Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum: 01.01.2001 - 31.12.2002

Fachbereich Ingenieurwissenschaften

Institut für Verfahrenstechnik

Dienstsitz: Geusaer Straße
06217 Merseburg
Tel.: (0 34 61) 46-28 68
Fax: (0 34 61) 46-28 42
eMail: roland.adler@iw.uni-halle.de
Internet: http://www.iw.uni-halle.de/index.html
Direktor Prof. Dr.-Ing. Roland Adler

Professuren des Institutes

Thermische Verfahrenstechnik
Tel.: (0 34 61) 46-28 77
Fax: (0 34 61) 46-27 88
eMail: joachim.ulrich@iw.uni-halle.de
Leiter: Prof. Dr.-Ing. Joachim Ulrich

Mechanische Verfahrenstechnik
Tel.: (0 34 61) 46-28 79
Fax: (0 34 61) 46-28 78
eMail: martin.sommerfeld@iw.uni-halle.de
Leiter: Prof. Dr.-Ing. Martin Sommerfeld

Reaktionstechnik
Tel.: (0 34 61) 46-38 68
Fax: (0 34 61) 46-28 42
eMail: roland.adler@iw.uni-halle.de
Leiter: Prof. Dr.-Ing. Roland Adler


Forschungsschwerpunkte

Professur: Thermische Verfahrenstechnik

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Industrielle Kristallisation
Die Arbeiten zur industriellen Lösungskristallisation zielen hauptsächlich auf die Kinetik (Keimbildung und Kristallwachstum), um für die Auslegung und Gestaltung von Anlagen sowie für Maßstabsvergrößerungen benötigte Daten zu erhalten. Die Lösungskristallisation wird sowohl im Labormaßstab als auch im technischen Maßstab durchgeführt.

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Schmelzkristallisation
Die Erforschung sowie die Optimierung der Schmelzkristallisation wird als Reinigungs- und Aufkonzentrierungsprozess für Chemikalien, Pharmazeutika und Lebensmittel bearbeitet. Neben Schicht- und Suspensionstechniken werden des weiteren Nachreinigungsprozesse wie z. B. Schwitzen, Waschen und mechanisches Auspressen untersucht.

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Molecular Modelling
Die molekulare Modellbildung wird durchgeführt, um Fremdstoffe (Additive) zu finden, mit denen die Kristallformen modifiziert werden können, um somit die Filtrationseigenschaften und die Reinheit der kristallinen Produkte zu verbessern. Modellbildungsroutinen werden entwickelt, um vorhandene Ansätze zu verbessern.

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Adsorption aus der  Flüssigphase
Die Untersuchungen zur Adsorption in wässriger Phase werden unter besonderer Berücksichtigung der energetisch wirtschaftlichen Regenerierbarkeit der beladenen Adsorbentien (Aktivkohlen, Adsorberpolymere) durchgeführt. Dabei kommen sowohl Modellgemische als auch reale komplex-kontaminierte Ab- und Grundwässer zum Einsatz. Zielstellung ist die Modellierung des Desorptionsprozesses durch thermische Regenerierung unter Beachtung der Porenstruktur der verwendeten Adsorbentien.

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Adsorption aus der Gasphase
Es wird die Adsorption verschiedener organischer Komponenten (speziell 1,2-Dichlorethan) an Aktivkohlen und Polymeradsorbentien untersucht. Das betrifft insbesondere das Gleichgewichtsverhalten, die Kinetik und effektive Gestaltung des Desorptionsprozesses.

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Extraktion flüssig-flüssig
Extraktoren mit rotierenden und vibrierenden Einbauten im Technikumsmaßstab werden hinsichtlich ihrer Leistungsparameter (Fluiddynamik, Stoffübertragung) im direkten Vergleich miteinander untersucht. Darüber hinaus werden neue, effizientere Extraktoreinbauten entwickelt und getestet. Für die Optimierung von Verteilersystemen für die flüssige Phase steht ein Verteilerprüfstand zur Verfügung. Neue Stoffsysteme können in einer 6-stufigen Mischer-Absetzer-Kaskade effektiv geprüft werden.

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Absorption organischer Stoffe
Bei der Absorption mit hochsiedenden Waschflüssigkeiten können große Abluftströme behandelt und hohe Reinheiten im Abgas erreicht werden. Die Untersuchungen zielen auf eine effektive Gestaltung von Absorption und Regeneration. Untersucht wird auch der Einsatz von hochsiedenden Naturprodukten wie z. B. Rapsölmethylester.

