jahrestagung der
Europäischen Physikalischen Gesellschaft "EPS 98", vorbereitet, die im September 1998 an der
Martin-Luther-Universität ausgerichtet wird.
Institut für Unternehmensforschung und -führung
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V.
Universitätsring 3
06108 Halle (Saale)
| Vorsitzender des Vorstandes: | Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lassmann | Tel.: | (0345) 55-2 34 00 | ||
| Fax: | (0345) 55-2 71 93 | ||||
| e-mail: | lassmann@wiwi.uni-halle.de | ||||
| Geschäftsführer: | PD Dr. Axel Stolze | Tel.: | (0345) 55-2 34 12 | ||
| e-mail: | stolze@wiwi.uni-halle.de |
Im Berichtszeitraum standen die folgenden Aktivitäten im Mittelpunkt der Arbeit des An-Instituts:
Institut für deutsche Sprache und Kultur
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V.
Collegienstr. 62
06886 Lutherstadt Wittenberg
| Vorsitzende des Vorstandes: | Prof. Dr. Ingrid Kühn | Tel.: | (0345) 55-2 36 01 | ||
| Fax: | (0345) 55-2 71 07 | ||||
| Leiterin der Geschäftsstelle: | Marianne Lehker | Tel./Fax: | (03491) 46 62 53 |
Das An-Institut mit seiner Geschäftsstelle im Gebäude der LEUCOREA, Stiftung des öffentlichen Rechts an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, in Wittenberg wurde im Oktober 1996 gegründet.
Sein Ziel ist es, Lehrveranstaltungen und Fachpraktika auf dem Gebiet der deutschen Sprache und Kultur für
ausländische Studierende zu entwickeln und durchzuführen.
In der "Erprobungsphase" 1994 bis 1996 wurden Winter- und Sommerakademien für englische und amerikanische Studenten mit Erfolg durchgeführt, z.B.:
| 26.03.1995 - 02.04.1995 | Winterakademie "Wittenberg - Stadt der Reformation und Reform" (Bildungsseminar für Studierende englischer Universitäten) | |
| 14.06.1995 - 25.07.1995 | II. Sommerakademie "Wittenberg - Stadt der Reformation und Reform"(Bildungsseminar für Studierende der Wittenberg University, Springfield, OH, USA) | |
| 24.03.1996 - 31.03.1996 | II. Winterakademie (Bildungsseminar für Studierende englischer Universitäten) |
Im Jahr 1996 wurde ein Projektantrag zur "Nachfrageermittlung für (fach-)sprachvermittelnde (Deutsch als Fremdsprache) und fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen für ausländische Studenten und Wissenschaftler" bei der LEUCOREA gestellt.
Ausblick
Entwickelt und erprobt werden 1997/1998 schwerpunktmäßig folgende Veranstaltungstypen:
Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
| Vorsitzender des Vorstandes: | Prof. Dr. Heinz Sahner | Tel.: | (0345) 3 88 08 70 | ||
| Fax: | (0345) 3 88 08 72 | ||||
| e-mail: | sahner@soziologie.uni-halle.de |
Aufgaben
Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) wurde 1995 durch Sozialwissenschaftler/innen der Martin-Luther-Universität und der damaligen KSPW mit Unterstützung der Landesregierung Sachsen-Anhalt gegründet.
Vorsitzender ist Prof. Dr. Heinz Sahner, Dekan des Fachbereiches Geschichte, Philosophie und
Sozialwissenschaften, stellvertretender Vorsitzender und Forschungsdirektor ist Prof. Dr. Burkart Lutz.
Das mittelfristige Forschungsprogramm des Zentrums, das nach Abschluß erster kleinerer Projekte - z.B. für das Europäische Zentrum für Berufsbildung (CEDEFOP) - im 1. Quartal 1997 begonnen wurde, konzentriert sich auf vier Schwerpunkte, deren Federführung jeweils zwei oder drei erfahrene, international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ost- und Westdeutschland übernehmen. Ihnen werden je nach Projektvolumen mehrere (meist jüngere) wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Doktoranden und studentische Hilfskräfte zugeordnet.
Die Themen der vier Schwerpunkte sind:
Bereits laufende Projekte sind:
Institut für Angewandte Dermatopharmazie
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V. (IADP)
| Wolfgang-Langenbeck-Str. 4 | Ernst-Kromayer-Str. 5-6 | ||||
| 06120 Halle (Saale) | 06112 Halle (Saale) | ||||
| Tel.: | (0345) 55-2 50 00 | Tel.: | (0345) 557-39 57 | ||
| Fax: | (0345) 55-2 70 21 | Fax: | (0345) 557-39 44 | ||
| Vorsitzender des Vorstandes: | Prof. Dr. Reinhard Neubert | ||||
| Stellv. Vorsitzender: | Prof. Dr. Wolfgang Wohlrab | ||||
Das IADP hat die Aufgabe, Ergebnisse der Grundlagenforschung, die auf dem Gebiet der Dermatologie, der Pharmazie sowie angrenzender Wissenschaften erhalten wurden, für eine Anwendung in der Industrie vorzubereiten. Aus diesem Grunde ist eine enge Zusammenarbeit mit der chemischen und pharmazeutischen Industrie angestrebt (insbesondere in Sachsen-Anhalt). Die Arbeiten des IADP konzentrieren sich auf 4 Schwerpunkte:
Erreichte Ergebnisse im Berichtszeitraum
Das An-Institut warb seit seinem Bestehen im Juli 1996 bis zum Ende 1996 Drittmittel
in Höhe von 70.000DM ein.
