Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum:01.01.99 - 31.12.00

Fachbereich Chemie

Dienstsitz:

Kurt-Mothes-Str.2
06120 Halle

Tel.:

(0345) 55 25 601

Fax:

(0345) 5527 223

eMail:

k.baranowski@chemie.uni-halle.de

Internet:

http://www.chemie.uni-halle.de

Dekan:

Prof. Dr. R. Csuk


Der jetzige Fachbereich Chemie der Martin-Luther-Universität entstand 1993 durch Vereinigung der chemischen Bereiche der Universität Halle, der Technischen Hochschule Merseburg und der Pädagogischen Hochschule Halle-Köthen. Der Fachbereich ist auf 4 Standorte in Halle (Kurt-Mothes-Straße, Mühlpforte, Schlossberg) und Merseburg verteilt und gliedert sich in folgende Institute:

 

Die Zusammenführung des Fachbereiches am Standort Halle ist erklärtes Ziel. Nach der Sanierung des Bauteils A in der Kurt-Mothes-Str.2 Ende 2002 wird dieser Prozess im wesentlichen abgeschlossen sein.

Die traditionellen Forschungsprofile der Vorgängereinrichtungen wie die Organoelement- und Komplexchemie, die Flüssigkristallchemie, die Oberflächen- und Festkörperchemie, die Werkstoffentwicklung, die Umweltchemie und ľanalytik, die Photochemie, die Kinetik und Thermodynamik spezieller Reaktionen, Synthese und Untersuchung nanoporöser Festkörper, die Makromolekulare Chemie, die Homogene und Heterogene Katalyse, die Elektrochemie und die Theoretische Chemie wurden beibehalten und weiterentwickelt. Neue Aspekte sind die Hinwendung zu bioanorganischen und bioorganischen Problemstellungen und zur Medizinalchemie.

Im Fachbereich stehen alle wichtigen struktur- und konzentrationsanalytischen Untersuchungsmethoden zur Verfügung und werden auch externen Kooperationspartnern zugänglich gemacht.

In der Lehre werden die Diplom-, Master und Bachelorausbildung Chemie sowie die Lehramtsausbildung Chemie angeboten. Seit dem Wintersemester 2000 kann auch der Studiengang Lebensmittelchemie belegt werden. Zudem erbringt der Fachbereich umfangreiche Lehrleistungen für den gesamten naturwissenschaftlichen und den medizinischen Bereich der Universität.

Der Fachbereich war im Berichtszeitraum für zwei Graduiertenkollegs (Organometallchemie, Umweltanalytik) leitend tätig. Hinzu kommt die Mitarbeit in drei weiteren Graduiertenkollegs, einem Innovationskolleg und sieben Sonderforschungsbereichen. Die Drittmitteleinwerbung belief sich im Berichtszeitraum auf 5,7 Mio. DM. Am Fachbereich wurden 1999/2000 66 Promotionen erfolgreich abgeschlossen. Im gleichen Zeitraum gingen aus dem Bereich 396 wissenschaftliche Publikationen hervor.

Auf nationaler Ebene bestehen enge Kooperationsbeziehungen zu vielen Hochschulforschungsgruppen sowie dem Institut für Pflanzenbiochemie Halle, den Max-Planck-Instituten für Mikrostrukturphysik in Halle und für Polymerforschung in Mainz, dem Institut für Oberflächenmodifizierung Leipzig, den Fraunhofer-Instituten für Werkstoffmechanik in Halle und für Silikatforschung in Mainz. Gleichermaßen wird die Kooperation mit der umliegenden chemischen Industrie fortgesetzt.

Internationale Kontakte und Kooperationsbeziehungen bestehen zu

Belgien (Inst. J. Bordet Brüssel)
Bulgarien (Inst. of Solid State Physiks Sofia),
Großbritannien (Uni London, Uni Aberdeen, Uni Hull),
Israel (Uni Tel Aviv)
Japan (Inst. of Technology Tokio)
Kanada (Microwavw Properties North)
Polen (Uni Krakow, Uni Wroclaw)
Portugal (Uni Porto)
Österreich (TU Wien, Inst. f. Pharmazeutische Chemie, Uni Bodenkultur Wien, PCD Linz),
Russland (STI St. Petersburg, Inst. of Crystallographie Moskau, Uni St. Petersburg),
Slovakische Republik (Comenius-Universität Bratislava, TU Bratislava),
Spanien (European Molecular Biology Laboratory Madrid)
Tschechien (Uni Pardubice),
Ukraine (AdW Kiev, Uni Kiev, TU Moskau),
Ungarn (Inst.of Solid State Physiks Budapest, AdW Research Inst. of Solid States Budapest),
USA (Uni Toledo, Uni Notre Dame, Rutgers University Newark, Ken State University, National Institut of Health, National Cancer Institut Bethesda)

 

Forschungsschwerpunkte:

 


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