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Christian-Wolff-Professur 2004
RENOMMIERTER KANT-FORSCHER HÄLT ANTRITTSVORLESUNG
 
Zum Thema "Klugheit bei Kant" hält der Inhaber der Christian-Wolff-Professur, Sommersemester 2004, Prof. Dr. Reinhard Brandt aus Marburg, seine Antrittsvorlesung am 15. April 2004, 18.15 Uhr, in der Aula, Hauptgebäude, Universitätsplatz 11. Alle interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer sind dazu herzlich eingeladen.
Die Veranstaltung ist gleichzeitig die Eröffnung einer Vortragsreihe, die dem bedeutenden Philosophen Immanuel Kant anlässlich seines 200. Todestages am 12. Februar 2004 gewidmet ist und vom Institut für Philosophie und dem Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung an der Universität konzipiert wurde.

Die Christian-Wolff-Professur, eingerichtet im Wintersemester 1999/2000 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, haben bisher namhafte WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland wahrgenommen. Die Vorlesungen der diesjährigen Professur stehen im Kant-Jahr 2004 unter dem Rahmenthema "Kants Geschichtsphilosophie" und finden vom 22. April bis 17. Juni 2004, jeweils am Donnerstag, von 14.00 bis 16.00 Uhr, im Hörsaal XIV a/b, Hauptgebäude, Universitätsplatz 11, statt.

Professor Dr. Reinhard Brandt, Emeritus für Philosophie an der Philipps-Universität Marburg, ist einer der renommiertesten Philosophiehistoriker in Deutschland. Seine Forschungen sind der Theoretischen und der Praktischen Philosophie der Neuzeit gewidmet. Er verfasste eine Mehrzahl von Büchern zur Rechtsphilosophie und zur Politischen Philosophie, aber auch zur Logik und zur Erkenntnistheorie. Die Vielzahl seiner Artikel, Aufsätze und Abhandlungen zu diesen Forschungsfeldern zeugt von seiner außerordentlichen Produktivität.
Seine Arbeit hat durch eine Vielzahl von Gastprofessuren - auch im europäischen und nicht-europäischen Ausland - internationale Anerkennung gefunden. Er ist Mitglied in Kommissionen mehrerer wissenschaftlicher Akademien.
Einen Schwerpunkt findet seine Arbeit schon seit mehreren Jahrzehnten in der Philosophie Kants. Er ist einer der Herausgeber der kritischen Edition von Kants gesammelten Schriften durch die jetzige Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Diese Edition wurde vor rund einhundert Jahren unter anderem von dem Halleschen Philosophen Paul Menzer mit ins Leben gerufen. Reinhard Brandt gründete schon vor geraumer Zeit an der Universität Marburg ein Kant-Archiv und die Zeitschrift "Kant-Forschungen", die sich seither zu einem der Brennpunkte der internationalen Kant-Forschung entwickelt haben. Die vielfältigen Untersuchungsrichtungen Brandts scheinen auf eine systematische Rehabilitierung der Philosophischen Anthropologie in den Spuren Kants hinzulaufen.

Von besonderem, aber auch öffentlichem Interesse dürfte die jüngste Publikation von Reinhardt Brandt sein. Im Anschluss an Kants Konzeption der Universitäts- und Wissenschaftspolitik in dessen Schrift "Der Streit der Fakultäten"setzt er sich in wohldurchdachter, aber auch scharfer Form mit der Entwicklung der Universitäts- und Wissenschaftspolitik bis in die Gegenwart, aber auch mit den skandalösen hochschulpolitischen Reden, die Martin Heidegger aus einer Mischung von politischer Torheit und politischem Opportunismus während des ersten Jahres der nationalsozialistischen Diktatur gehalten hat, auseinander.

(Prof. Dr. Rainer Enskat, Ingrid Godenrath, 8. April 2004)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Rainer Enskat
Institut für Philosophie
Tel.: 0345 55-24392/91
E-Mail: enskat@phil.uni-halle.de oder sekretariat@phil.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 08.04.2004
 
     
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