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Meerwasserentsalzung
Die Meerwasserentsalzung wird mit Schwerpunkt auf eine Verkrustungsverhinderung in MSF- und MED-Anlagen untersucht, wobei Prozessparameter sowie Additive im Vordergrund stehen.

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Emulsionsbildung
Die Herstellung von Emulsionen mit extrem kleinen Tropfendurchmessern ist das Ziel, um eine möglichst große Oberfläche pro Volumeneinheit zu erzeugen, und dadurch die Stabilität der Emulsion zu erhöhen.

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Kurzwegdestillation
Untersuchung der Trennungseffizienz von Stoffgemischen unter Vakuum sowie Entwicklung von Abschätzkriterien für Trennungsprozesse sind die gesetzten Ziele.

Professur: Mechanische Verfahrenstechnik

Die Forschungsarbeiten am Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg konzentrieren sich auf die Bereiche Mehrphasenströmungen und Partikeltechnologie. Ausgehend von einer detaillierten Analyse der relevanten Mikroprozesse werden moderne Methoden entwickelt, die es erlauben, Prozesse der mechanischen Verfahrenstechnik auszulegen und zu optimieren. Die numerische Strömungsberechnung für mehrphasige Prozesse bildet dabei einen wichtigen Forschungsschwerpunkt. Derzeit sind drei Arbeitsgruppen am Lehrstuhl etabliert.
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Mehrphasenströmungen, Gas-Feststoff-Systeme

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Mehrphasenströmungen, Gas-Flüssig-Systeme

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Schüttgutmechanik

Mehrphasenströmungen
In diesem Forschungsschwerpunkt werden Mikroprozesse, welche sich auf der Ebene der Partikel abspielen (wie z.B. Wechselwirkung der Partikel mit turbulenten Strömungen, Partikelstöße, Agglomeration, Blasenkoaleszenz und -zerfall sowie Tropfenkollisionen und -koaleszenz), sowohl mit Hilfe von experimentellen als auch numerischen Methoden analysiert, um eine entsprechende theoretische Beschreibung und Modellierung zu ermöglichen. Dabei sind sowohl direkte numerische Simulationen als auch moderne optische Meßverfahren wichtige Werkzeuge. Die Ergebnisse werden mit Hilfe entsprechender Modelle in numerische Verfahren der Strömungsberechnung implementiert. Diese Vorgehensweise soll es ermöglichen, ausgehend von der Beschreibung der Mikroprozesse, verfahrenstechnische Prozesse im Ganzen zu berechnen. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt derzeit auf dispersen Mehrphasenströmungen, wie z.B. Fluid-Feststoff-Strömungen und Gas-Flüssig-Strömungen.

Fluid-Feststoff-Strömungen, Partikelabscheidung (Prof. Dr.-Ing. habil. M. Sommerfeld)
In dieser Arbeitsgruppe werden Gas-Feststoff-Strömungen betrachtet, wie sie zum Beispiel bei der pneumatischen Förderung oder der Partikelabscheidung vorliegen. So wird derzeit das Verhalten von nicht-sphärischen Partikeln bei der Bewegung in turbulenten Strömungen, als auch der Kollision mit festen Wänden experimentell und durch direkte numerische Simulation untersucht. Weiterhin wird das Bewegungsverhalten und die Strähnenbildung in Drallströmungen analysiert und modelliert, bzw. numerisch berechnet.
Die industrielle Gasreinigung und Partikelabscheidung ist aufgrund der ständigen Verschärfung der gesetzlichen Grenzwerte auch heute noch von sehr großer Bedeutung. Daher werden sowohl klassische Verfahren der Staubabscheidung optimiert, als auch neue Verfahren entwickelt. Insbesondere wird die Agglomeration genutzt, um ein Anwachsen der Partikelgröße zu erzielen und die Staubabscheidung zum Beispiel in Zyklonen zu verbessern. Weiterhin werden numerische Methoden hinsichtlich der Modellbildung erweitert, um Prozesse der Staubabscheidung zuverlässig vorausberechnen zu können. Ebenso werden derzeit Elektroabscheider und Naßabscheider untersucht, wobei hier die Wechselwirkung von Tropfen mit feinen Feststoffpartikeln eine große Rolle spielt.

