Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsbericht Berichtszeitraum:01.01.99 - 31.12.00

Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften

Dienstsitz: Universitätsring 4
06099 Halle (Saale)
Tel.: (0345) 55 2 3501
Fax: (0345) 55 2 7043
e-mail: dekan@sprachlit.uni-halle.de
Internet: http://www.uni-halle.de/MLU/sprachlit.html
Dekan: Prof. Dr. Hans-Joachim Solms


Die Situation des Fachbereiches ist gekennzeichnet durch stetig steigende Studierendenzahlen und eine erhebliche Anzahl unterschiedlicher Studiengänge mit den sich daraus ergebenden umfangreichen Lehr- und Prüfungsbelastungen. Nach den vorliegenden Kapazitätsberechnungen sind die Studiengänge Lehramt und Magister Anglistik/Englisch, Germanistik/Deutsch und Hispanistik/Spanisch an der Grenze ihrer Kapazität bzw. haben sie bereits überschritten. Zum Sommersemester 2000 wurde neben dem Magisternebenfachstudiengang Medien- und Kommunikationswissenschaften nun auch der Hauptfachstudiengang eingerichtet; beide Studiengänge unterliegen einem örtlichen Numerus Clausus, die Nachfrage übersteigt das Angebot um ein Vielfaches. Mit Stand Oktober 2000 studierten am Fachbereich 1559 Studierende in über 20 Studiengängen. In enger Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium werden umfangreiche Lehrernach- und Umqualifikationen durchgeführt, so in Berufsbegleitenden Studiengängen (Lehramt Sekundarschule Französisch, Lehramt Gymnasium Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch), in einem Fortbildungskurs Lehramt Gymnasium Russisch, in einem dreijährigen Zertifikatskurs "Förderstufe Deutsch" durchgeführt.
 

Forschungsschwerpunkte:

Die Forschungstätigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches ist trotz der sehr starken Belastung durch die Lehre außerordentlich umfangreich, dabei aber - angesichts der unterschiedlichen vertretenen Sprach- und Kulturräume unvermeidlich - uneinheitlich. Ein Schwerpunkt, unter dem sich die Forschungs- und Publikationsaktivität zahlreicher Angehöriger des Fachbereiches subsumieren lässt, liegt im Bereich "Sprach- und Kulturkontakt". Der Lehr- und Forschungsbereich Medien- und Kommunikationswissenschaften hat im Berichstzeitraum mit der Universität Leipzig und der Filmhochschule Babelsberg einen DFG-Forschergruppenantrag zur Programmgeschichte des DDR-Fernsehens erarbeitet, der im Herbst 2000 bewilligt wurde.

Weitere, über individuelle Forschungsaktivitäten der Mitglieder des Fachbereiches hinausgehende, Schwerpunkte lassen sich wie folgt charakterisieren:

An wissenschaftlichen Veranstaltungen im Berichtszeitraum sind insbesondere hervorzuheben:

 

Die Einwerbung von Drittmitteln durch den Fachbereich war - wie schon im vorangegangenen Berichtszeitrum - außerordentlich erfolgreich. An den Instituten des Fachbereiches sind insgesamt  14 Drittmittelbeschäftigte und eine VW-Stipendiatin tätig gewesen. An fünf Promotionsstudierende des Fachbereiches konnte die Graduiertenkommission der Universität ein Stipendium neu vergeben.



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