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BIOTECHNOLOGIE - EIN MARKENZEICHEN FÜR DIE STADT HALLE UND DIE REGION

Fortsetzung des "Innovativen Regionalen Wachstumskerns Halle" am Standort
weinberg campus bis Ende 2006 gesichert

Neues Verbundprojekt "WWW - Wertschöpfung durch Proteine als Wirkstoffe und
Werkzeuge" mit vier Untenehmen und vier akademischen Arbeitsgruppen gestartet

 
Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Allianz „Technologien zur industriellen Produktion therapeutischer rekombinanter Proteine“ (2001 bis 2003) hatten sich fünf akademische Arbeitsgruppen und zwei Unternehmen aus Halle (Saale) erfolgreich zusammengeschlossen. Ziel war es, innovative Technologien zur Produktion einer bisher wirtschaftlich kaum zugänglichen Klasse von Proteinen zu entwickeln und industriell umzusetzen.

Die in der Allianz erfolgreich abgeschlossenen Arbeiten werden seit Januar 2004 in einem vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Forschungsverbundprojekt "WWW - Wertschöpfung durch Proteine als Wirkstoffe und Werkzeuge" fortgesetzt, in dem nunmehr vier industrielle Partner (ACGT ProGenomics AG, Scil Proteins GmbH, Probiodrug AG, und Novosom AG) sowie vier akademische Arbeitsgruppen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Standort weinberg campus in Halle (Saale) zusammenarbeiten.

Die Ziele umfassen sowohl die Entwicklung von Proteinen als Diagnostika und Therapeutika als auch den Einsatz von Proteinen als Werkzeuge, beispielsweise für die Proteinreinigung, die Identifikation von niedermolekularen Wirkstoffen, oder als Fähre für den Wirkstofftransport. Die Förderung dieses Schwerpunktprojektes erfolgt seit 2004 durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt sowie durch das Kultusministerium des Landes. Das nachhaltige Wachstum der Allianz spiegelt sich durch die Erweiterung von zuletzt 31 auf insgesamt 48 hochwertige Arbeitsplätze wider.

Gute Entwicklungschancen für Gründerfirmen
Durch die hervorragende wissenschaftliche Qualifikation der akademischen Partner können die vier beteiligten Unternehmen am Standort weinberg campus exzellent ausgebildete Mitarbeiter rekrutieren. Die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Akademikern aus der Region Mitteldeutschland räumt den Gründerfirmen mittel- und langfristig sehr gute Entwicklungschancen ein, und gleichzeitig wird ein Abwandern von exzellent ausgebildeten Wissenschaftlern aus der Region vermieden.

In Halle (Saale) hat sich die Biotechnologie zu einem schnell wachsenden Wirtschaftszweig entwickelt. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts war die Region ein führender Standort der chemischen Industrie. In den siebziger und achtziger Jahren wurde dieses Zentrum um die Biochemie und die Biotechnologie erweitert. Durch die Koordinierung von Forschungsanstrengungen und die Fokussierung auf die Kernkompetenzen am Standort wird in der neu formierten Allianz ein Wissensvorsprung für die effiziente Produktion von innovativen, diagnostisch und therapeutisch relevanten Proteinen aufgebaut und umgesetzt.

(Prof. Dr. Rainer Rudolph, Ingrid Godenrath, 16. Juni 2004)

Kontakt:
Prof. Dr. Rainer Rudolph
Institut für Biotechnologie
Tel.: 034555-24860
info@wachstumskern-halle.de
http://www.wachstumskern-halle.de

Beteiligte Unternehmen:
ACGT ProGenomics AG
http://www.acgt-progenomics.de
Scil Proteins GmbH
http://www.scilproteins.com
Probiodrug AG
http://www.probiodrug.de
Novosom AG
http://www.novosom.com

Beteiligte akademische Partner der Universität Halle:
Arbeitsgruppe Prof. Dr. Rainer Rudolph
http://www.biochemtech.uni-halle.de
Arbeitsgruppe Prof. Dr. Milton T. Stubbs
http://www.biochemtech.uni-halle.de/xray
Arbeitsgruppe Prof. Dr. Renate Ulbrich-Hofmann
http://www.biochemtech.uni-halle.de/biotech
Arbeitsgruppe Prof. Dr. Andreas Lübbert
http://www.iw.uni-halle.de/bio
 
  Ingrid Godenrath, 16.06.2004
 
     
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