In diesem Zeitraum wurden von Mitgliedern des IADP 35 Publikationen veröffentlicht.
Ausblick
Es wird im Jahre 1997 eine erhebliche Steigerung des Drittmittelaufkommens und der
Publikationstätigkeit angestrebt. Schwerpunkt dabei bildet die Patentanmeldung.
Institut für Hochschulforschung Wittenberg
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V.
Collegienstr. 62
06886 Lutherstadt Wittenberg
| Direktor: | Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz | Tel.: | (0345) 55-2 37 87 | ||
| Fax: | (0345) 55-2 71 81 | ||||
| e-mail: | olbertz@paedagogik.uni-halle.de | ||||
| Geschäftsführerin: | Dr. habil. Irene Lischka | Tel.: | (03491) 46 62 54 | ||
| Fax: | (03491) 46 62 55 | ||||
| e-mail: | 101464.1620@compuserve.com |
Das Institut für Hochschulforschung Wittenberg hat am 1. Dezember 1996 in der Lutherstadt Wittenberg seine Arbeit aufgenommen. Es ist ein An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und wird von einem gemeinnützigen Verein getragen.
Das Institut betreibt anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu den Aufgaben, Strukturen, Arbeitsweisen und Entwicklungstendenzen der Hochschulen. Seine Aufgabe besteht darin, die Hochschulentwicklung in Deutschland und Europa durch die Sicherung bzw. Bereitstellung von Informationen, durch Strukturanalysen und die Reflexion von Problemen der Umgestaltung zu erforschen, wissenschaftlich zu begleiten und Reformprozesse zu stimulieren.
Mit seinem Hauptaugenmerk auf die Bildungsfunktion der Hochschulen und dem wissenschaftlichen Grundthema "Hochschule und gesellschaftlicher Wandel" wird das Institut künftig folgende Arbeitsschwerpunkte verfolgen:
Das Institut betreibt eine wissenschaftliche Bibliothek mit ca. 60.000 Bänden und verfügt über eine Datenbank zur Hochschulentwicklung, die als spezifische Sammlung von Quellen über die Hochschulforschung und -entwicklung ständig aktualisiert wird.
Agrarökologisches Institut
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V.
Ludwig-Wucherer-Str. 2
06108 Halle (Saale)
| Vorsitzender des Vorstandes: | Prof. Dr. Wulf Diepenbrock | Tel.: | (0345) 55-2 26 00 | ||
| Fax: | (0345) 55-2 71 19 | ||||
| e-mail: | diepenbrock@landw.uni-halle.de | ||||
| Geschäftsführer: | Dr. Ullrich Pigla | Tel.: | (0345) 55-2 23 05 | ||
| Fax: | (0345) 55-2 71 18 | ||||
| e-mail: | pigla@aof-qlb.uni-halle.de |
Aufgaben
Das Institut besteht aus den Abteilungen bzw. Gruppen Agroökosystemforschung,
Nutztierforschung, Bio- und Agrotechnik. Die Aufgaben der erstgenannten Gruppe
liegen im Bereich der speziellen Agroökosystemforschung. Es werden mathematische
Modelle entwickelt und Simulationen für Anwendungen in Pflanzenbau und -züchtung
bis zu Ertragsschätzungen und Prognosen durchgeführt. Weitere Aufgabengebiete:
Erstellung von Stoff- und Energiebilanzen, Bereitstellung und Auswertung von Daten
zur Umwelt- und Agrarberatung sowie Entwicklung und Einsatz meßtechnischer
Systemlösungen zum Agrar- und Umweltmonitoring. Die Aufgaben der
nutztierwissenschaftlichen Gruppe umfassen u. a. die Entwicklung und Erprobung Art-
und umweltgerechter Tierhaltungsverfahren und die züchterische Selektion von
Nutztieren für alternative Tierhaltung. Weitere Schwerpunkte: Untersuchungen zur
Nährstoffverwertung, Erarbeitung von Verfahren zur Reduzierung von
umweltbelastenden Stoffströmen in der Nutztierhaltung und Auswilderung gefährdeter
Wildgeflügelarten als Beitrag zur Renaturierung und Schaffung natürlicher Biotope.
