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DIE GRÖSSTEN VOGELEIER DER WELT IN HALLE
Vorosterveranstaltung der Sommerakademie der Zoologischen Sammlungen am 9. April 2006, 10.00 Uhr
  17.03.2006
 
Die beliebte Veranstaltungsreihe ist ein Mix aus Kultur, Bildung und Unterhaltung, gedacht für kleine und große Leute. Traditionell steht die Eröffnungsveranstaltung der Sommerakademie unter einem österlichen Thema. Präsentiert wird das kleinste Osterküken der Welt und das größte Osterei, also alles über das Ei, seinen Inhalt und große und kleine Eier. Es wird auch die Frage geklärt, wo versteckt man am besten die Eier, und wer macht es wie. Dazu wird aus dem Institut für Zoologie der bekannte Insektenforscher Prof. Dr. Hans-Jörg Ferenz in einer kurzen Einführung berichten, auch wie ein Ei entsteht und wie es manche Insektenarten in kurzer Zeit zu Milliarden von Individuen bringen können. Nach dem Vortrag besteht noch die Möglichkeit, sich Hunderte von Vogeleiern aus der sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Eiersammlung anzusehen, sich vielleicht für das kommende Osterfest Anregungen zu holen oder nur so die Tiere, die die Eier legen, zu betrachten.


Sonntag, den 9.4.2006
Ort: Konferenzraum des Instituts für Zoologie, Domplatz 4
Einlass: 9.30 Uhr
Beginn: 10.00 Uhr
Dauer: kurzweilige Einführung etwa 1/2 Stunde, anschließend kann noch die Vogelsammlung des Instituts besichtigt werden
Wissenschaftliche und technische Leitung: Priv. Dozent Dr. Wolf-Rüdiger Große



Aus dem Inhalt der Vorosterveranstaltung
Eine vorösterliche, unterhaltsame wissenschaftliche Schau rund ums Ei. Es werden einmalige Exponate aus der Eiersammlung gezeigt. Die Eiersammlung konnte 1961 von dem bekannten Eierforscher (Oologe) MAX SCHÖNWETTER erworben werden. Zu diesem Zeitpunkt umfasste sie 19 206 Exponate von 3 839 Vogelarten. Seitdem ist sie durch zahlreiche Exponate noch beträchtlich erweitert und durch Nestaufsammlungen ergänzt worden.

Gezeigt wird das kleinste Vogelei der Welt, der Bienenelfe. Es ist erbsengroß, ca. 5 mm lang und wiegt minimal 0,25 g. Das voluminöse Kolibrinest hat innen lediglich 34 cm Durchmesser. Das größte Vogelei stammt vom Afrikanischen Strauß, ist 11x14 cm und wiegt bis zu 1,6 kg. Ein Nest gibt es bei den Laufvögeln nicht. Nach dem Schlupf verlassen die Riesenküken die Gelegemulde und folgen ihren Eltern. Noch größer war das Ei des vor über 300 Jahren ausgestorbenen Madagaskar-Straußes, das 30x23 cm lang war (die Sammlung hat eine Nachbildung des letzten gefundenen Eies) und einen Inhalt von 8 l (das entspricht 148 Hühnereiern) hatte.

Es war zu Ostern sicher eine echte Herausforderung für den Osterhasen!



Vorinformation über weitere Veranstaltungen der Sommerakademie in diesem Jahr

2. Sonderschau
“Tierwelt des Saaletals – eine heimatkundliche Übersicht?“
im Rahmen der Museumsnacht der Stadt Halle am 20.5.2006
Institut für Zoologie, Domplatz 4

3. Sonderschau
„Neozoen – wie viele neue Tierarten verträgt unsere Landschaft?“
am Tag des offenen Denkmals am 10.09.2006
Ort: Großer Hörsaal des Instituts für Zoologie, Domplatz 4
Einlass 10.00 Uhr, Beginn des Vortrages 11.00 Uhr
anschließend kann bis 14.00 Uhr die Wirbellosen-Sammlung des Instituts besichtigt werden

Ansprechpartner:
PD Dr. Wolf-Rüdiger Große
Tel: 0345 55-26438

E-Mail
Weitere Informationen: http://www.biologie.uni-halle.de/zool/coll

(PD Dr. Wolf-Rüdiger Große, 17.03.2006)
 
  Dmitrij Wilms, 17.03.2006
 
     
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