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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | |
Forschungsbericht |
Berichtszeitraum: | 01.01.1995 - 31.12.1996
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Fachbereich Werkstoffwissenschaften
Geusaer Str.
06217 Merseburg
Der Fachbereich Werkstoffwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
existiert seit 1993 und ist aus der Sektion Werkstofftechnik, die an der ehemaligen Technischen Hochschule Leuna-Merseburg 1975 gegründet wurde und die 1984 in die Sektion
Werkstoff- und Verarbeitungstechnik umbenannt wurde, hervorgegangen.
Der Fachbereich ist in die folgenden Institute gegliedert:
Am Institut für Werkstoffwissenschaft sind folgende Professuren eingerichtet bzw. vorgesehen:
- Allgemeine Werkstoffwissenschaften (C4)
- Technische Mechanik (C4)
- Metallische Werkstoffe (C4)
- Werkstoffprüfung/Werkstoffdiagnostik (C4)
- Anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe (C3)
- Werkstofftechnik (Polymere) (C3).
Am Institut für Werkstofftechnologie existieren folgende Professuren:
- Verarbeitungstechnik (C4)
- Kunststofftechnik (C3)
- Oberflächentechnik (C3)
- Rheologie und Prozeßmodellierung (C3).
Die personelle Ausstattung des Fachbereiches umfaßt 95 Personen. Ca. 30 Drittmittelbeschäftigte sind am Fachbereich tätig.
An den Fachbereich gebunden sind bzw. von den Professoren des Fachbereiches geleitet
werden:
- das Aninstitut "Institut für Polymerwerkstoffe e.V."
(Standort: am Fachbereich in Merseburg)
- das "Institut für Kunststofftechnologie und Recycling e.V."
(IKTR, Standort: Gölzau bei Köthen)
- der Förderkreis "Kunststoffe und Umwelt Merseburg e.V."
(Standort: Campus in Merseburg)
Dem Fachbereich standen 1995 folgende Mittel zur Verfügung:
- Haushalt: 283 TDM, Drittmittel: 4,23 Mio. DM,
die Büro- und Labor- bzw. Werkstattflächen des Fachbereiches am Campus Merseburg
betragen 3618 m2.
Die gerätetechnische Ausstattung ist auf folgende Aufgabenkomplexe ausgerichtet:
- Struktur-Eigenschafts-Bestimmungen
- Kennwertermittlung (physikalisch-chemische, rheologische, thermodymnamische,
mechanische Eigenschaften; Reibung und Verschleiß; Korrosion)
- Technologie der Verarbeitung polymerer Werkstoffe und Verbunde sowie
anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe.
Lehraufgaben betreffen die am Fachbereich eingeschriebenen Studenten in den
Studiengängen
- Werkstoffwissenschaft,
- Verarbeitungstechnik und den
- Aufbaustudiengang Materialwissenschaft.
Lehraufgaben für andere Fachbereiche der Universität betreffen die
Werkstofftechnik, Fertigungstechnik und die Kunststofftechnik.
Forschungsschwerpunkte:
- Eigenschaftscharakterisierung/Kennwertermittlung für Kunststoffe,
Anorganisch-Nichtmetallische Werkstoffe und Metallische Werkstoffe einschließlich
Begründung von Konstitutivgesetzen
- Bauteilanalyse (Diagnostik, Modellierung, Berechnung) für Anwendungen in der Energietechnik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Leichtbau, Automobilindustrie, ...)
- Bruchmechanik/Mikromechanik mit dem Schwerpunkt Kunststoffe
- Rheologie mit dem Schwerpunkt Fluidrheologie
- In situ-Untersuchungen mit Elektronen- und Raster-Kraft-Mikroskopie mit dem Schwerpunkt Morphologieaufklärung
- Oberflächentechnik (einschließlich Korrosion/-schutz)
- Werkstoffe für Anwendungen in der Medizintechnik
- Plasmatechnologie
- Entwicklung neuer Werkstoffe (Heterogene Polymerblends, Bioaktive Materialien,
Compositmaterialien, Keramik)
- Werkstofftechnologie mit dem Schwerpunkt Kunststoffe und Anorganisch-Nichtmetallische Werkstoffe (Rapid Prototyping Engineering, Beschichtungen)
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