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Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik vereinbart offizielle Kooperation
mit Andrássy Gyula-Universität in Budapest
 

Das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik in der Leucorea und die Andrássy Gyula-Universität in Budapest heben, nach zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten, ihre Kooperation auf offizielle Ebene. Im Mai unterzeichnete Prof. Dr. Ingo Pies, wissenschaftlicher Direktor des Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik und Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, den Kooperationsvertrag in Budapest. Mit der Andrássy Gyula-Universität hat das Wittenberg-Zentrum einen kompetenten und zuverlässigen Partner für seine Osteuropaaktivitäten gefunden, mit dem zusammen in nächster Zeit verschiedenartige Projekte und Seminarveranstaltungen, insbesondere im Bereich der Korruptionsprävention, durchgeführt werden können.

Prof. Dr. Ingo Pies,
Wissenschaftlicher Direktor
des WZGE,
und Prof. Dr. Kengyel Miklós,
Rektor
der Andrássy Gyula-Universität
(v. l. n. r.)


Copyright: WZGE

„Gerade im Zuge der EU-Osterweiterung werden die neuen EU-Mitglieder und übrigen Staaten Osteuropas als politische und wirtschaftliche Kooperationspartner für Mitteleuropa immer bedeutsamer. Ich freue mich darüber, dass das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik mit der renommierten deutschsprachigen Andrássy Gyula-Universität in Budapest einen Partner gefunden hat, mit dem unsere Aktivitäten im osteuropäischen Raum auf ein solides Fundament gestellt werden können“, betonte Professor Pies.

Bereits im November letzten Jahres war Professor Péter Á. Bod, ein renommierter und international geschätzter Wirtschaftswissenschaftler, für eine Woche in Wittenberg zu Gast. Professor Bod ist Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik der Budapester Universität für Wirtschaftswissenschaften und Öffentliche Verwaltung sowie Vorsitzender der Stiftung der Andrássy Gyula-Universität. Außerdem war er in Ungarn Minister für Wirtschaft und Handel sowie Präsident der Ungarischen Nationalbank. Prof. Bod nutzte die Gelegenheit, an verschiedenen Veranstaltungen und Fachgesprächen teilzunehmen. Im Januar diesen Jahres besuchte dann Prof. Dr. Klaus Beckmann für eine Woche das Wittenberg-Zentrum. Prof. Dr. Klaus Beckmann ist derzeit Universitätsprofessor für Finanzwissenschaft an der Andrássy Gyula-Universität (ferner deren designierter Prorektor). Auch Prof. Beckmann beteiligte sich an mehreren Veranstaltungen und brachte seine Fachkompetenz bei verschiedenen Aktivitäten des Wittenberg-Zentrums ein.

Andrássy Gyula-Universität:
Internet: http://www.andrassyuni.hu

Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik
Collegienstraße 62
06886 Lutherstadt Wittenberg
Tel.: 03491 466257
Fax: 03491 466258
E-Mail: info@wcge.org
Internet: www.wcge.org

Hintergrund:

Das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik in der Leucorea wurde 1999 von dem ehemaligen UN-Botschaf­ter Andrew Young sowie dem ehemaligen deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher als zunächst transatlantische Initiative ins Leben gerufen. Es ist dem Ziel verpflichtet, den Aufbau einer neuen, stärker prinzipien-orientierten Weltordnung mitzugestalten, die im globalen Maßstab auf wechselseitige Kooperation ausgerichtet ist: auf Frieden, Demokratie und allgemeinen Wohlstand zur Befriedigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Bedürfnisse. Das innovative Arbeitsprogramm des Wittenberg-Zentrums zielt auf die Verbindung zwischen interdisziplinärer wissenschaftlicher Forschung, praktischer Umsetzung in moderierten Dialogprozessen und dem Training junger internationaler Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Die Andrássy Gyula-Universität in Budapest wurde als deutschsprachige Universität im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung gegründet. Das Ziel war es, durch die fundierte Ausbildung von Führungskräften für den Auswärtigen Dienst, zum EU-Beitrittsprozess des mitteleuropäischen Raumes beizutragen. Die Absolventen sollen durch die Studienprogramme in die Lage versetzt werden, jene umfassenden juristischen, ökonomischen und diplomatischen Kenntnisse zu erwerben bzw. über jene historischen und kulturellen Zusammenhänge in Mitteleuropa informiert zu sein, die sie benötigen, um sich als Diplomaten, nationale oder internationale Beamte, als Politiker, als Führungskräfte in der Wirtschaft oder als Wissenschaftler in den nachstehenden Bereichen bzw. Institutionen zu bewähren.
 
  Dr. Margarete Wein, 17.06.2004
 
     
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