Gas-Flüssig-Strömungen (Dr.-Ing. F. Schaub)
In diesem Arbeitsbereich werden Blasenströmungen und die Zerstäubung von Flüssigkeiten, als auch das Verhalten von Sprühnebeln betrachtet. Die Strömungen in Blasensäulen und Schlaufenreaktoren werden hinsichtlich der blaseninduzierten Turbulenz als auch der Kollision und Koaleszenz von Blasen untersucht. Dafür werden bildgebende Messverfahren entwickelt und angewendet. Diese Daten werden für die Validierung numerischer Berechnungen und der Modelle für blasen-induzierte Turbulenz und Blasenkoaleszenz genutzt. Weiterhin werden Modellansätze entwickelt, welche die Wechselwirkung zwischen Blasen und Partikeln in dreiphasigen Strömungen beschreiben und deren numerische Berechnung ermöglichen.
Zur universellen Beschreibung der Zerstäubung von Flüssigkeiten wird derzeit ein Zweifluid-Modell entwickelt, womit die Tropfengrößenverteilung vorhergesagt werden kann. Dieses Verfahren wird dann mit dem Euler/Lagrange-Verfahren gekoppelt, um die Ausbreitung des Sprühnebels berechnen zu können.
Schließlich wird der Lufteintrag beim Aquaplaning experimentell untersucht, um Modelle für numerische Berechnungen bereitzustellen. Hierfür wurde ein einzigartiger Rollenversuchstand entwickelt.

Schüttgutmechanik (Dr.-Ing. J. Runge)
Die Kenntnis der mechanischen Eigenschaften von Schüttgütern ist eine unabdingbare Voraussetzung für die richtige Auslegung und den sicheren Betrieb von Prozessen der Schüttguthandhabung. Die Tätigkeit der Arbeitsgruppe erstreckt sich sowohl auf die Erforschung von Grundlagen der Schüttgut-mechanik als auch auf die Charakterisierung von Schüttgütern hinsichtlich ihres Verhaltens im technologischen Prozess, wie z.B. zur fließgerechten Gestaltung von Silos.
Auf dem Gebiet der Grundlagenforschung wurden und werden folgende Beiträge erbracht:
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zur Zeitverfestigung von Schüttgütern

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zur Verdichtung von Schüttgütern unter Einfluß von Schwingungen und Schocks

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zur Modellierung von Partikelkontakten

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und zum Fließverhalten von span- und schnitzelförmigen Schüttgütern.


Auf der Grundlage einer mehr als 20-jährigen Tätigkeit auf dem Gebiet der Schüttguttechnik liegen umfangreiche Erfahrungen zur Lösung praktischer Aufgabenstellungen vor, wie z.B.:
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Charakterisierung der Fließeigenschaften

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verfahrenstechnische Siloauslegung mit dem Ziel eines störungsfreien Schüttgutaustrages

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Begutachtung von Siloprojekten hinsichtlich fließ-gerechter Gestaltung

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Vorschläge zur Beseitigung von Fließstörungen an bestehenden Anlagen.


Der Arbeitsgruppe stehen modern ausgestattete Laborräume (siehe Schüttgutlabor) und ein Modellsilo (Durchmesser 1m) mit auswechselbaren Austraggeräten zur Verfügung.

Schüttgutlabor
Die Kernaufgabe des Schüttgutlabors besteht in der Ermittlung des Fließverhaltens von Schüttgütern. Dies erfordert besonders geschultes Personal und spezielle Gerätetechnik. Wichtig sind auch langjährige Erfahrungen in der Schüttgutmeßtechnik sowie bei der technologischen Umsetzung der Ergebnisse. Dies ist durch ein Know-how gewährleistet, das auf der umfassenden Charakterisierung von mehr als 500 Schüttgütern basiert.
Das Schüttgutlabor gliedert sich in folgende Bereiche:

Probenaufbereitung
•  Rotationsprobenteiler
•  Mischer
•  Feuchtebestimmer
•  Wirbelbett
Kraftmeßlabor
•  Haftkraftmeßgerät
•  Einaxialtester
•  Zug- und Druckprüfmaschine
Scherlabor
•  JENIKE -Schergeräte
•  Zeitverfestigungsbank
•  Ringscherzellen
Schwingprüflabor
•  elektrodynamischer Shaker

Labor für Partikelmeßtechnik
Von grundlegender Bedeutung für die Partikel- und Umwelttechnologie ist die Kennzeichnung der Dispersitätseigenschaften von Partikeln. Deren Größe, Form oder Bewegungsverhalten spielt im technologischen Prozeß, bei der Qualitätskontrolle oder der Emissionsüberwachung eine entscheidende Rolle. Die Kenntnis dieser Eigenschaften ist wichtig für das Verständnis des Verhaltens von Partikelsystemen im Prozeß sowie deren Gebrauchs- und Verarbeitungs-eigenschaften oder ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt. Im Vorfeld der Messungen werden der Probenahme und der Probenpräparation besondere Bedeutung zugemessen. Es existieren umfangreiche Erfahrungen mit Produkten aus vielen Industriezweigen.
Es steht eine breite Palette von Meßverfahren zur Verfügung:

Siebverfahren:
Vibrationssiebung
Naßsiebung
Luftstrahlsiebung
Ultraschallsiebung
optische Verfahren:
Laserbeugung
Laser-Streulicht
Weißlicht-Extinktion
Bildauswertung
Sedimentationsverfahren:
Sedimentationswaage
Röntgensedimentometer
integrale Methoden:
BET-Oberfläche
Pyknometrie
Hg-Porosimetrie
Sichtverfahren:
Bahco-Sichter
Kaskadenimpaktor
 

Professur: Reaktionstechnik

Es werden mittelfristig folgende Forschungsschwerpunkte bearbeitet:
 
•  Theoretische und experimentelle Untersuchungen zur Verbesserung der Vorhersagegenauigkeit mathematischer Modelle für heterogen-gaskatalytische Reaktionsabläufe in Industriereaktoren vom Rohrreaktortyp.
•  Weiterentwicklung von Baukastensystemen
- gradientenfreier und
- gradientenbehafteter Versuchsreaktoren
zur Messdatengewinnung für die mathematische Modellierung, experimentelle Verfahrensentwicklung und Katalysatortestung.
•  Theoretische und experimentelle Untersuchungen zur Parameteridentifikation in Systemen partieller Differentialgleichungen unter Verwendung modularer Versuchsreaktoren.
•  Weiterentwicklung von Versuchsplanungsstrategien unter Verwendung modular aufgebauter Versuchsreaktorsysteme.

Stand theoretischer Arbeiten
 
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Weiterentwicklung eines Programmsystems zur Parameterschätzung in partiellen Differentialgleichungssystemen mit Berechnung von Konfidenzbereichen.

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Weiterentwicklung eines Simulationsprogrammes zur Rohrreaktorberechnung auf Grundlage der quasihomogenen Betrachtungsweise unter Berücksichtigung wahlweise verschalteter Reaktorsegmente. Erstmalig können mit diesem Programm simultan
- dynamische Prozeßabläufe,
- der Einfluß der axialen und radialen Dispersion,
- unterschiedliche Anfangs- und Randbedingungen sowie
- der Einfluss der Temperierung in unterschiedlichen Ausführungen
berücksichtigt werden.

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Weiterentwicklung eines heterogenen Modells zur Beschreibung des dynamischen Verhaltens von Gas-Feststoffschüttungen in Rohrreaktoren bei unterschiedlicher Aufheizung der Reaktorwand ohne Reaktion.

Anwendungen
 
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Modellstudien zum Einfluss konstruktiver Elemente auf das instationäre Verhalten von modularen Versuchsreaktoren (Beispiele o-Xyloloxidation und CO-Oxidation). 

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Günstige Aufheizstrategien zur Anwendung der quasihomogenen Betrachtungsweise bei der Auswertung instationärer Versuche zum Wärmetransport in Kugel- und Hohlzylinderschüttungen.

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Parameterschätzung in mathematischen Modellen zum radialen Wärmetransport in Festbettrohrreaktoren mit Reaktion. 

Stand der experimentellen Arbeiten
 
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In den Laborversuchsanlagen wurden die Untersuchungen zur Charakterisierung der Varianten
- Hubkolbenreaktor,
- Turboreaktor,
- Mehrschichtreaktor,
- Minimalraumreaktor,
- Treibstrahlreaktor,
- Turboreaktoren (ein- und dreistufung)
unter fluiddynamischen und reaktionskinetischen Aspekten (o-Xyloloxidation) abgeschlossen.

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In einer Laborapparatur wurden Untersuchungen zum Wärmetransport in Schüttschichten für die Rohrdurchmesser 15, 25, 32 und 51 mm bei unterschiedlichen Luftdurchsätzen für zwei Partikelgeometrien abgeschlossen.

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Im Technikumsmaßstab wurden Versuche in einer neuen Kombinationsreaktoranlage für die o-Xyloloxidation durchgeführt.

Stand der Versuchsreaktorentwicklungsarbeiten

Die Neuentwicklung eines modularen Differential-Kreislaufreaktors und die Weiterentwicklung modularer Integralreaktoren wurden abgeschlossen. Referenzmuster wurden gefertigt.


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