Tag der Forschung 1999

Am 24. Juni führt die Martin-Luther-Universität – wie auch im vergangenen Jahr – gemeinsam mit der Stadt und ihren wissenschaftlichen Einrichtungen den Tag der Forschung durch.

Vielseitiges Programm auf dem Markt

Zum zweiten Mal wird das Stadtzentrum Hauptschauplatz der Veranstaltungen sein. Die öffentlichen Präsentationen der Fakultäten und Fachbereiche der Martin-Luther-Universität und der außeruniversitären Forschungsinstitute auf dem Marktplatz, aber auch das Programm auf der dortigen Show-Bühne werden im Mittelpunkt stehen. Erstmals beteiligen sich in diesem Jahr der Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Nordost, und das größte Chemieunternehmen unserer Region, die BSL Olefinverbund GmbH, mit eigenen Ständen.

Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle Festsitzung des Akademischen Senats im Stadthaus. Den Festvortrag „Kooperation und Innovation" hält eine prominente Persönlichkeit aus Wirtschaft und Wissenschaftsorganisation: Prof. Dr. Dr.- Ing. E. h. Heribert Offermanns aus Frankfurt/Main, Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds der Chemischen Industrie, Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie des Präsidiums des Vorstands der Gesellschaft Deutscher Chemiker und Vorstandsmitglied der DEGUSSA-Hüls AG. In dieser Veranstaltung werden auch die Preise für Wissens-und Technologietransfer, für Innovationen in der Lehre und der Christian Wolff-Preis für Nachwuchswissenschaftler verliehen.

Vorträge zu aktuellen Themen

Am Nachmittag findet im Stadthaus eine Vortragsreihe zu gegenwärtig sehr aktuellen Themen statt. Die Mediziner Prof. Dr. Dr. Alexander S. Kekulé, Prof. Dr. Wolfgang Christian Marsch und Prof. Dr. Ulrich Schneyer sowie die Pharmazeuten Prof. Dr. Peter Nuhn und Prof. Dr. Henning Schröder sprechen über „AIDS-Wer stoppt die Epidemie?" und „Lifestyle-Pharmaka". Das Wirken lokaler und internationaler Netze im Zeitalter der Informationsgesellschaft und die damit verbundenen Fragen zum System Mensch-Computer stehen im Mittelpunkt des Vortrags „Regionale und globale Vernetzung von Prozessen in der Wirtschaft" von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lassmann. Natürlich besteht im Anschluß an alle Vorträge die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Probleme zu diskutieren. In einer weiteren Veranstaltung wird die Problematik des Gegensatzes „Alt und Jung" behandelt und dabei die Frage „Drama oder Dialog zwischen den Generationen" unter zahlreichen Aspekten diskutiert. Hierfür zeichnet der Fachbereich Erziehungswissenschaften verantwortlich.

Programm der Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentren

Erstmalig wird in diesem Jahr durch die Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentren ein Programm für die Ausweitung der transdisziplinären Forschung angeboten. Zu nennen sind hier ein Status-Serminar zu Fragen der „Kernmagnetischen Resonanzmethoden an der Martin-Luther-Universität" in Physik, Chemie und Medizin – organisiert vom Zentrum für Materialwissenschaften – sowie ein Workshop des Biozentrums zur „Mikroskopie in der Biologie". An diesen Veranstaltungen nehmen Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik Freiburg/Halle und des Instituts für Pflanzenbiochemie Halle aktiv teil, was auch ein Zeichen für die Konsolidierung der Kooperation am Wissenschaftsstandort Halle ist.

Das vollständige PROGRAMM des Tages der Forschung befindet sich ebenfalls im Internet. Mit Fragen zu den Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an den Prorektor für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Frank Janowski (Tel.: 55 21450) und an den Referenten in diesem Prorektorat, Dr. Peter Wähner (Tel.: 55 21452),
e-mail: waehner@rektorat.uni-halle.de

Dr. Monika Lindner (19.05.1999)


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