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Internationaler Workshop an der Martin-Luther-Universität

DIE ÖKOLOGISCHEN VERÄNDERUNGEN VON STÄDTEN UND IHREM UMLAND
 
Erarbeitung von Grundlagen für Masterstudiengang "Urban Ecology" und Einrichtung eimes internationalen Promotionskollegs

Im Rahmen eines zweitägigen internationalen Workshops zum Thema "Stadtökologische Auswirkungen des Nutzungswandels in Kernstadt und Suburbanraum" treffen sich am 27. Oktober 2003 zirka 60 national und international renommierte Wissenschaftler aus Österreich, Polen, Ungarn, Russland und Deutschland sowie Nachwuchswissenschaftler. Am Beispiel ausgewählter Regionen Mittel- und Osteuropas sowie Russlands, wollen sich die Experten mit Fragen der ökologischen Veränderungen von Städten und ihrem Umland auseinandersetzen.
Die Veranstaltung beginnt am 27. Oktober, 8.30 Uhr, im Hörsaal XIII des Uni-Hauptgebäudes auf dem Universitätsplatz 11, in Halle (Saale). Die Tagung wird im Rahmen des SUREMA-Netzwerkes von dem Fachbereich Geowissenschaften (Fachgebiet Geoökologie) in Kooperation mit dem Universitätszentrum für Umweltwissenschaften (UZU) ausgerichtet. Die wissenschaftliche Leitung liegt in den Händen von Prof. Manfred Frühauf und Dr. Martin Sauerwein.

Zwei Hauptschwerpunkte bestimmen den Verlauf des Workshops: 1. Erarbeitung eines Forschungskonzeptes mit dem Schwerpunkt "Integrative Umweltanalyse am Beispiel von modellhaften Stadtregionen". 2. Einbindung der Problematik "Stadtökologie" in Lehre und Ausbildung.
Als wertvolle Hilfe und Unterstützung für das zukünftige Forschungskonzept werden sich die Erfahrungsberichte aus laufenden internationalen Forschungsvorhaben erweisen, die von den in- und ausländischen Referenten abgegeben werden. Innerhalb dieser Projekte erfolgten verschiedene Untersuchungen, unter anderem zur Veränderung des städtischen Wasserhaushaltes, von Flora und Fauna in urbanen Räumen, des Stadtklimas und der städtischen Böden. Nützliche Informationen gibt es auch zu Fragen der Anwendung satellitenbildgestützter Fernerkundung und zu Aspekten der nachhaltigen Entwicklung von Stadtregionen.
Für die Einbindung von "Stadtökologie" in Lehre und Ausbildung wollen die WissenschaftlerInnen zum einen Grundlagen für einen multi-institutionellen Masterstudiengang "Urban Ecology" erarbeiten, der Studierenden die Möglichkeit gibt, an einer Vielzahl kooperierender Universitäten stadtökologische Lehrveranstaltungen zu besuchen. Zum anderen soll die Einrichtung eines internationalen Promotionskollegs den jetzigen und künftigen Doktoranden eine innovative Diskussionsplattform bieten. Dieses Kolleg ist für Dozenten und Promovenden in- und ausländischer Universitäten gedacht und soll in Form von "rotierenden" Sommerschulen etabliert werden. So ist voraussichtlich 2004 die Humboldt-Universität in Berlin verantwortlich und im Jahr 2006 die Universität in Innsbruck.

Hintergrund des Workshops
Im vergangenen Jahr fand ein internationaler Kongress statt, der das Netzwerk "SUREMA" thematisierte. Hinter der Abkürzung verbirgt sich die Bezeichnung "Sustainable Resource and Land-Use Management", oder "Nachhaltiges Ressourcenmanagement". "SUREMA" stellt ein internationales wissenschaftliches Netzwerk dar, das vom Universitätszentrum für Umweltwissenschaften initiiert wurde. Es unterstützt die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zum "Nachhaltigen Ressourcenmanagement" mit internationalen Partnern und wird vom Innovationsfonds des Landes Sachsen-Anhalt 2002 unterstützt. Einen Kongress-Schwerpunkt bildeten damals die urban geprägten Landschaften. Aufbauend auf den Diskussionen dieser Tagung kristallisierte sich ein Subnetzwerk heraus, das sich gemeinsam mit dem SUREMA-Netzwerk auf dem am 27./28. Oktober 2003 stattfindenden Workshop mit den ökologischen Veränderungen von Städten und ihrem Umland auseinandersetzen will.

(Dr. Martin Sauerwein, Ingrid Godenrath, 21. Oktober 2003)

Das ausführliche Programm im Internet:
http://www.geographie.uni-halle.de/geooeko/WorkshopHalle.doc

Ansprechpartner:
Dr. Martin Sauerwein
Tel.: 0345 5526063
E-Mail: mailto:sauerwein@geographie.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 21.10.2003
 
     
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