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UNIVERSITÄT UNTERSCHREIBT ZIELVEREINBARUNG
  21.03.2003
 
Der Akademische Senat erörterte in mehreren Sitzungen die Zielvereinbarung mit dem Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt und entschied sich am 17. März 2003 mehrheitlich für die Unterzeichnung.

Die Vereinbarung legt Entwicklungsziele für die nächsten drei Jahre fest und räumt der Universität die Möglichkeit zur Mitarbeit an Hochschulstrukturen ein. Kritisch sah der Akademische Senat den Druck, der vom Land auf die Hochschulen ausgeübt wurde, um die Zielvereinbarung zu erwirken. Er steht im offenen Gegensatz zu der propagierten Stärkung der Hochschulautonomie und ist dem öffentlichen Ansehen der Hochschulen nicht zuträglich. Darüber hinaus bedauert der Senat die durch die Beschlüsse des Landtages entstandene Unsicherheit und Unruhe.

Die Martin-Luther-Universität geht bei ihrer Unterschrift jedoch von den folgenden vier Punkten aus:

1. Der von der Universität durch ihre Strukturbeschlüsse von 2000 und 2001 geleistete Konsolidierungsbeitrag wird berücksichtigt (mit dem Abbau von ca. 350 besetzten Stellen hat sie bis heute schon 6,2 % an Einsparungen als einzige Hochschule im Land erbracht).

2. Grundlagen eines Strukturkonzepts sind – in Übereinstimmung mit den in der Präambel zur Zielvereinbarung genannten Voraussetzungen – die Empfehlungen des Wissenschaftsrates von 1992/96 sowie der Hochschulstrukturkommission, das Hochschulmedizingesetz und die Vereinbarung der Rektoren der beiden Universitäten mit dem Ministerpräsidenten zur weiteren Entwicklung der Ingenieurwissenschaften in Sachsen-Anhalt vom März 1998.

3. Für die Beherrschung eines Globalhaushaltes ist es notwendig, dass die Haushaltszusagen für das Folgejahr spätestens im Juni des laufenden Jahres erfolgen.

4. Für die Umstrukturierung der Hochschullandschaft ist die Einrichtung eines zusätzlichen Sonderfonds außerhalb der Hochschulhaushalte unerlässlich.

Diese vier Punkte sind Voraussetzung dafür, nicht die gleichen Erfahrungen wie Mitte der 90er Jahre machen zu müssen und nicht in den lähmenden Zustand, der vor den Strukturbeschlüssen bestand, zu verfallen.

Nähere Informationen:
Rektorat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Katrin Rehschuh (Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 0345 55-21002, Fax: 0345 55-27075
E-Mail: rehschuh@rektorat.uni-halle.de

 
  21.03.2003, Dr. Margarete Wein
 
     
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