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CHRISTIAN THOMASIUS - WEGBEREITER MODERNER RECHTSKULTUR
Rechtswissenschaftliche Konferenz vom 20.-23. Januar 2005 mit öffentlichem Abendvortrag
 
Aus Anlass des 350. Geburtstages von Christian Thomasius, dem geistigen Begründer der Universität Halle, führenden Kopf der deutschen Frühaufklärung und mutigen Kämpfer gegen Folter und Hexenprozesse, findet vom 20.-23. Januar 2005 in Halle an der Saale eine rechtswissenschaftliche Konferenz zu dem Thema: "Christian Thomasius (1655-1728) als Wegbereiter moderner Rechtskultur und Juristenausbildung"statt.

Auf der Konferenz, die am 20. Januar 2005, 18.15 Uhr, im Freylinghausen-Saal der weltberühmten Franckeschen Stiftungen zu Halle an der Saale eröffnet wird, werden 20 namhafte WissenschaftlerInnen aus der Schweiz, der Ukraine und Deutschland die zukunftsweisenden Ideen des Christian Thomasius auf den Gebieten der Rechtswissenschaft, Juristenausbildung und Universitätsverfassung aufgreifen und vor dem Hintergrund moderner gesellschaftlicher Fragestellungen erörtern.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung im Freylinghausen-Saal - zu der alle interessierten Studierenden, Uni-Angehörige sowie BürgerInnen der Stadt Halle und der Region herzlich eingeladen sind - hält Prof. Dr. iur. Klaus Luig aus Köln den Abendvortrag zu „Christian Thomasius als Jurist der Aufklärung“.

Als GrußrednerInnen werden erwartet: Staatssekretär Wolfgang Böhm, die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle, Ingrid Häußler, Prorektor Prof. Dr. Hans-Joachim Solms, und der Dekan der Juristischen Fakultät, Prof. Dr. Winfried Kluth. Die wissenschaftliche Leitung der Konferenz liegt in den Händen von Prof. Dr. Heiner Lück, der im Auftrag der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg das "Christian-Thomasius-Jahr 2005" initiiert hat und für dessen Durchführung mit vielen interessanten Veranstaltungen verantwortlich zeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Stadt Halle an der Saale, die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig sowie viele Geistes- und Kulturschaffende, aber auch Repräsentanten der Industrie und des Handwerks Mitteldeutschlands, ehren damit eine Persönlichkeit, deren Gedanken bis heute wirksam sind. Die Diskussion um das radikale Verbot der "Folter" - in einem Aufsehen erregenden Gerichtsprozess vor wenigen Wochen - hat die Lebendigkeit thomasischer Prinzipien erneut auf eindrucksvolle Weise vor Augen geführt.

Weiterführende Informationen zur Konferenz unter
http://www.jura.uni-halle.de

(Prof. Dr. Heiner Lück, Ingrid Godenrath, 18. Januar 2005)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Heiner Lück
Tel.: 0345 55-23200
E-Mail: lueck@jura.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 18.01.2005
 
     
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