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  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
• Humboldt-Stipendium für Helmut Walser Smith
• Zwei Forschungsstipendien zur Erforschung des Lebenswerkes von Heinz Bethge
  01.04.2003
 
Professor Dr. Hermann-Josef Rupieper vom Lehrstuhl für Zeitgeschichte am Fachbereich Geschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg betreut im Rahmen eines Humboldt-Stipendiums zwei im Entstehen begriffene Arbeiten von Prof. Dr. Helmut W. Smith von der Vanderbilt University in Nahsville (USA): eine Essaysammlung mit dem Titel "What Lies Between: Middle Grounds and Margins in Modern German History" und ein Buch über Bitterfeld von der Weltwirtschaftskrise bis zum Mauerbau.

Professor Smith ist ein kulturhistorisch orientierter Spezialist für moderne Deutsche Geschichte, insbesondere die Geschichte des deutschen Nationalismus, für Religion (Christen-tum wie Judentum) und Antisemitismus. In den letzten Jahren hat er sich einen Namen gemacht als Autor und Herausgeber von Arbeiten über den deutschen Nationalismus und Religionskonflikte, über Protestanten, Katholiken und Juden in Deutschland von 1800 bis 1914, über antisemitische Krawalle in der modernen deutschen Geschichte, über den Holocaust und andere Völkermorde etc. Sein Buch "The Burcher's Tale" (deutsch: "Die Geschichte des Schlachters", Göttingen 2002) beschreibt die Geschichte eines angeblichen Ritualmordfalls um 1900 im westpreußischen Konitz: es erschien auch in Französischer und Holländisch. Für die englischsprachige Ausgabe erhielt Smith den Franekel Preis 2002 der Wiener Library in London für das beste Buch der Zeitgeschichte; von der Los Angeles Times wurde das Buch als "eines der besten Sachbücher des Jahres 2002" ausgezeichnet.

Außerdem teilt Professor Rupieper mit, dass die Alfred Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung für zwei Jahre zwei Forschungsstipendien zum Thema "Heinz Bethge und das Institut für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie 1954–1990" finanziert.

(Dr. Margarete Wein, 1. April 2003)

Nähere Informationen:
Prof. Dr. H.-J. Rupieper
Tel.: 0345 55-24300, Fax: 0345 55-27042
E-Mail:rupieper@geschichte.uni-halle.de
 
  01.04.2003, Dr. Margarete Wein
 
     
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