Pflegesymposium in Halle

"Welche Pflege will sich unsere Gesellschaft in Zukunft leisten?"

"Pflege neu denken - Zur Zukunft der Pflegeberufe" - unter diesem Thema findet in Halle (Saale) am 18. Oktober 2001, in der Georg-Friedrich-Händel-Halle (Salzgrafenplatz1/Hallmarkt) von 10:00 Uhr bis gegen 17:00 Uhr ein Symposium zur Pflegeproblematik statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis und Wissenschaft werden dabei die Lösungsvorschläge intensiv diskutieren. Gemeinsame Veranstalter sind die Medizinische Fakultät Sektion Gesundheits-und Pflegewissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Pflegedirektorin der Medizinischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Ingrid Horn und die Robert Bosch Stiftung GmbH Stuttgart.

Einladung zur Pressekonferenz

Alle interessierten Medienvertreter sind am 18. Oktober 2001, 13:15 Uhr in den kleinen Saal der Georg-Friedrich-Händel Halle zu einer Pressekonferenz herzlich eingeladen. Mit der Fragestellung "Welche Pflege will sich unsere Gesellschaft in Zukunft leisten? Zur Zukunft der Pflegeausbildung" möchten die Veranstalter des Symposiums die Öffentlichkeit über die Vorschläge zur Reform der Pflegeausbildung und deren Bedeutung für die Gesellschaft informieren.
Zur Sprache kommen auch Fragen der Kosten und des politischen Willens zur Reform der Pflegeausbildung. Als Gesprächspartner stehen Prof. Dr. Johann Behrens, Prof. Dr. Margarete Landenberger (Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Martin-Luther-Universität) und Mitglieder der "Zukunftswerkstatt" (Initiative der Robert Bosch Stiftung) zur Verfügung.

Hintergrund

Die Anzahl der älteren Menschen in der Gesellschaft wächst. Damit steigt auch die Zahl langfristig Pflegebedürftiger und Kranker. Vor allem Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer nehmen zu. Zugleich entwickeln sich Medizintechnik, Diagnostik und Therapie, Prävention und Rehabilitation schnell weiter. Und nicht zuletzt wandeln sich die Erwartungen der Pflegebedürftigen an ihre Betreuung. Der Pflegesektor befindet sich in einer strukturellen Umorientierung. Die in Pflegeberufen Tätigen werden also mit neuen und komplexen Ansprüchen an ihre Arbeit konfrontiert. Doch genügen sie diesen Anforderungen?
Die Ausbildung im Pflegebereich hinkt der realen Entwicklung hinterher. Eine umfassende Reform tut not. Vorschläge für eine zeitgemäße Ausbildung für Pflegeberufe haben Experten aus Praxis, Ausbildung und Wissenschaft im Auftrag der Robert Bosch Stiftung in einer "Zukunftswerkstatt zur Reform der Pflegeausbildung" formuliert.

(Bettina Irmscher, 11. Oktober 2001)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Johann Behrens
Tel.: (0345) 55 744 50
Fax: (0345) 55 744 71
E-Mail: johann.behrens@medizin.uni-halle

Prof. Dr. Margarete Landenberger
Tel.: (0345) 55 741 06
Fax: (0345) 55 744 71
E-Mail: johann.behrens@medizin.uni-halle


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