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Deutschlandjahr 2005/2006 in Japan

MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT ORGANISIERT AUFTAKTVERANSTALTUNG
 
Im Rahmen des Deutschlandjahres 2005/2006 in Japan präsentiert sich die Bundesrepublik mit einer Vielzahl herausragender kultureller Ereignisse sowie wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Projekte.
Als Auftaktveranstaltung zum Themenkreis Wissenschaft soll der interdisziplinäre Kongress „Umwelt und Wissenschaft - Konzepte und strategische Ziele für die Zukunft“, vom 9. bis 11. April 2005 in Tokio stattfinden. Initiatoren sind das Universitätszentrum für Umweltwissenschaften (UZU) und das Seminar für Japanologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die beide auch mit der Organisation beauftragt wurden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), letzterer ist für die technische Abwicklung vor Ort zuständig, fördern die Veranstaltung, die in Verbindung mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin durchgeführt wird.

Umweltwissenschaftliche Forschungsansätze sowie die politische Umsetzung ihrer Ergebnisse in Deutschland gelten seit Beginn der 1990er Jahre in Japan als Vorbild. Ökosteuer, Energieeinspeisegesetz und Abfallpolitik sind einige dieser zentralen Themen - das deutsche Kreislauf-wirtschaftsgesetz hat die japanische Gesetzgebung beeinflusst. "Diese umweltpolitischen Maßnahmen sowie die ihnen zugrunde liegende umweltpolitologische und umweltökonomische Forschung haben das umweltpolitische Image Deutschlands in Japan in den letzten zehn Jahren in einer Weise geprägt“, so Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost (Seminar für Japanologie), "dass man dort von Deutschland als einem umweltpolitischen Vorreiter spricht“. Und Prof. Dr. Peter Wycisk, Geschäftsführender Direktor des UZU, weist auf den gegenseitigen Bezug von Umwelt und Wissenschaft hin: "Auf dem Kongress werden sowohl innovative naturwissenschaftlich-technische Konzepte, als auch auf umweltpolitischstrategische Ziele für die Zukunft thematisiert. Dabei stehen besonders innovative Themen wie die der integrierten Umweltbewertung, die Möglichkeiten der CO2-Einlagerung im geologischen Untergrund, die Perspektiven der Nutzung von Methanhydraten sowie Brennstoffzellen unter dem Blickwinkel zukunftsorientierter Lösungsansätze zur Diskussion".

Die Kongress-Thematik wird durch 25 der renommiertesten Umweltwissenschaftler Deutschlands sowie sieben japanische Kollegen repräsentiert. Als Plenar-Redner konnten bisher Prof. Dr. Hartmut Graßl, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung "Globale Umweltveränderungen" (WGBU) und Prof. Dr. Ernst Ulrich. v. Weizsäcker (MdB) gewonnen werden.

Auch eine Vielzahl von Einzelthemen, unter anderem Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft, Ökologisches Wirtschaften und nachhaltige Unternehmen, Umweltpolitik und ökologische Modernisierung, die Rolle von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, Recht und Gemeinschaftsgüter, Integrierte Umweltbewertung sowie Innovationen und zukunftsorientierte Konzepte, werden auf der Tagung erörtert.

Informationen zum Kongress:
http://www.uzu.uni-halle.de/tokyo_2005

(Dr. Dr. Klaus-Peter Meinicke, Ingrid Godenrath, 29. November 2004)

Kontakt:
UZU-Geschäftsstelle
Dr. Dr. Klaus-Peter Meinicke
Tel.: 0345 55-21746
E-Mail: meinicke@uzu.uni-halle.de
 
  Dr. Margarete Wein, 20.10.2004
 
     
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