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HOCHLEISTUNGSANLAGE HILFT WISSENSCHAFTLERN BEI KOMPLIZIERTEN BERECHNUNGEN UND SIMULATIONEN
 
An der Landwirtschaftlichen Fakultät wurden vor kurzem mehrere hochleistungsfähige Workstations mit Server, Gesamtwert 210.000 Euro, in Betrieb genommen. Um diese Anschaffung in die Tat umzusetzen, haben sich Forscherteams der Institute Acker- und Pflanzenbau, Agrartechnik und Landeskultur, Tierzucht und Tierhaltung mit Tierklinik, Pflanzenzüchtung und Pflanzenschutz sowie der Arbeitsgruppe Biometrie und Agrarinformatik zusammengeschlossen.
Damit verbessern sich die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter der einzelnen Teams erheblich. Trotz unterschiedlicher fachlicher Ziele haben alle Aufgabenstellungen eines gemeinsam: einen hohen Anspruch an leistungsfähige Rechentechnik. Forschungsaufgaben, die ohne diese Supertechnik nicht zu bewältigen waren, können jetzt in Angriff genommen werden.


Mit der neuen Hochleistungsanlage ist es beispielsweise nun möglich, Teile landwirtschaftlicher Maschinen mittels solcher Simulationen, wie sie aus der Autoindustrie bekannt sind, auf ihre Tauglichkeit unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen wie verschiedene Böden oder Hangneigungen, am Computer zu testen. Dadurch können für die kostenintensiven Feldversuche schon im Voraus die günstigsten Konstruktionsvarianten ausgewählt werden.
Des weiteren sind durch die moderne Rechentechnik für die vielfältigen Forschungsaufgaben, wie die Simulation biometrischer Verfahren, von Pflanzenbeständen oder technischen Baugruppen, aber auch für die genetische Analyse bei Pflanzen und Tieren, wesentlich kürzere Zeiträume nötig. „Als besonders hilfreich“, so Prof. Dr. Joachim Spilke von der Arbeitsgruppe Biometrie und Agrarinformatik, "zeigen sich die HighTech-Anlagen bei der Auswertung von umfangreichen Datenbeständen landwirtschaftlicher Nutztiere und Nutzpflanzen. Auch die Wirkung simulationsbasierter mathematisch-statistischer Verfahren bei landwirtschaftlich bedeutenden Datenstrukturen kann überprüft werden".

Als sehr günstig bezeichnet Prof. Spilke die gemeinsame Tätigkeit der einzelnen Forschergruppen am Rechner. "Hier bündeln sich ganz unterschiedliche Erfahrungen bei der Nutzung und Wartung, die für alle Beteiligten förderlich sind. Auf Grund der verschiedenen Forschungsaufgaben, die es zu lösen gilt, ist eine hohe Auslastung der teuren Technik gewährleistet".
Mit der Inbetriebnahme der hochmodernen Workstations gewinnt die Landwirtschaftliche Fakultät der Martin-Luther-Universität weiter an Attraktivität als Partner für gemeinsame Forschungsprojekte mit anderen Institutionen, bundesweit und international. Wenn auch in erster Linie für Forschungszwecke vorgesehen, wird auch die Lehre, insbesondere die Studierenden höherer Fachsemester, von diesen neuen Anlagen profitieren.

(Prof. Dr. Joachim Spilke, Ingrid Godenrath, 13. November 2003)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. habil. Joachim Spilke
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Landwirtschaftliche Fakultät
AG Biometrie und Agrarinformatik
Tel.: 0345 5522690
Fax: 0345 55 22128
E-Mail: spilke@landw.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 13.11.2003
 
     
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