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Wolfgang-Langenbeck-Str.4
06120 Halle/Saale
| Tel.: | (0345) 55 25001 |
| Fax: | (0345) 55 27021 |
| e-mail: | neubert@pharmazie.uni-halle.de |
| Home-Page: | http://www.pharmazie.uni-halle.de/ |
| Dekan: | Prof. Dr. Reinhard Neubert |
Aufbauend auf eine über 175jährige Tradition werden an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erfolgreich Pharmazeuten ausgebildet.
Nach dem die Reorganisation des Fachbereiches nach der politischen Wende ohne größere
Probleme abgeschlossen wurde, ist es gelungen, Stärken der universitären Pharmazieausbildung beizubehalten (Diplomstudiengang). Darauf aufbauend konnte an der Martin-Luther-Universität eine moderne Pharmazieausbildung organisiert und einige richtungsweisende
Forschungsprojekte unter maßgeblicher Beteiligung von Pharmazeuten konzipiert und realisiert werden.
Gegenstand der Forschung und Lehre im Fachbereich Pharmazie ist das Arzneimittel in seiner Komplexität von der Synthese bzw. Isolierung aus biologischem Material des Arzneistoffes, der galenischen Verarbeitung zum applizierbaren Arzneimittel, der Arzneimittelkontrolle, dem biopharmazeutischen Verhalten im menschlichen Organismus bis zu Problemen der Arzneimittelepidemiologie und -ökonomie. Durch die Fortschritte auf biochemischem und pathobiochemischen Gebiet hat sich die Pharmazie in den letzten Jahren zu einer angewandten biowissenschaftlichen und ausgesprochenen interdisziplinären Fachrichtung entwickelt, die eine Scharnierfunktion zwischen den naturwissenschaftlichen Basiswissenschaften und der Medizin besitzt. Ausdruck dafür ist die Beteiligung von Wissenschaftlern des Fachbereiches an zwei Sonderforschungsbereichen, einem Landesverbundprojekt, einem Graduiertenkolleg und einem Innovationskolleg. Die beiden letztgenannten Kollegs werden entscheidend von Pharmazeuten geprägt. Daraus abgeleitet ergab sich für den Fachbereich Pharmazie der Martin-Luther-Universität als eine der größeren pharmazeutischen, akademischen Ausbildungseinrichtungen der Bundesrepublik die folgende konzeptionelle Orientierung:
Eine wesentliche Voraussetzung war die Anpassung der Struktur an die Entwicklung der internationalen Pharmazie wie sie im beiliegenden Heft dargestellt wurde. Dazu gehört auch, daß der Fachbereich Pharmazie innerhalb der Bundesrepublik eine Vorreiterrolle bei der Einbeziehung der Studenten in die Forschung übernommen hat durch die Ermöglichung einer fakultativen Diplomarbeit.
Forschungsschwerpunkte:
Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie
Pharmazeutische Biologie
Pharmakologie und Toxikologie für Naturwissenschaftler
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