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BIOMATERIALIEN IM FOKUS
Tagung der Martin-Luther-Universität in Wittenberg vom 10. bis 11. Mai 2007
 
Im Rahmen der jährlich durch die Fachgruppe Allgemeine Werkstoffwissenschaften am Institut für Physik sowie dem Institut für Polymerwerkstoffe (IPW) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg organisierten Veranstaltungsreihe „Elektronenmikroskopie in der Werkstoffwissenschaft“ findet vom 10. bis 11. Mai 2007 in der Lutherstadt Wittenberg das internationale Symposium „Nanostrukturierte Biomaterialien: Charakterisierung und Eigenschaften“ statt.

Das Symposium steht unter der Leitung von unter Leitung von Prof. Dr. Georg H. Michler, Leiter der Fachgruppe Allgemeine Werkstoffwissenschaften. Führende Wissenschaftler aus Spanien, Irland, Polen, der Tschechischen Republik, der Schweiz und den USA werden gemeinsam mit Nachwuchswissenschaftlern aus Ägypten und Indien sowie Forschern aus der Region Halle-Leipzig neueste Ergebnisse auf dem Gebiet der Biomaterialentwicklung und -analyse diskutieren. Dabei werden neben Vertretern verschiedener Fachbereiche der halleschen Universität und des Fraunhofer-Institutes für Werkstoffmechanik erstmals Mitglieder des an der Universität Leipzig installierten Translationszentrums für Regenerative Medizin teilnehmen.

Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Anwendung neuester mikroskopischer und elektronenmikroskopischer Verfahren zur Aufklärung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Biomaterialien. Dieser Begriff umfasst neben natürlichen Materialien wie Knochen und Knorpel auch synthetische Werkstoffe zum Ersatz und zur Unterstützung von Organfunktionen. Im Laufe der letzten Jahre wurde immer deutlicher, dass die Funktionalität vieler Biomaterialien in sehr hohem Maße von Strukturen im Mikro- und Nanometerbereich bestimmt wird. Die wissenschaftliche Beiträge behandeln u.a. natürliche und synthetische Nanokomposite wie Knochen und Materialien zum Knochenersatz, resorbierbare Polymere, Systeme zur kontrollierten Medikamentenfreisetzung sowie Substrate zur Ansiedlung von Zellen („tissue engineering“).

Veranstaltungsort ist die Stiftung LEUCOREA in Wittenberg. Unterstützt wird das Symposium vom Fonds der Chemischen Industrie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, PlasticsEurope und der Stadt Wittenberg. Konferenzsprache ist Englisch.

Ansprechpartner:
Dr. Sven Henning
Tel.: 03461 46 2818
E-Mail: sven.henning@physik.uni-halle.de

 
  Carsten Heckmann, 04.05.2007
 
     
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