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"EXZELLENTE ÜBERSICHT"
Pharmazeuten mit bedeutender Publikation zu Zielstrukturen für Arzneimittel
 
Wie ein bestimmtes Medikament wirkt, hängt davon ab, wie gut es sein Ziel findet. Die Zielstrukturen im Körper werden mit dem englischen Begriff „Targets“ bezeichnet. Über diese „Targets“ hat die Arbeitsgruppe von Professor Peter Imming, Pharmazeut an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, nun einen Artikel in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht. Der Artikel erfreut sich internationaler Wahrnehmung und Wertschätzung.

Der ausführliche Beitrag ist erschienen in der Zeitschrift „Nature Reviews Drug Discovery“. Er beinhaltet erstmalig eine Zusammenstellung aller „Targets“, mit denen die gegenwärtig international zugelassenen Arzneistoffe wechselwirken. Außerdem enthält er eine ausführliche wissenschaftliche Diskussion, was ein „Target“ überhaupt ist.

Der Artikel wurde nun in der Online-Plattform „Faculty of 1000“ als „must read“, also unbedingt zu lesen, eingestuft und empfohlen. Die „Faculty of 1000“ stellt die besten Forschungspublikationen zusammen. Dr. Ron Magolda, Forschungschef der Pharmafirma Wyeth, schrieb: „Exzellente Übersicht und Katalogisierung von Arzneistoff-Targets. Zeigt auf, wohin sich die Arzneistoff-Entdeckung in der Nach-Human-Genom-Ära entwickeln wird.“ Prof. Christopher Schofield, Universität Oxford, schrieb: „Der Artikel ist stimulierend, weil er die schwierigen und kontroversen Fragen angeht, was ein Arzneistoff-Target eigentlich ist und wie viele Targets es gibt.“

„Über diese internationale Wahrnehmung und Wertschätzung unserer Arbeit freuen wir uns natürlich sehr“, sagte Prof. Dr. Peter Imming vom Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität. „Targets“ haben große Bedeutung für die Arzneimittelforschung. „Es handelt sich um spezifische molekulare Strukturen, vor allem Enzyme und Rezeptoren. Wie ein bestimmter Arzneistoff wirkt, hängt davon ab, welches oder welche Targets er ‚trifft’.“ Die Wissenschaftler wollen die „Targets“ bekannter Arzneistoffe kennen und neue „Targets“ identifizieren, um „alte“ Medikamente besser einsetzen und neue entdecken oder entwickeln zu können. Immer mehr versucht man dabei, der Dynamik der molekularen Vorgänge der Arzneistoffwirkung auf die Spur zu kommen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Peter Imming, Institut für Pharmazie
Tel.: 0345-55 25175
E-Mail: peter.imming@pharmazie.uni-halle.de

 
  Carsten Heckmann, 22.12.2006
 
     
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