Aufgabe der Gruppe Biotechnik ist es, mit In-vitro-Methoden, Proteinelektrophorese
und molekularer Markeranalyse Vielfach-Resistenz-Linien durch Einlagerung von
Resistenzmerkmalen aus Wildformen in aktuelles Winterweizenmaterial zu entwickeln.
Weitere Aufgaben: Bereitstellung neuen, homozygoten Ausgangsmaterials über Einsatz
von Haploidentechnik und markergestützter Selektion auf der Basis multipler Proteine
und spezifischer DNS. Für die Agrotechnik ist die Bewertung von Agrarreifen nach
agrotechnischen, ökologischen und technischen Kriterien das Hauptaufgabengebiet. Mit
Einsatz von überwiegend selbst entwickelter computergesteuerter Meß- und Prüftechnik
wird an der Entwicklung eines On-line-Reifenkatalogs für Agrarreifen und an einem
Atlas für verschiedene Bodenarten und -zustände bei unterschiedlicher Reifenbelastung
gearbeitet.
Erreichte Ergebnisse im Berichtszeitraum
Im Berichtszeitraum wurde die Gründung des An-Instituts zum 01.01.1997 vorbereitet.
Ausblick
Für die Realisierung des langfristig gesetzten Zieles, eine zumindest teilweise
wirtschaftliche Selbständigkeit zu erreichen, bietet die für 1997 über Projekte erreichte
Sockelfinanzierung eine gute Startbasis. Darüber hinaus konnten bereits weitere
Drittmittel in Höhe von rund 600.000 DM eingeworben werden.
Institut für Technische Biochemie
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e.V. (ITP)
Kurt-Mothes-Str. 3
06120 Halle (Saale)
| Vorsitzender des Vorstandes: | Prof. Dr. Rainer Rudolph | Tel.: | (0345) 55-2 48 60 | ||
| Fax: | (0345) 55-2 70 13 | ||||
| e-mail: | rudolph@biochemtech.uni-halle.de | ||||
| Geschäftsführer: | PD Dr. Uwe Spohn | Tel.: | (0345) 55-2 48 66 | ||
| e-mail: | spohn@biochemtech.uni-halle.de |
Das am 10. Juni 1996 gegründete ITB setzt sich für die Überführung von Ergebnissen der biochemisch/biotechnologischen Grundlagenforschung, bevorzugt im Sinne von Firmenausgründungen aus den repräsentierten Fachrichtungen, ein. Im ITB existieren die Arbeitsgruppen Recombinante Proteinexpression, Enzymologie der Peptidbindung und Analytische Biotechnologie.
Das Ziel der Arbeit die Schaffung einer funktionsfähigen Struktur, die jungen Wissenschaftlern mit innovativen Ideen die Entwicklung und spätere Kommerzialisierung von neuen Produkten und die Gründung eines eigenen mittelständischen Unternehmens bzw. eine entsprechende Beteiligung oder Produkteinführung ermöglichen soll.
Die praktische Arbeit des ITB untergliedert sich in die Teilbereiche anwendungsorientierte Forschung, Management und Patentierung/Lizenzierung. Zur Umsetzung von Prinziplösungen in marktfähige Produkte ist eine Phase der anwendungsorientierten Forschung und Produktoptimierung unabdingbar. Die entscheidenden Know-How-Träger entwickeln hier im Rahmen von selbst einzuwerbenden, anteilig öffentlich geförderten Projekten marktfähige Prinziplösungen zur Produktionsreife. Aufgabe des ITB ist die räumliche Absicherung der Entwicklungsprojekte und die Vermittlung geeigneter Industrie - oder Bankkontakte zur Finanzierung des Eigenanteils von derzeit 40 % der Gesamtfördersumme. Der Innovationsschutz umfaßt Patentrecherchen und Unterstützung beim Patentieren eigener Ideen. Letzteres führte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Prozeß - und Analysenmeßtechnik, Heiligenstadt, zu zwei Patentanmeldungen auf dem Gebiet Biosensoren/Biomeßsonden. Eine weitere Patentanmeldung erfolgt derzeit in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität.
Im ersten Jahr seiner Tätigkeit schaffte das ITB die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für die weitere Arbeit. Die rechtliche, steuerrechtliche und patentrechtliche Betreuung wurde abgesichert bzw. befindet sich in der Phase der Abstimmung. Mit der Martin-Luther-Universität wurde ein Kooperationsvertrag vereinbart, der dem Land Sachsen-Anhalt zur Bestätigung vorliegt. Kontakte zu einer Vielzahl von Praxispartnern und lokalen Wirtschaftsorganisationen wie IHK und BMI wurden hergestellt. Im Rahmen von verschiedenen laufenden und beantragten anwendungsorientierten Forschungsprojekten wurden erste Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung von Ergebnissen der universitären Grundlagenforschung gesammelt.
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