Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum:01.01.99 - 31.12.00

Fachbereich Physik

Dienstsitz:

Friedemann-Bach-Platz 6
06108 Halle 

Tel.:

(0345) 55-2 55 01

Fax:

(0345) 55-2 71 58

eMail:

dekan@physik.uni-halle.de

Internet:

http://www.physik.uni-halle.de/

Dekan:

Prof. Dr. rer. nat. habil. Heinrich Graener



Die derzeitigen wissenschaftlichen Arbeiten am Fachbereich lassen sich unter dem Sammelgriff Physik kondensierter Materie zusammenfassen. Die traditionell guten Kooperationsmöglichkeiten mit den Fachbereichen Chemie und Ingenieurwissenschaften der Universität, dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle und der Außenstelle des Fraunhofer Instituts für Werkstoffmechanik werden intensiv genutzt.


Hinsichtlich der benutzten Methoden gibt es folgende Konzentration:

Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die Stoffklassen Polymere, Gläser, Keramiken, kristalline Festkörper (Metalle, Halbleiter und Oxide). Insbesondere erfolgt eine Konzentration auf nanoskalige Systeme.

Zur Zeit sind die meisten Professuren direkt oder in Wahrnehmung besetzt und im wesentlichen mit einer akzeptablen Erstausstattung versehen. Allerdings leiden alle Forschungsgruppen darunter, dass die Haushaltsmittel nicht ausreichen, um die Grundausstattung durch Wartung, Reparaturen und Ersatz auf dem vorhandenen Stand zu halten bzw. durch Ergänzung auf den neuesten Stand zu bringen.

Der Fachbereich Physik hat beschlossen, zwei der noch vakanten Professuren in Richtung auf den biowissenschaftlichen Schwerpunkt der Universität hin zu entwickeln (Biophysik und Medizinische Physik).

Am Fachbereich sind der Sonderforschungsbereich 418 "Struktur und Dynamik von nanoskopischen Inhomogenitäten in kondensierter Materie", die DFG Forschergruppe "Oxidische Grenzflächen" und das Graduiertenkolleg 415 "Defektstrukturbestimmte physikalische Eigenschaften" angesiedelt. Weiterhin sind viele Gruppen am Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentrum für Materialwissenschaften (dessen Sprecher aus dem FB Physik kommt) beteiligt. Auch der Sprecher des Graduiertenkollegs "Polymerwissenschaften (Heterogene Polymere)" ist Mitglied des FB Physik. Weiterhin sind Gruppen am Innovationskolleg "Polymermaterialien" und am Graduiertenkolleg "Transport von Wirkstoffen in biologischen Systemen" beteiligt. Die meisten dieser Aktivitäten werden im Rahmen des Schwerpunktes "Materialwissenschaften" der Universität gemeinsam mit dem MPI für Mikrostrukturphysik Halle und den Fachbereichen Chemie und Ingenieurwissenschaften bearbeitet.

Die Fachgruppe "Physik-Didaktik" arbeitet eng mit dem "Zentrum für Schulforschung und Fragen der Lehrerbildung" zusammen. Darüber hinaus existieren weitere Kooperationen im Rahmen von ca. 40 Projekten der DFG, des BMBF, des Landes Sachsen-Anhalt, der Industrie sowie anderer Stiftungen bzw. Sonderforschungsbereiche mit zahlreichen Wissenschaftseinrichtungen des In- und Auslandes sowie mit dem Fachbereich Pharmazie und den bereits genannten Bereichen.

Als besonders wichtige Kooperationspartner außerhalb der Universität, mit denen mehrere Fachgruppen Kontakt haben, sollen genannt werden:

MPI für Polymerforschung Mainz, Forschungszentrum Jülich, Laboratoire de Physique des Materiaux, CNRS, Paris-Meudon (Frankreich), CRMC2-CNRS, Campus Luminy, Marseille (Frankreich), Weizmann Institute of Sciences, Rehovoth, Israel, Institut Laue Langevin, Grenoble, Frankreich, Institut für Biochemie und Biophysik der Russischen AdW.

Insgesamt betreiben die einzelnen Fachgruppen eine engere wissenschaftliche Zusammenarbeit mit mehr 50 Forschungseinrichtungen, die sich ziemlich gleichmäßig auf Deutschland, das westliche sowie das östliche Ausland verteilen.

 

Forschungsschwerpunkte:


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