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Schelling-Tag in Halle
„Ein von der VERNUNFT verlassener VERSTAND“
 
Friedrich Wilhelm Josef Schelling (1775-1854) ist neben Fichte und Hegel der führende Vertreter der klassischen deutschen Philosophie nach Kant, des sogenannten Deutschen Idealismus. Unter der Überschrift „Ein von der Vernunft verlassener Verstand. Schelling und die Aufklärung“ findet am 13. Juni 2005, im Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (I.Z.E.A.) im Haus 54 (Bibliothek) der Franckeschen Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1, von 9.00-18.00 Uhr, der „Schelling-Tag“ statt.

Mit dem Schelling-Tag als öffentliche Veranstaltung, wurde eine Form philosophischer Diskussion jenseits der Fachpublikation und der Fachtagung gefunden, die sowohl ein studentisches Publikum anzieht als auch interessierte Laien ansprechen will.
Der Deutsche Idealismus formierte sich entscheidend in der Auseinandersetzung mit dem Denken der Aufklärung. Wie Hegel wendete sich Schelling gegen die Trennungen des Rationalismus von Natur und Geist, Sinnlichkeit und Verstand, Freiheit und Notwendigkeit. Schellings Philosophie ist der groß angelegte Versuch, die Grundstrukturen der Wirklichkeit aus einem einheitlichen Prinzip zu begreifen. Dieser Versuch hat bis heute nichts von seiner Attraktivität verloren.

Der Schelling-Tag 2005 in Halle wird Schellings Auseinandersetzung mit der Aufklärung an vier Problemstellungen zur Sprache bringen: dem Verhältnis von Idealismus und Aufklärung (Claus-Artur Scheier, Braunschweig), dem theologischen Rationalismus (Anselm Steiger, Hamburg), der Geschichtsphilosophie (Friedrich Vollhardt, München) und der Philosophie der Kunst (Arne Zerbst, Braunschweig).

Die Schelling-Gesellschaft e. V.
1986 gegründet, verfolgt die Gesellschaft das Ziel, die Kenntnis der Schellingschen Philosophie zu verbreiten und die wissenschaftliche Beschäftigung mit ihr zu fördern. Der Schelling-Tag ist eine besondere Veranstaltungsform der Gesellschaft, die ihren Sitz in Leonberg hat. Einmal im Jahr soll in diesem Rahmen an einer Universität, eingebunden in deren Lehrbetrieb, Schellings Philosophie in konzentrierter und thematisch reflektierter Form dargestellt und diskutiert werden. Das Konzept, welches eine aktive Partnerschaft zwischen der Schelling-Gesellschaft und einem Ausrichter „vor Ort“ voraussetzt, hat sich bisher außerordentlich bewährt.
(Schelling-Gesellschaft, Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg,
Ingrid Godenrath, 13. Juni 2005)


Informationen im Internet:
http://www.schellingges.badw-muenchen.de/gesellschaft.html

Kontakt:

Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg
Institut für Philosophie
Tel.: 0345 55-24390
E-Mail: stolzenberg@phil.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 13.06.2005
 
     
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