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  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
SÜTTERLIN-EXPERTEN DRINGEND GESUCHT!
Initiative von Paul-Riebeck-Stift und Seniorenkolleg der MLU
 
Mit 100 Jahre alten handschriftlichen Hinterlassenschaften oder Briefen der Generation der Groß- und Urgroßeltern, hat der Fan der lateinischen Typologie oftmals Probleme - sie können nicht mehr oder nur in Fragmenten gelesen werden. Was also tun mit wertvollen Familiendokumenten und Ur-Großmutters Backrezepten, verfasst in einer uns Heutigen fremdartig erscheinenden Schrift?

Was ist oder was war diese sogenannte Sütterlinschrift? Die Bezeichnung geht auf den Grafiker Ludwig Sütterlin (1865-1917) zurück, der als einer der ersten für eine normierte Handschrift eintrat. Sein Entwurf war seit 1924 verbindlich für den Schreibunterricht an preußischen Grundschulen und wurde ab 1930 (bis 1941) in den Schulen der meisten deutschen Ländern verwendet.


Die Paul-Riebeck-Stiftung und das Seniorenkolleg der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg suchen nun MitstreiterInnen für die Gründung einer „Sütterlinstube“. Diese Sütterlinstube soll ein offenes Angebot für SeniorInnen aus Halle und Umgebung sein und ihnen ermöglichen, in Sütterlins Lettern niedergeschriebene Texte, Urkunden, Großmutters Rezepte oder Familiendokumente zu „übersetzen“.

Mit der Gründungsidee verbindet sich für die Paul-Riebeck-Stiftung eine sehr schöne Geschichte - eine, die „das Leben schrieb“. Alles begann mit einem Anruf aus Zell am Main. Dr. Dieter Ehrhardt am anderen Ende der Leitung wusste zu berichten, dass sein Urgroßvater, Moritz Ehrhardt, Militärmusiker und später Steueraufseher, in der Zeit von 1925 bis 1949 in der Paul-Riebeck-Stiftung wohnte und viel über dieselbe geschrieben hat, etliches in Sütterlin. Es entspann sich ein reger Briefwechsel mit Ehrhardt und unter den Sendungen befand sich unter anderem eine poetische Hommage an den Riebeckpark, versehen mit einem Nachwort in Sütterlin.

Im übrigen kann, wer über die technischen Voraussetzungen verfügt, auch im Internet nachschauen, wie jene Schrift zu schreiben war:

www.peter-doerling.de/Lese/Alphabet.htm

Interessenten wenden sich bitte an
Uta Kranz
(Assistentin der Geschäftsführung/Öffentlichkeitsarbeit)
Paul Riebeck Stiftung zu Halle
Beesener Straße 15
06110 Halle (Saale)
Telefon: 0345 1510200
E-Mail: kranz@paul-riebeck-stiftung.de
 
  Dr. Gisela Heinzelmann, Dr. Margarete Wein, 15.08.2005
 
     
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