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GEDENKTAFEL FÜR JURISTEN KARL WITTE
Enthüllung an langjähriger hallescher Wohnstätte am 7.7.07
 
Am Samstag, 7. Juli 2007, wird am „Riesenhaus“ (Große Brauhausstr. 16) in Halle um 13:30 Uhr eine Gedenktafel für den Professor der halleschen Juristenfakultät Karl Witte (1800-1883) enthüllt, der in diesem Haus lange Jahre gewohnt hat.

Durch eine großzügige finanzielle Zuwendung der Familie Witte ist es gelungen, eine Gedenktafel für Witte herzustellen. Die feierliche Enthüllung erfolgt unter Mitwirkung von Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, den Nachkommen Karl Wittes und Schülern des städtischen Konservatoriums.

Karl Witte kam am 1. Juli 1800 in Lochau (Saalkreis) zur Welt. Sein ehrgeiziger Vater vollzog an ihm (erfolgreich) ein „Erziehungsexperiment“. Der Knabe sollte als „Wunderkind von Lochau“ in die Geschichte eingehen. Mit 13 Jahren erhielt er von der Gießener Universität den Ehrendoktor der Philosophie. Mit 17 Jahren wurde er in Heidelberg für Rechtswissenschaft habilitiert. Danach war er als Professor für Römisches Recht in Breslau tätig. 1833 kam er nach Halle. An der hiesigen Juristenfakultät wirkte er nicht weniger als fünf Jahrzehnte als Professor für Römisches Recht. Einen bleibenden Namen hat er sich jedoch in der Dante-Forschung und mit der Übersetzung italienischer Renaissanceliteratur ins Deutsche gemacht.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Heiner Lück
Tel.: 0345 55 23200 oder 23202
E-Mail: heiner.lueck@jura.uni-halle.de

 
  Carsten Heckmann, 03.07.2007
 
     
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