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„CHRISTIAN WOLFF UND DIE EUROPÄISCHE AUFKLÄRUNG“
1. Internationaler Christian-Wolff-Kongress in Halle
 
Am Sonntag, dem 4. April 2004, um 18.00 Uhr beginnt im Freylinghausen-Saal (Hauptgebäude der Franckeschen Stiftungen, Franckeplatz 1, Haus 1) die Eröffnungsveranstaltung des 1. Internationalen Christian-Wolff-Kongresses.

Christian Freiherr von Wolff
(1679-1754),
der bedeutendste Vertreter
der Deutschen Aufklärung,
Professor der Philosophie
und der Mathematik
in Halle an der Saale
und in Marburg
(Bild eines unbekannten
Malers im 1. Drittel
des 18. Jahrhunderts)


Quelle:
Zentrale Kustodie
der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg

Aus Anlass des 250. Todestages von Christian Wolff, dem bedeutendsten und wirkungsmächtigsten Philosophen der Früh- und Hochaufklärung, veranstaltet das Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (IZEA) vom 4. bis 8. April 2004 in den Franckeschen Stiftungen den 1. Internationalen Christian-Wolff-Kongress zum Thema „Christian Wolff und die Europäische Aufklärung“.

In Plenarvorträgen, öffentlichen Abendvorträgen und 12 Sektionen sollen Christian Wolffs Werk und seine Wirkung im Kontext der Europäischen Aufklärung sowie seine Bedeutung für die Philosophie und Kulturgeschichte der Neuzeit untersucht werden. Rund 150 aktive TeilnehmerInnen aus 20 Ländern, haben sich angemeldet, 15 Fachgebiete sind vertreten.

Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, der am Montag, dem 5. April 2004, einen wissenschaftlichen Abendvortrag zum Thema „Die aufgeklärte Universität - Akademische Freiheit und Lehrreform“ halten wird. Der ehemalige Direktor der Franckeschen Stiftungen, Prof. Dr. Dr. h .c. mult. Paul Raabe, wird im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 250. Todestag Christian Wolffs am Donnerstag, dem 9. April 2004, einen wissenschaftlichen Vortrag zum Thema „Wolff in Halle“ halten.. Für Prof. Dr. Jean Ecole, den Herausgeber der großen Wolff-Werke-Ausgabe und bedeutenden Wolff-Forscher ist am Mittwoch, dem 7. April 2004, eine Ehrenpromotion vorgesehen. Am Donnerstag, dem 8. April 2004, wird im Christian-Wolff-Haus eine Ausstellung unter dem Titel „Über die Freiheit zu philosophieren - Christian Wolff und das Jahrhundert der Aufklärung“ eröffnet.

In Kooperation mit der Stadt Halle (Saale) und dem Stadtmuseum Halle (Christian-Wolff-Haus) wird eine Medaille zum Gedenken an den 250. Todestag Christian Wolffs geprägt.

Die kultur- und geistesgeschichtliche Bedeutung Christian Wolffs im Zeitalter der Europäischen Aufklärung ist kaum zu überschätzen. Kein anderer Gelehrter hat auf die Bildung seiner Zeit und über die Grenzen seines Landes hinaus ein vergleichbare Wirkung ausgeübt. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts und darüber hinaus waren die Lehrstühle für Philosophie an den Hochschulen und Universitäten Deutschlands von Wolff-Schülern besetzt. Auch in Ost- und Südosteuropa fand die Lehre Wolffs eine große und andauernde Verbreitung. Es ist bekannt, dass Wolff aufgrund einer gegen ihn gerichteten Kampagne der halleschen Pietisten unter demütigenden Umständen im Jahre 1723 auf Weisung Friedrich Wilhelms I. das Land verlassen musste. 1740 erfolgte durch Friedrich den Großen die Rehabilitierung des inzwischen zu Weltruhm gelangten Gelehrten, der in einem Triumphzug nach Halle zurückkehrte und dort an der Vollendung seines Lebenswerks arbeitete.

Nähere Informationen:

Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg
Institut für Philosophie
Schleiermacherstraße 1
Tel.: 0345 55-24390
E-Mail: stolzenberg@phil.uni-halle.de
Internet: http://www.izea.uni-halle.de/veranst/wolffkon.htm
 
  Dr. Margarete Wein, 30.03.2004
 
     
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