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NEUE PROTEINE AUF DEM VORMARSCH
 
Auf Initiative des Verbundprojektes Wachstumskern II "Wertschöpfung durch Proteine als Wirkstoffe und Werkzeuge" findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Auditorium Maximum, Universitätsplatz 1, in Halle (Saale) vom 3. bis 5. März 2005 die "2nd Halle Conference on Recombinant Protein Production" statt. An der offiziellen Eröffnung am 3. März 2005, 10.00 Uhr, wird Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz teilnehmen. Für die Tagungsorganisation und Koordination des Verbundprojektes zeichnet das Institut für technische Biochemie e. V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verantwortlich.

Nach der Entschlüsselung des menschlichen Genoms, und dem vieler anderer relevanter Organismen, gilt es nun, die verfügbare Information zu nutzen. Der Bedarf an rekombinanten (neuformierten) Proteinen ist so groß wie nie zuvor und er wächst weiter. Dabei beschränkt sich das Interesse nicht mehr auf wissenschaftliche Projekte. Die Produktion dieser Proteine spielt auch in der Wirtschaft eine zunehmend wichtige Rolle. So verwendete zum Beispiel nur die Pharmaindustrie Proteine als Entwicklungswerkzeuge, Teile diagnostischer Methoden und für therapeutische Zwecke. Heute ist sie nicht mehr alleiniger Anwender, nimmt aber - auch bei der Finanzierung - noch immer eine Spitzenposition ein.
Mit dieser Thematik - der Produktion qualitativ hochwertiger Proteine - werden sich renommierte Experten aus universitärer Forschung und Industrie im Rahmen ihrer Konferenzvorträge beschäftigen. Dabei kommt das volle Spektrum rekombinanter Organismen für die Protein-expression zur Sprache: von Pflanzen über Säuger- und Insektenzellkulturen bis hin zu Mikroorganismen wie Hefe und dem klassischen E. coli. Außerdem wird Neues über vielversprechende Zielproteine für die Wirkstoffentwicklung und über alternative Methoden der Proteinproduktion für die Strukturaufklärung zu hören sein. Beiträge zur Stabilität von Proteinen in Arzneiformulierungen sowie zum Design neuartiger Proteinklassen schließen das Programm der Konferenz ab.

Verbundprojekt "Wachstumskern II"

Im Verbundprojekt "Wachstumskern II" haben sich Institute der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und junge Biotech-Unternehmen aus Halle (Saale) zusammengeschlossen, um gemeinsam die Entwicklung von Proteinen als "technologische Produkte mit hohem Wert", beispielsweise als Wirkstoffe in der Medizin oder als Werkzeuge der Forschung, voranzutreiben und innovative Herstellungsmethoden mittels rekombinanter Mikroorganismen bereitzustellen. Das Verbundprojekt setzt den Innovativen Regionalen Wachstumskern "Rekombinante therapeutische Proteine" fort, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zeitraum 2001 bis 2003 gefördert wurde.

Auch die Aufgabenstellung des Verbundprojektes wird von der "Halle Conference" aufgegriffen. Mit der Konferenz, die nach 2003 nunmehr zum zweiten Mal stattfindet, soll sich in Halle ein regelmäßiges internationales Forum zur Präsentation und Diskussion relevanter Entwicklungen auf dem Gebiet der Produktion und Anwendung rekombinanter Proteine etablieren. Die gezielte Auswahl der Themen und der Vortragenden fördert gleichzeitig den Kontakt und die Kooperation zwischen Forschung und Industrie. Wie zu der ersten Konferenz haben sich zur zweiten Auflage ebenfalls über 300 Teilnehmer aus der ganzen Welt angemeldet.

Am Verbundprojekt Wachstumskern II sind vier Arbeitsgruppen der Institute für Biotechnologie und Bioengineering der Martin-Luther-Universität sowie die Firmen Scil Proteins GmbH, ACGT ProGenomics AG, novosom AG und Probiodrug AG beteiligt.

Programminformationen im Internet unter
http://www.wachstumskern-halle.de/download/program_halconf.pdf

(Mechtild Wahle, Ingrid Godenrath, 23. Februar 2005)

Kontakt:
Mechtild Wahle
Tel.: 0345 55-24808
E-Mail: mechtild.wahle@biochemtech.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 23.02.2005
 
     
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