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HALLE IN JAPAN PRÄSENT
Sieben deutsche Forscher bei Workshop in Tokyo
 
„Deutschland in Japan“ - ein Jahr lang, 2005 und 2006, ist Deutschland im fernen Nippon präsent, besonders auf den Gebieten Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Auch Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sind dabei. Die halleschen Ingenieurwissenschaftler (mit Aktivitäten auf dem Life Science Gebiet) und Pharmazeuten reisen im Mai 2005 zu einem hochkarätigen Meeting nach Tokyo. Unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes wird, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das fernöstliche Pendant Japan Society for Promotion of Science (JSPS), ein interdiszipli­närer Workshop zu brisanten Fragestellungen der Kristallisationsbildung im Bereich der Pharmaka durchgeführt. Komplettiert wird diese für Ingenieure und Pharmazeuten gleichermaßen interessante Veranstaltung mit Podiumsdiskussionen und einer speziellen Postersession.

Vom 10. bis zum 12. Mai 2005 treffen sich an der Waseda-Universität Tokyo - einer der beiden renommiertesten privaten Universitäten in Japan - sieben japanische und sieben deutsche Wissenschaftler der genannten Fachgebiete. Die Japaner kommen aus verschiedenen Spitzenuniversitäten des Landes: Prof. Dr. Izumi Hirasawa (Waseda University), Prof. Dr. Mitsutaka Kitamura (Hiroshima University), Prof. Dr. Hiroshi Ooshima (Osaka City University), Prof. Dr. Hiroshi Takiyama (Tokyo Univerity of Agriculure), Prof. Dr. Yoshiaki Kawashima (Gifu Pharmaceutical University), Prof. Dr. Katsuhide Teda (Toho University) und Prof. Dr. Makoto Ohtsuka (Kobe Pharmaceutical University). Von der Martin-Luther-Universität sind dabei: Prof. Dr. Dr. Reinhardt H. H. Neubert (Pharmazeut und Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und internatio­nale Beziehungen), Prof. Dr. Joachim Ulrich (Verfahrenstechniker), Prof. Dr. Jörg Kreßler (Bioingenieur), Prof. Dr. Karsten Mäder (Pharmazeut) und Dr. Matthew J. Jones (Verfahrenstechniker). Außerdem gehören der deutschen Gruppe Prof. Dr. Axel König von der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg und Prof. Dr.-Ing. Matthias Kind (Chemie-Ingenieur) von der Universität Karlsruhe (TH) an.

Neben den 14 eingeladenen Wissenschaftlern werden etwa 30 bis 40 weitere japanische WissenschaftlerInnen verschiedener Fachdisziplinen und ebenso viele VertreterInnen der Wirtschaft, insbesondere der Pharmakonzerne zu diesem Workshop erwartet. In Anbe­tracht der starken Wachstumstendenz und der Konzentration der industriellen Forschungskompetenz gerade in dieser Branche (in den letzten Jahren reduzierte sich durch Fusionen die Zahl der internationalen Pharmakonzerne von ca. 30 auf 10: so fusionierten z. B. Höchst und Rhone-Poulenc zu Aventis oder Sandoz und Ciba Gaigy zu Novartis) ist es ungeheuer wichtig, dass sich deutsche Forscher an diesem Prozess beteiligen - nicht zuletzt, um auch künftig teilzuhaben an den zu vergebenden Stipendien und Sponsorengeldern für die Forschung.

Das Engagement der DFG auch bei diesem Projekt zeigt, dass die Qualität, mit der sich die Professoren des vormaligen FB Ingenieurwissenschaften (die Initiatoren und erfolgreichen Einwerber des Projektes auf deutscher Seite) im Zuge der Neustrukturierung der MLU konstruktiv mit ihren Forschungsaktivitäten und internationalen Beziehungen einbringen, im bundesweiten Vergleich anerkannt wird.

Nähere Informationen:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Fachbereich Ingenieurwissenschaften
Prof. Dr. Joachim Ulrich
Telefon: 0345 55-28400
E-Mail: joachim.ulrich@iw.uni-halle.de
 
  Dr. Margarete Wein, 02.05.2005
 
     
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