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GREGORIANISCHE VESPER ZUM SEMESTERABSCHLUSS
  24.01.2003
 
Die Universitätsgemeinde der halleschen Alma Mater lädt anlässlich des Semesterendes zu einer Gregorianischen Vesper - Fest der Darstellung des Herrn im Tempel (Lichtmess) in lateinischer Sprache nach dem Antiphonale Monasticum OSB - herzlich ein.
Sie wird am kommenden Wochenende in der Stiftskirche auf dem Petersberg bei Halle und in der Magdalenenkapelle der halleschen Moritzburg gefeiert.


Am Sonnabend, 1. Februar 2003, 18:00 Uhr, Stiftskirche Petersberg
und
am Sonntag, 2. Februar 2003, 18:00 Uhr, Maria-Magdalenen-Kapelle der Moritzburg in Halle.
Es singt die Schola Cantorum der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universi-
tät.

Das "Fest der Darstellung des Herrn" geht auf eine biblische Geschichte zurück. Erstgeborene Knaben wurden im biblischen Israel im Tempel Gott geweiht (=dargestellt). So tat es auch Maria mit ihrem Jesus-Kind 40 Tage nach der Geburt (25. Dezember bis 2. Februar). Im Tempel treffen sie den sehr alten Simeon, der in dem Baby den Messias erkennt und Gott ein Loblied singt, weil er sich freut, vor seinem Tod noch den Heiland sehen zu dürfen.
Dieser Festtag ist von der Lichtsymbolik geprägt, weil in Jesus Christus das Licht in die Welt kommt. Schon im antiken Jerusalem und in Rom wurden an diesem Tag zahlreiche Fackelprozessionen durchgeführt. Man weihte auch die neuen Kerzen und entfernte die alten Kerzen sowie den Weihnachtsschmuck aus den Häusern. Die im alltäglichen Sprachgebrauch verwendete Bezeichnung "Maria Lichtmess" (2. Februar) hat hier ihren Ursprung. In beiden Vespern am 1. und 2. Februar werden ebenfalls kleine Lichterprozessionen durchgeführt.

Gregorianik ist der mittelalterliche einstimmige lateinische Gesangsstil, der für Jahrhunderte (in manchen Bereichen bis heute) die christlichen Gottesdienste und Kirchenmusik bestimmte. Es ist ein schlichter Musikstil, der zum Meditieren oder Träumen anregt. Es wird in beiden Gottesdiensten keine Predigt geben, alle Texte werden gesungen. Der Eintritt ist frei.

(Erik Dremel, 24. Januar 2003)

Ansprechpartner:
Erik Dremel
Tel.: 0345/ 55 230 44
E-Mail: dremel@theologie.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 24.01.2003
 
     
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