500 Jahre Universität Halle-Wittenberg


Publikationen im Mitteldeutschen Verlag Halle
zur Geschichte der Universität

Für geladene Gäste und VertreterInnen der Medien werden am Mittwoch, dem 10. April 2002, um 11.00 Uhr, im Senatssaal (Universitätsplatz 10, 1. Etage) drei Sonderbände, die anlässlich des 500-jährigen Gründungsjubiläums der Wittenberger Leucorea soeben im Mitteldeutschen Verlag Halle erschienen sind, vorgestellt:

Beiträge zur Geschichte der Martin-Luther-Universität 15022002
herausgegeben von Hermann-J. Rupieper im Auftrag der Rektoratskommission für das Universitätsjubiläum
696 Seiten, 38 s/w Abb., 25,50 Euro, ISBN 3-89812-144-5,
Henrik Eberle:
Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus 19331945

544 Seiten, zahlreiche s/w Abb., 20,50 Euro, ISBN 3-89812-150-X,
"Es gibt keinen Ausweg für Brandt zum Krieg"
August 1961 an der Martin-Luther-Universität

herausgegeben von Hermann-J. Rupieper
192 Seiten, 20,50 Euro, ISBN 3-89812-149-6.

Gerade im Jubiläumsjahr 2002 sind diese Bücher bestens geeignet, die Universität Halle-Wittenberg und ihre Geschichte einem großen Lesepublikum nahe zu bringen. Sowohl Universitätsangehörigen als auch einer weit darüber hinaus gehenden Leserschaft können sie ein umfassendes Bild des zurückliegenden Halbjahrtausends mit vielen interessanten Details aus dem universitären Leben in Halle und Wittenberg vermitteln.

Die "Beiträge ..." stellen das Werden beider Universitätsstandorte anschaulich dar, verbunden mit Institutsgründungen und wissenschaftlicher Entwicklung einzelner Fächer; Fallstudien rücken die Wittenberger Anfänge, das 18. und 19. Jahrhundert, den Nationalsozialismus, die Nachkriegsjahre und die DDR bis zur Wende 1989 und zur Gegenwart in den Blick. Im Band von Henrik Eberle wird der Umbau der Universität zur nationalsozialistischen "Gebrauchshochschule" analysiert und die Verstrickung zwischen Wissenschaft und Politik im "Dritten Reich" anhand zahlreicher Biographien vor Augen geführt. Zeitgenössische Dokumente und andere Quellen hat Professor Rupieper für das dritte Buch zusammengetragen und belegt damit die unterschiedlichen Reaktionen an der halleschen Universität auf den Mauerbau am 13. August 1961.

(Dr. Margarete Wein, 4. April 2002)

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Hermann-Josef Rupieper
Telefon: 0345 5524300, Fax: 0345 5527042
E-Mail: rupieper@geschichte.uni-halle.de


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